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Bild zur Petition mit dem Thema: Einführung der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen in der Stadt Düsseldorf Einführung der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen in der Stadt Düsseldorf
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Oberbürgermeister Dirk Elbers
  • Region: Düsseldorf mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition hat zum Erfolg beigetragen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 282 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Einführung der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen in der Stadt Düsseldorf

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Der Rat der Stadt Düsseldorf möge beschließen, eine Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen in der Stadt Düsseldorf mit dem Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration herbeizuführen.

Begründung:

Das Ehrenamt hat in allen Zeiten einen wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Ohne die ehrenamtlichen Kräfte wären viele soziale, sportliche und kulturelle Standards in Zukunft nicht leistbar.

Über 180 Kommunen sind ebenfalls der Meinung und haben daher die "Ehrenamtskarte" eingeführt. Leider gibt es sie bisher noch nicht in unserer Landeshauptstadt. Daher habe ich eine Petition gestartet, dass der Rat beschließen möge, diese auch für Düsseldorf einzuführen.

In NRW engagieren sich über 6 Millionen Ehrenamtliche (23 Mio in Deutschland). Seit 2008 wird die Karte in Kooperation mit der Landesregierung herausgegeben. Menschen, die sich in besonderem zeitlichem Umfang - mindestens seit zwei Jahren mit fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr - für das Gemeinwohl engagieren, können mit der Karte die Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt nutzen.

Es geht hier nicht um eine finanzielle Entlohnung, denn Ehrenamt soll ja kostenlos bleiben, sondern es geht lediglich um eine Anerkennung! Das, was Ehrenamtliche tagtäglich an unzähligen Orten wie z.B. in Heimat-, Sport- und Bürgervereinen, in Kultur Einrichtungen, Freiwillige Feuerwehr, Krankenhäusern, Gemeindedienste, Kirchen, Kindergärten und unzähligen anderen Institutionen an Arbeitsstunden ableisten, ist kaum zu beziffern; die Einsparung für den Staat und Steuerzahler an Löhne und Gehälter bewegt sich jedoch im Milliardenbereich. Ihr Einsatz für Kinder, Kranke und alte Menschen ist daher für unsere Gesellschaft sehr wertvoll und im wahrsten Sinne des Wortes – unbezahlbar.

Zukünftig wird unsere Gesellschaft - nicht zuletzt - wegen des demografischen Wandels und der damit verbundenen immer älter werdenden Menschen noch erheblich mehr ehrenamtliches Engagement benötigen. Für die Kommunen sollte dies Grund genug sein, dafür Sorge zu tragen, dass uns zumindest die bis dahin verbliebenen ehrenamtlich engagierten Menschen nicht wegbrechen. Genau deswegen ist die Würdigung ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger immens wichtig und muss zumindest im Rahmen einer sichtbaren Auszeichnung honoriert werden.

Die Ehrenamtskarte für Düsseldorf ist bereits in über 180 Kommunen eingeführt worden; darunter befinden sich sogar verschuldete Kommunen mit Nothaushalten. Warum nicht auch in der vermeintlich noch schuldenfreien Landeshauptstadt Düsseldorf? Oder sollte man sagen, ...der Bambi-, Sport-, Messe- und Mode-Stadt, die sich zudem auch noch „Soziale Stadt Düsseldorf“ nennt?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meine Petition - die im Rahmen eines Ratsantrages an den Oberbürgermeister übergeben werden soll - zeichnen würden.

www.openpetition.de/petition/online/einfuehrung-der-ehrenamtskarte-nordrhein-westfalen-in-der-stadt-duesseldorf

PS: Bitte beachtent Sie, dass Sie nach der Zeichnung eine Mail erhaltet, dessen beinhaltender Link als Bestätigung der Zeichnung angeklickt werden muss, damit die Zeichnung gültig ist!

INFO:

In der Kommune müssen die Voraussetzungen für die Einführung der Ehrenamtskarte geschaffen werden. Zum einen drückt sich der politische Wille in Form eines Ratsbeschlusses aus, zum anderen muss die Verwaltung bereit sein, die erforderlichen Arbeiten zu leisten. Es ist aber auch möglich, dass die Trägerorganisationen sich um die Verteilung der Ehrenamtskarten kümmern, um die Verwaltungskosten zu begrenzen. Über 180 Kommunen scheuen diesen Aufwand nicht, da die Ehrenamtskarte für die Kommune auch ein öffentlichkeitswirksam und Image förderndes Projekt darstellt. www.openpetition.de/petition/online/einfuehrung-der-ehrenamtskarte-nordrhein-westfalen-in-der-stadt-duesseldorf www.ehrensache.nrw.de

Wer kann die Ehrenamtskarte bekommen?

Eine Ehrenamtskarte erhält, wer mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung nachweislich tätig ist. Es spielt keine Rolle, in welchem Bereich das Engagement erbracht wird. Auch können Tätigkeiten bei verschiedenen Organisationen zusammen-gerechnet werden, um die Anforderung eines mindestens fünfstündigen Engagements pro Woche zu erfüllen. Weitere Informationen: www.ehrensache.nrw.de/pdf/Flyer_Internet.pdf

Herzliche Grüße aus der: Soziale-, Bambi-, Sport-, Mode- und Messe -stadt Peter Ries

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Düsseldorf, 28.08.2013 (aktiv bis 27.02.2014)


Neuigkeiten

Ich freue mich sehr, dass meine Interventionen, Anträge und diese Petition dazu mit beigetragen haben, dass die Ehrenamtskarte NRW für Düsseldorf nun endlich eingeführt wird. In der Sitzung des Düsseldorfer Stadtrats vom 30. Oktober wurde dies nun endlich ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: ... ja logisch sollte es diese Karte geben, denn die "Düsselkarte" für Sozialgeld-- o. Arbeitslosenhilfeempfänger gab es ja auch !!!

CONTRA: Ehrenamt ist für die Ehre und nicht als Rabattmarke gedacht. Der der eine solche annimmt spreche ich die Ehre ab.

CONTRA: Viel zu hohe Verwaltungskosten, praktisch KEIN Nutzen!

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf


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