Eine Kastanie, 110 Jahre alt, 282 cm Stammumfang, soll gefällt werden, um einem Erweiterungsbau im Rahmen des Wiederaufbaus des Kiosk nicht im Weg zu stehen - im Bereich der Kastanie dürfte keine Bautätigkeit erfolgen. Laut Zweit-Gutachten des Baumgutachters Breier aus Gettorf ist die Kastanie aber vital. Sie wurde zwar bei dem Brand des Kiosk im Bereich der Rinde verrußt, dies hat aber nicht zu einer vertieften Schädigung geführt. Auch weitere Experten plädieren dringend dafür, zumindest das Austreiben im Frühjahr abzuwarten. Die Stadt hat aber bereits die Fällgenehmigung der Naturschutzbehörde eingeholt, das Geld für den Erweiterungsbau bewilligt. Hier ist die Kastanie bereits abgeschrieben - das darf nicht sein!

Begründung

Eine 110 Jahre alte Kastanie im Gartendenkmal, die ungezählte Ostseestürme in erster Reihe und jetzt den zweiten Brand in unmittelbarer Nähe überstanden hat, sollte nur dann gefällt werden, wenn es gar nicht anders geht - etwa die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Hier jedoch geht es in erster Linie um das zügige Durchsetzen des Erweiterungsgebäudes des Kiosk. Die Kastanie taucht in der Diskussion überhaupt nicht auf, obwohl sie natürlich von der Baumschutzsatzung der Stadt geschützt ist, den Beginn der denkmalgeschützten Parkanlage markiert und eben keine Zweifel an ihrer Verkehrssicherheit festgestellt werden konnten. Die Stadt sollte dem Baum eine faire Chance geben - wenn er im Frühjahr austreibt, worauf auch alles hindeutet, dann soll er stehen bleiben dürfen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christoph Schleusener aus Eckernförde
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Bitte, liebe Mitbürger, macht Euch erstmal schlau über den Sachstand, bevor Ihr eine Petition unterschreibt. In diesem Fall heisst das konkret: Der betreffende Baum steht nicht zum Fällen zur Debatte! Er wird weiter existieren. Informationen diesbezüglich sind im Rathaus erhältlich. Ich bin Ratsherr und habe mich erkundigt. Diese Petition ist reiner Populismus!

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 3 Tagen

    Ich fühle mich mit Eckernförde sehr verbunden, da die Stadt viele Jahre lang meine Heimat war. Genauso tief verbunden und verwurzelt fühle ich mich mit den Bäumen,denn sie geben uns Heimat und Leben. Jedem Baum sollten wir daher unsere Achtung und Dankbarkeit schenken, denn auch sie haben ihre Daseinsberechtigung und geomantisch gesehen auch ihre Aufgaben in der Landschaft zu erfüllen. Sie gehören also wie wir zu einem großen Ganzen und sind Vermittler zwischen Himmel und Erde! Um so wichtiger ist es und wird es sein, unsere Natur zu schützen und ein Bewußtsein dafür zu entwickeln, was die Bäume uns sagen möchten.

  • vor 4 Tagen

    Es ist unsere Pflicht die Natur zu respektieren und zu beschützen. Wir haben nur die eine. Ihnen ist dies schon bewusst? Sie sind Menschen, dann handeln Sie menschlich und zügig. Nehmen, Sie Ihre Verantwortung, bitte. Es ist schon traurig, dass man Petionen unterschreiben muss. Dies, sollte selbstverständlich sein. Dankeschön.

  • vor 6 Tagen

    ein großes neues Gebäude an dieser Stelle macht keinen Sinn, der Baum soll bleiben.

  • Ralf Goecke Quarnbek

    vor 8 Tagen

    Als Baubiologe fühle mich meiner alten Heimat sehr verbunden und erwarte von der Stadt Eckernförde, den Baum in die Erweiterungsmaßnahme des Kiosks gestalterisch mit einzubeziehen, statt sinnlos abzuholzen. Wie findet Ihr das?

  • Nicht öffentlich Eckernförde

    am 04.01.2019

    Einen Baum für einen Kiosk mit Öko-Image abzuholzen ist irgendwie bigott.

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