Traffic & transportation

Entschädigung für Bahnfahrer auf der Frankenbahn

Petition is directed to
Petitionsausschuss des Landtages von Baden-Württemberg
399 Supporters 385 in Baden-Württemberg
2% from 21.000 for quorum
  1. Launched 06/02/2020
  2. Collection yet 5 months
  3. Submission
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  5. Decision
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Wir fordern Entschädigungszahlungen für Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer auf der Frankenbahn!

Seit Monaten leiden die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer in Baden-Württemberg unter massiven Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Insbesondere auf der Frankenbahn sind die zahlreichen Verspätungen, Zugausfälle und fehlende Kapazität der verkehrenden Verbindungen nicht tragbar.

Wir fordern daher eine Entschädigungszahlung vom Verkehrsministerium, insbesondere für Fahrgäste mit Monats- und Jahresabos, aber perspektivisch auch für entsprechende Wochen- und Tagestickets.

Es kann nicht sein, dass die Bürger am Bahnsteig im Regen stehen gelassen werden.

Bei der, von Verkehrsminister Hermann konzipierten, neuen Ausschreibung wurden Fehlentscheidungen getroffen, unter denen tagtäglich Bahnfahrer in ganz Baden-Württemberg leiden.

Die Versprechen, dass mit den neuen Anbietern und neuen Zügen alles besser werden würde, haben sich inzwischen in das Gegenteil verkehrt.

Aufgrund der schlechten Leistungserbringung kassiert das Land Baden-Württemberg einen deutlich zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr. Wir finden es nicht akzeptabel, dass das Land Baden-Württemberg von der schlechten Qualität finanziell profitiert und Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer die Leidtragenden sind.

Wir finden: Jetzt reicht es. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Deshalb fordern wir vom Verkehrsminister eine Entschädigungszahlung!

Initiatoren: Christian Schäuffele (Erligheim), Valentina Likic (Besigheim), Patrik Reutter (Walheim), Achim Schober (Besigheim), Tobias Vogt (Kirchheim am Neckar)

Reason

Der Verkehrsvertrag im Schienenpersonennahverkehr ist 2016 abgelaufen. Nachdem Minister Winfried Hermann die Geschäfte im Verkehrsministerium Baden-Württemberg im Jahr 2011 übernommen hat, wurde auf seine Initiative hin die bereits vorbereitete Ausschreibung für untauglich erklärt.

Bei der neuen, von ihm konzipierten Ausschreibung war ein möglichst günstiger Preis pro gefahrenem Zugkilometer das oberste Ziel. Auch wenn dieses Ziel natürlich im Grundsatz richtig war, wurden zur Erreichung Fehlentscheidungen getroffen.

Unter diesen Fehlentscheidungen von Verkehrsminister Hermann leiden heute tagtäglich Bahnfahrer in ganz Baden-Württemberg. Noch bis zuletzt hat der Verkehrsminister Bahnfahrer vertröstet, dass mit den neuen Anbietern und den neuen Zügen alles besser werden würde. Heute wissen wir: Damit hat sich Verkehrsminister Hermann nur Zeit und Luft verschafft. Tatsächlich ist das Bahnchaos unter den neuen Anbietern noch schlimmer geworden.

Insbesondere auf der Frankenbahn gibt es eine untragbare Zahl an Zugausfällen und Verspätungen. Darüber hinaus fehlende Kapazitäten und teils wochenlang überhaupt keine Fahrkartenautomaten an den Bahnhöfen. In Summe stellt dieses Chaos einen nicht länger hinnehmbaren Zustand für die Fahrgäste dar.

Aufgrund der schlechten Leistungserbringung kassiert das Land Baden-Württemberg einen deutlich zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr. Zum einen aus den vertraglich vereinbarten Strafzahlungen der Verkehrsunternehmen für verspätete oder ausgefallene Züge. Hinzu kommt, dass das Land für ausgefallene Züge kein Entgelt zahlen muss.

Eine Entschädigung stellt der Minister lediglich für die Pendler der Filstalbahn und der Remstalbahn in Aussicht, nicht aber für die leidgeplagten Fahrgäste der Frankenbahn. Wir fordern eine Entschädigungszahlung vom Verkehrsministerium, insbesondere für Fahrgäste mit Monats- und Jahresabos, aber perspektivisch auch für entsprechende Wochen- und Tagestickets.

Thank you for your support, Christian Schäuffele from Erligheim
Question to the initiator

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News

  • Liebe Unterstützer der Frankenbahn-Petition,

    die katastrophale Situation rund um die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Züge treibt täglich zehntausende Pendler auf der Strecke zwischen Osterburken, Heilbronn und Stuttgart um.

    Durch den Betreiberwechsel hat sich die Lage nochmals verschlechtert und deshalb fordern wir das Landesverkehrministerium mit Ihrer Unterstützung auf, ein System für Entschädigungen zu schaffen, dass insbesondere die Fahrgäste der Frankenbahn berücksichtigt.

    Nach dem Start der Petition haben wir nun bereits nach dreieinhalb Tagen die Zahl von 200 Unterstützern erreicht! Das ist ein sensationeller Start und wir hoffen, die Zahl in den nächsten Wochen nochmals deutlich zu erhöhen.

    Teilen Sie die Petition gerne in... further

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Why people sign

  • Sascha Röger Neckarwestheim

    4 h. ago

    Weil ich ein Berufspendler bin, der die Frankenbahn täglich nutzen muss. Mit dem Auto nach Stuttgart fahren ist ja politisch nicht erwünscht. Die Nutzung des ÖPNV politisch verursacht aber eine Katastrophe. Ja, bei Gott, was sollen wir Pendler denn machen? Uns Beamen? Star Trek lässt grüßen.

  • 4 h. ago

    Damit endlich was unternommen wird gegen das Bahnchaos

  • 7 h. ago

    dass endlich wes tut

  • Sven Herold Gemmrigheim

    7 h. ago

    Der ÖPNV ist für viele Pendler existenziell wichtig. In meiner Zahnarztpraxis habe ich regelmäßig mit Unpünktlichkeiten von Patienten zu tun, deren Zug mal wieder ausgefallen oder zu spät ist.

  • 15 h. ago

    Da man sich nicht auf die Bahn verlassen kann, vorallem wenn man Termine hat , kann man nicht genau planen.

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