Region: Potsdam

Energieunabhängigkeit für den Schlaatz!

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Petition richtet sich an: Stadtverwaltung

Die Stadt Potsdam, sowie die betroffenden Genossenschaften sollen umgehend damit beginnen die freien Dachflächen im Schlaatz mit Solaranlagen zu decken, um die Energieunabhängigkeit des Stadtteils sicherzustellen und die einkommensschwache Bevölkerung vor Ort spürbar finanziell zu entlasten. Neben der Energieversorgung der Haushalte würde dieses Vorhaben auch Türen für weitere Projekte öffnen, wie den Einbau von Wärmepumpen oder dem flächendeckenden Ausbau der E-Ladeinfrastruktur im Schlaatz. So könnte der ganze Stadtteil unabhängig von fossilen Energieträgern und deren Preisschwankungen durch geopolitische Geschehnisse werden.

Begründung

Mit knapp 10.000 Bewohnern ist der Schlaatz einer der größten Stadtteile Potsdams. Der Schlaatz beherbergt größtenteils einkommensschwache Haushalte, die am meisten unter Inflation und den aktuellen geopolitischen Geschehnissen leiden. Durch den wieder verlangsamten Ausbau der Erneuerbaren Energien im Bund ist auch das Sinken des Strompreises zum Halt gekommen. Die Stadt und die Genossenschaften müssen Verantwortung für ihre Bürger übernehmen und selbst handeln!

Mit dem Projekt "Schlaatz 2030" sind bereits viele Vorhaben in Planung, den Schlaatz lebenswerter zu machen. In diesem Zuge sollten aber Projekte nicht vergessen werden, die die Bürger wirklich spürbar finanziell entlasten. Dazu zeigen die jüngsten Sabotageakte von Infrastruktur in Berlin, wie wichtig eine dezentrale Energieversorgung für die Bevölkerung ist.

2025 war Potsdam mit über 2000 Sonnenstunden eine der sonnenreichsten Städte Deutschlands, Brandenburg zählt schon seit längerem zu den Bundesländern mit den meisten Sonnenstunden im Jahr. Mit ca. 50.000 m² freier Dachfläche [1] bieten die Plattenbauten im Schlaatz genug Platz, um PV-Anlagen aufzubauen, die den Energiebedarf von ca. 2000 durchschnittlichen Haushalten komplett decken können [2]. Nach eigenen Berechnungen würden also die ca. 5000 Haushalte im Schlaatz die Hälfte ihres Stroms kostenfrei von ihren eigenen Dächern beziehen. Für den durchschnittlichen Haushalt wären das Einsparungen von ca. 500 € pro Jahr [3].

Neben der Energieversorgung der Haushalte würde dieses Vorhaben auch Türen für weitere Projekte öffnen, wie den Einbau von Wärmepumpen oder dem flächendeckenden Ausbau der E-Ladeinfrastruktur im Schlaatz. Wärmepumpen in allen Blöcken würden die Abhängigkeit vom Fernwärmenetz auflösen und die Menschen auch bei ihren Heizkosten spürbar entlasten. Mit dem Ausbau der E-Ladeinfrastruktur hätten die Bewohner endlich Anreize sich für Elektroautos entscheiden zu können. Die aktuellen geopolitischen Geschehnisse zeigen, wie ausgeliefert vor allem einkommensschwache Haushalte den willkürlichen Preisschwankungen von Öl und Gas immer wieder sind (Iran, Ukraine, etc.).

Der ganze Stadtteil könnte innerhalb weniger Jahre unabhängig von fossilen Energieträgern und ein Vorbild für die ganze Stadt und Region werden.

[1] Durchschnittliche Block-Größe: ~12 x 40 m, ca. 110 Blöcke, ergibt ca. 50.000 m² Dachfläche, https://www.google.com/maps

[2] Leistung moderner PV-Anlagen: ~220 Watt pro Quadratmeter, Flächennutzungsgrad: ~70%, Leistung auf 50.000 m² ergibt ca. 7.5 MWp, Verbrauch eines Durchschnittshaushalts: 3500 kWh/Jahr, ergibt Energiebedarf für ca. 2000 Haushalte.
https://42watt.de/magazin/pv-leistung
https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-leistung/photovoltaik-leistungsangaben
https://www.adac.de/rund-ums-haus/energie/spartipps/stromverbrauch-im-haushalt/

[3] Durchschnittliche Stromkosten für 3500 kWh/Jahr: 1300 €, 1300 x 2000 / 5000 = 520, also ca. 500 € pro Haushalt.
https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/strompreis/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Moritz Kahl, Potsdam
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.03.2026
Sammlung endet: 22.09.2026
Region: Potsdam
Kategorie: Energie

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