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Bild zur Petition mit dem Thema: Energiewirtschaft - Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes Energiewirtschaft - Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 379 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Energiewirtschaft - Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen ... 1.) Der 09.03.2012 als Termin zur Reduzierung der solaren Einspeisevergütung wird gestrichen 2.) Die Deckelung der Freilandanlagen wird generell gestoppt 3.) Die aus der Praxis sinnvolle Frist zur Reduzierung von Einspeisevergüten sollte für Freiflächenanlagen 4 Monate und für Dachanlagen 2 Monate betragen. 3.) Die Reduzierung der Vergütungen darf von Reduzierung zu Reduzierung nicht mehr als 14 % betragen

Begründung:

Es ist ganz und gar unstrittig, dass wir in Europa und somit auch in Deutschland die Energiewende dringend brauchen! Auch die Politiker sind sich einig, dass sich die fossilen Brennstoffe dem Ende zu neigen, aus diesem Grund wurde seinerzeit das EEG eingeführt. Durch das EEG wurde die Einführung sauberer und regenerativer Energie rentabel ! Europaweit sind wir auf dem richtigen Weg. Durch die festgelegten Einspeisevergütungen werden Investoren angesprochen, diese stellen mit Ihrem Kapital den wichtigsten Faktor zum Bau von SOLAR-Kraftwerken da. Natürlich sind diese Investoren Rendite getrieben, das ist auch durchaus gut, denn die Energiewende macht natürlich nur dann Sinn, wenn sie auch bezahlbar ist und bleibt. Es ist zu erwarten, dass deute Solarwirtschaft binnen der kommenden vier Jahre nicht mehr auf die Förderung der Solar-Energie angewiesen ist. Spätestens in vier Jahren werden dann Atommeiler nahezu überflüssig, vorausgesetzt die Energekonzerne kommen Ihrer Pflicht nach und bauen unser Stromnetz aus. Dies stellt für die vier großen Energiekonzerne ein großes Problem dar, waren die Atomkraftwerke doch in den vergangenen 50 Jahren eine sichere Einnahmequelle, welche dann wegbricht. Daher kann man annehmen, dass es nicht im Sinne der Energiekonzerne ist, die Energiewende wirklich zu realisieren.. Die Gegner der Solarenergie sprechen davon, dass sich die Solarwirtschaft von selbst wirtschaftlich tragen muss und sind daher FÜR den Beschluss zur radikalen Senkung und Deckelung der Einspeisevergütungen zum 09.03.2012 . Tatsache ist jedoch, das die Atomkraft bereits seit 50 Jahren gefördert wird, im Gegensatz dazu die Solarenergie keine 50 Jahre mehr braucht ! Bei jeder bisherigen Kürzung der Einspeisetarife hat sich der Solar-Markt anpassen können, zum Beispiel durch Reduzierung der Modulpreise, sodass die Solarkraft im Endeffekt nachwievor für Investoren interessant war und ist. Die kurze Zeitspanne, die Herr Rösler und Herr Röttgen zur Umsetzung der neuen Einspiesetarife vorsehen und die Deckelung des Zubaus von neuen Freiland-Kraftwerken, ist jedoch für die Branche einfach nicht umsetzbar, keine Branche kann sich innerhalb von 14 Tagen einer solch radikalen Kürzung von bis zu 26 % anpassen, dies ist schlicht nicht möglich. Wenn es dabei bleibt, sind bis zu 400.000 Arbeitsplätze in Deutschland in Gefahr, schon jetzt wurden auf den Beschluss hin, Arbeitsplätze abgebaut, es ist mit massiven Insolvenzen innerhalb der deutschen Solarbranche zu rechnen, da mit einem zeitlichen Vorlauf von gerade einmal 14 Tagen keinerlei Planungsicherheit mehr in Deutschland gegeben ist. Daraus resultiert leider, dass sich Investoren aus Deutschland zurückziehen. Es scheint als solle die Solarenergie in Deutschland abgeschafft werden! Wir rufen Sie dazu auf mit Ihrer Stimme für unsere Petition und für die genannten vier Punkte zu stimmen, stimmen Sie somit FÜR die Solarwende !

27.02.2012 (aktiv bis 20.06.2012)


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