Endlich die Würdigung für besonders langjährig Rentenversicherte: abschlagsreduzierte Rente mit 63

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2019
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Einführung einer „abschlagsreduzierten“ Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab Alter 63 von derzeit 14,4 % auf max. 7,2%.

Begründung

Das Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demographische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz) vom 20. April 2007 sieht ab dem Jahr 2012 eine stufenweise Anhebung der Regelaltersgrenze vom 65. auf das 67. Lebensjahr und entsprechende Anhebungen bei anderen Rentenarten vor. Die besondere Leistung von Versicherten mit besonders langen Erwerbsbiografien wird im Zuge der Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre durch die ebenfalls im Jahr 2012 neu eingeführte abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab Alter 65 gewürdigt.

Im Ergebnis also eine abschlagsfreie Rente mit 65. Wie ist es aber mit Bürgern und Bürgerinnen, die mit 63 Jahren bereits die 45 Beitragsjahre erfüllt haben und verrentet werden möchten? Man sollte ja meinen, dass hier ein Abschlag von 7,2 % zu Buche schlägt, da man ja mit 65 Jahren in jedem Fall abschlagsfrei verrentet werden könnte und somit lediglich für 24 weitere Monate a 0,3% Abschläge in Kauf zu nehmen wären .

Dies ist leider nicht der Fall, in dem oben geschilderten Beispiel ist eine Verrentung mit 63 bei vorliegenden 45 Erwerbsjahren aktuell nur mit einem Abschlag von 14,4% möglich. Die Berechnung ist nach aktueller Rechtslage einfach:Jeder Monat „kostet“ 0,3 Prozent Rente und das macht bei 4 Jahren eben 14,4 %.

Wo bleibt nun hier die Würdigung einer besonders langen Erwerbsbiographie ? Diese wird schlichtweg nicht mehr berücksichtig und fällt unter den Tisch. Daher sind die Abschläge von derzeit 14,4% auf max. 7,2% zu reduzieren und somit eine nachhaltige Würdigung eines langen Arbeitslebens nicht nur mit 65 Jahren (abschlagsfrei) sondern auch bereits ab 63 Jahren (abschlagsreduziert) zu erreichen.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.12.2019
Sammlung endet: 26.12.2020
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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