Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass bei Nutzung eines Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr der Geldwerte Vorteil auf die kostenlose Überlassung des Tickets entfällt und auf die zusätzliche Besteuerung des Weges zur Arbeit mit einem zur privaten Nutzung überlassenen PKW verzichtet wird.

Begründung

Sofern Arbeitnehmer vom Arbeitgeber ein Jobticket erhalten, müssen sie den 44 € übersteigenden Vorteil versteuern. Handelt es sich um Außendienstmitarbeiter, welche zur Durchführung ihrer Arbeit von ihrem Arbeitgeber einen Dienstwagen zur privaten Nutzung zusätzlich zum Jobticket bekommen, muss der Wert des Tickets voll versteuert werden, da der Freibetrag bereits für den Geldwerten Vorteil des Dienstwagens verbraucht wird.Zusätzlich zahlen sie Steuern auf den Arbeitsweg mit dem Dienstwagen, obwohl sie diesen mit dem Ticket oder dem Rad zurücklegen.Die aktuelle steuerliche Regelung führt dazu, dass auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel verzichtet wird, da die Nutzung des PKW für den Weg zur Arbeit in jedem Falle besteuert und damit vom Arbeitnehmer bezahlt wird.

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