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Bild zur Petition mit dem Thema: Energieversorgung - Prüfung staatlich garantierter Eigenkapitalrendite für Strom- und Gasnetzinvestitionen/Begrenzung des Eigenkapitalanteils Energieversorgung - Prüfung staatlich garantierter Eigenkapitalrendite für Strom- und Gasnetzinvestitionen/Begrenzung des Eigenkapitalanteils
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 21 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Energieversorgung - Prüfung staatlich garantierter Eigenkapitalrendite für Strom- und Gasnetzinvestitionen/Begrenzung des Eigenkapitalanteils

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Der Bundestag möge die staatlich garantierte Eigenkapitalrendite von 9 % für Investitionen in Strom- und Gasnetze prüfen und bis zu einem maximalen Eigenkapitalanteil von 15 % bis 20 % begrenzen.

Begründung:

Es wäre den Netz-Betreibern natürlich auch zukünftig gestattet, einen Eigenkapitalanteil größer 15 % bis 20 % zu führen, allerdings wäre dies kein zulässiger Grund mehr, das Netzentgelt höher berechnen zu dürfen. Im Einzelnen:1. Die Höhe der staatlich garantierten Eigenkapitalrendite in Höhe von 9 % ist insbesondere in Niedrigzinsphasen überprüfungswürdig. Alternativ denkbar wäre als zukünftige Regelung 3 % bis 5 % über dem EZB-Basiszinssatz, maximal 9 %.2. Zudem wäre zu prüfen, ob der Eigenkapitalanteil der Netz-Betreiber nicht unnötig hoch gewählt wird, weil damit die Netzgnutzung höher vergütet wird, im Grunde unnötig hoch, weil Eigenkapitalanteile von 15 % bis maximal 20 % für ein solch berechenbares Geschäft wie den Netzbetrieb völlig ausreichend sind. Werden demgegenüber gemäß Spiegel-Bericht bis zu 40 % Eigenkapital bilanziert, so ist dies vermutlich einzig dem Umstand geschuldet, dass die Netz-Betreiber durch den höheren Eigenkapitalanteil zu einem in der Summe größeren Netzentgelt gelangen. Unter Wettbewerbsbedingungen würde sich kein derart hoher Eigenkapitalanteil ergeben. Diese im besten Fall als kreativ zu bezeichnende Eigenkapitalmaximierung der Netz-Betreiber sollte zukünftig nicht mehr länger durch höhere Netzengelte belohnt werden, vielmehr sollte die Bundesnetzagentur in ihrem zurückgestellten Plan bestärkt werden, diese Kopplung des Eigenkapitalanteiles an das Netzentgelt aufzuheben.3. Auszug aus einem Spiegel-Online-Artikel zu diesem Thema:"Im neuen Jahr müssen deutsche Haushalte deutlich mehr für den Stromtransport zahlen. Das geht aus einer Analyse der vorläufigen Entgelte von 29 Netzbetreibern des Stromanbieters Lichtblick hervor, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Im Durchschnitt steigen die Kosten für einen Drei-Personen-Haushalt demnach jährlich um gut zehn Euro. Die Entgelte erheben Betreiber für den Bau, Betrieb und die Instandhaltung von Stromnetzen. Bezahlt werden sie von Stromanbietern, welche die Kosten an ihre Kunden weiterreichen.Je nach Region können die Kostensteigerungen auch deutlich höher ausfallen."

02.11.2015 (aktiv bis 08.12.2015)


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