Der Deutsche Bundestag möge beschließen, für den Antrag auf Lohnsteuerermäßigung, den ein Steuerpflichtiger für Einzel- oder Zusammenveranlagung einreichen kann, in der Anlage für den Sonderausgabenabzug die Möglichkeit zu schaffen, Beiträge zu privaten Rentenversicherungen (Riester-/Rürup-Renten) zu berücksichtigen, da diese nicht durch die Vorsorgepauschale beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden.

Begründung

Die Anlage "Sonderausgaben/ ußergewöhnliche Belastungen" (derzeit in der Version 2018LStSagB601 vorliegend) enthält folgenden Hinweis: "Versicherungsbeiträge (z. B. Beiträge zu Renten-, Kranken-, Plegeversicherung usw.) können nicht im Ermäßigungsverfahren geltend gemacht werden. Diese so genannten Vorsorgeaufwendungen werden beim laufenden Lohnsteuerabzug über die Vorsorgepauschale berücksichtigt."Die Vorsorgepauschale im Lohnsteuerabzug kann jedoch aus offensichtlichen Gründen nicht solche Beiträge berücksichtigen, welche aus dem Netto-Gehalt des/der Steuerpflichtigen gezahlt werden.Da mit den gesetzlichen Höchstbeträgen, die pro veranlagter/m Steuerpflichtiger/m gelten, jedoch ein nicht unerheblicher Sonderausgabenabzug möglich ist, würde die Berücksichtigung in der Lohnsteuerermäßigung eine hohe Entlastung für die Steuerpflichtigen im Verlauf des Steuerjahres bedeuten.Da die Bearbeitung der Anträge auf Lohnsteuerermäßigung in den Finanzämtern ohnehin bereits elektronisch bearbeitet werden, sind nur geringe Kosten für die Aufnahme weiterer Eingabefelder sowie die Anpassung der Berechnung auf die zu berücksichtigenden Günstigerprüfungen zu erwarten.Mit 16,6 Mio. Riester- und 8,9 Mio. Rürup-Renten-Verträgen ist ein allgemeines Interesse an dieser Petition gegeben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.