• Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 32 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Einkommensteuer - Keine steuerliche Förderung des Mietwohnungsneubaus in Ballungsgebieten

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Mietwohnungsneubau nicht wie geplant steuerlich gefördert wird.

Begründung:

Die Bundesregierung plant in 2016 bis 2018 insgesamt 350.000 Mietwohnungsneubauten in Ballungsgebieten steuerlich durch Sonderabschreibung zu fördern.Dies ist abzulehnen, da eine weitere Verdichtung der Bebauung in der ohnehin schon extrem zersiedelten bzw. dicht bebauten Bundesrepublik nicht förderungswürdig ist. Die Wohnfläche pro Einwohner betrug 1960 ca. 20 m² und hat sich bis 2014 mehr als verdoppelt auf 46,5 m² (Quelle: Statistisches Bundesamt). Wir müssen diesen Trend umkehren und der zunehmenden Zersiedelung und damit der einhergehenden Zerstörung von Lebensräumen und Minderung der Lebensqualität entgegen wirken. Insbesondere da die Bevölkerung in der dicht besiedelten Bundesrepublik glücklicherweise weiter zurückgehen wird, besteht keine Veranlassung für weiteren Wohnungsneubau, wenn die Wohnfläche pro Einwohner – wie dringend geboten - nicht weiter ansteigt. Die geplante steuerliche Fördermaßnahme der Bundesregierung wäre daher ein Schritt in die falsche Richtung. Die Bundesregierung möge vielmehr wirkungsvolle Maßnahmen erarbeiten, welche den Trend der stetigen Zunahme der Wohnfläche pro Einwohner umkehrt, ohne dass sowohl die bebaute Fläche als auch Gesamtwohnfläche in Deutschland weiter erhöht wird.

29.04.2016 (aktiv bis 21.06.2016)


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