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Bild zur Petition mit dem Thema: Ein Feiertag für alle! Ein Feiertag für alle!
  • Von: HVD Niedersachsen, K.d.ö.R. mehr
  • An: Ministerpräsident des Landes Niedersachsen
  • Region: Niedersachsen mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 101 Tage verbleibend
  • 441 Unterstützende
    317 in Niedersachsen
    2% erreicht von
    18.000  für Quorum  (?)

Ein Feiertag für alle!

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Gemäß dem Koalitionsvertrag zwischen der CDU und der SPD strebt die niedersächsische Landesregierung „…die Einführung eines weiteren kirchlichen/gesetzlichen Feiertages in Niedersachsen" an. Ein weiterer Feiertag ist nicht nur vor dem Hintergrund des ungleichen „Nord-Süd Gefälles“ begrüßenswert, sondern sollte auch ein würdiger Anlass zur Nachdenklichkeit und Einkehr aller Bürgerinnen und Bürger sein. Der HVD Niedersachsen schlägt den 10. Dezember, den internationalen Tag der Menschenrechte, als neuen niedersächsischen Feiertag vor.

Begründung:

Ein Drittel der niedersächsischen Bevölkerung wird bei einem weiteren religiösen Feiertag, wie er im Koalitionsvertrag vorgesehen ist, nicht berücksichtigt. Ein neuer gesetzlicher Feiertag sollte nach Auffassung des Humanistischen Verbandes Niedersachsen, Körperschaft des öffentlichen Rechts, ein Feiertag sein, an dem alle feiern können. Von den 7,78 Millionen Niedersachsen sind laut Angabe des statistischen Landesamtes 2,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger (31,1%) nicht Mitglied der Evangelischen oder Katholischen Kirche. Ein weiterer gesetzlicher christlicher Feiertag spiegelt nicht die gesellschaftliche Vielfalt aller Niedersachsen wider und entspricht nicht der im Grundgesetz verankerten Trennung von Staat und Kirche. Der 10. Dezember ist der internationale Tag der Menschenrechte. Ein Feiertag, der alle religiösen und weltanschaulichen Bevölkerungsgruppen gleichermaßen anspricht und der auf große Akzeptanz, auch bei den Religionsgemeinschaften, stößt. Dies wäre ein großer, stimmiger, wirklicher Beitrag zur Wahrung der Menschenrechte und damit ein wesentlicher Impuls gelebter Integration für alle Religionen und Weltanschauungen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hannover, 06.12.2017 (aktiv bis 05.06.2018)


Neuigkeiten

Grammatikalische Verbesserungen Neuer Petitionstext: Gemäß dem Koalitionsvertrag zwischen der CDU und der SPD strebt die niedersächsische Landesregierung „…die Einführung eines weiteren kirchlichen/gesetzlichen Feiertages in Niedersachsen" an. Ein weiterer ...

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Debatte zur Petition

PRO: Ich bin kein Freund eines zusätzlichen Feiertages. Viel lieber wäre es mir, wenn Feiertage grundsätzlich anders und religionsagnostisch gelöst werden würde. Falls es aber wirklich einen neuen geben muss, weil die jetzige Koalition in Niedersachsen dieses ...

PRO: Deutschland muss sich endlich säkularisieren. Das geht nur im internationalen Zusammenhang, Darum wäre es gut, einen Tag zu wählen, der ohnehin bereits existiert und dessen Bedeutung zukunftsweisend ist (auch wenn sein Anlass vielleicht in der Vergangenheit ...

CONTRA: Ein großes Problem wird der Termin sein. Selbst als arbeitsfreier Feiertag wird er sich im weihnachtlichen Umfeld thematisch nicht säkular behaupten können. Wie soll er gegen das Adventsbrimborium ankommen? Am Ende werden es bestenfalls Menschenrechtsbüdchen ...

CONTRA: Dann könnte man Ja für alle deutschen Bürger wider den Führer Geburtstag wieder am 20.4 (April) einführen. Ein Feiertag für alle Deutschen also auch Muslime und Juden.

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Warum Menschen unterschreiben

Humanistische Werte ja, religiöser Zwist NEIN!

Ich bin absolut gegen den Reformationstag als Feiertag. Martin Luther war in meinen Augen ein Reaktionär, der zudem den Protestantismus als autoritäre Staatskirche etablieren half. Empörend für mich besonders die Auslieferung der Bauern an die Rache ...

Du bin Niedersachse.

Ich finde einen Feiertag wichtig, der für alle Bewölkerungsgruppen einen Bezug hat

Die Absurdität aller kirchlichen Ansprüche auf Wahrhaftigkeit ihrer Religionsgeschichte ;derer Indoktrination in Kindergärten, Schulen Zeitungen ,TV, Radio etc.durch ständige Einfluß-. nahme.Die Raffinesse im scheinbaren Dulden auch anderer Glaubensr ...

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