Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie sich für Lebensqualität und schadstoffärmere Atemluft in Ihrer Stadt Recklinghausen ein!

Der Rat der Stadt Recklinghausen und sein Betriebsausschuss möge sich wirksam dafür einsetzen und die Verwaltung entsprechend beauftragen, dass die Straßenbäume an der Ortlohstraße südlich der Bundesautobahn A 2 erhalten, gepflegt und nachgepflanzt werden. Dies ist notwendig zur Erhaltung der Lebensqualität für die dort lebenden Menschen, insbesondere auch zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Verringerung der Schadstoffbelastung an dieser stark befahrenen Wohnstraße. Zum Teil bilden diese Bäume beidseits der Ortlohstraße eine Allee, die ins Alleenkataster eingetragen und gesetzlich besonders geschützt ist. Die Stadt Recklinghausen ist laut §47a des Landschaftsgesetzes NRW zum Erhalt und zur Pflege dieses Baumbestandes verpflichtet!

§ 47a Landschaftsgesetz NRW "Schutz der Alleen"

(1) Alleen an öffentlichen oder privaten Verkehrsflächen und Wirtschaftswegen sind gesetzlich geschützt. Die Beseitigung von Alleen sowie alle Maßnahmen, die zu deren Zerstörung, Beschädigung oder nachteiligen Veränderung führen können, sind verboten. [...]

(2) Um den Alleenbestand nachhaltig zu sichern und zu entwickeln, sollen von den für die öffentlichen Verkehrsflächen zuständigen Behörden rechtzeitig und in ausreichendem Umfang Neuanpflanzungen vorgenommen werden. [...]

Begründung

Es fällt auf, das an der Ortlohstraße zwischen Ludgerusstraße im Norden und Alter Grenzstraße im Süden in den letzten Jahren mehr und mehr Bäume verschwinden.

Nach Angaben der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen wurden alleine zwischen 2003 und 2012 auf dem angesprochenen Straßenabschnitt acht Bäume entfernt. Obwohl die Ortlohstraße zwischen Ludgerusstraße und Lansingfeld sogar geschützte und ins Alleenkataster eingetragene Allee ist, wurde nur ein einziger Baum nachgepflanzt.

Das Unterlassen der Nach- und Ersatzpflanzung wird für viele Standorte mit der Kollision mit Versorgungsleitungen begründet oder damit, dass bei der Pflanzung von Bäumen Parkraum verloren ginge. Dies sind heute keine zwingenden Begründungen gegen Baumpflanzung mehr. In der Stadt Essen z.B. ging man dazu über, Bäume mitten über Versorgungsleitungen zu pflanzen. Sind die Leitungen dicht, ist dies kein Problem. Die Bevorzugung von fließendem und ruhendem Verkehr ist nicht verständlich, da, wo es um die Gesundheit der Anwohner geht. Angeführt werden auch hohe Kosten für das Anpflanzen und die Pflege der Bäume, besonders in den ersten Wachstumsjahren. Zumindest für Alleebäume werden die Kosten jedoch sowohl für das Anpflanzen als auch für die Herstellungspflege zum großen Teil vom Land übernommen.

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Neuigkeiten

  • Liebe UnterzeichnerInnen,

    sowohl der Betriebsausschuss als auch der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Recklinghausen hat sich für den Erhalt der Allee Ortlohstraße ausgesprochen. Abhängig ist das Nachpflanzen von Bäumen von der Situation bzgl. der Versorgungsleitungen. Der Bericht aus der Recklinghäuser Zeitung vom 14.11.2014, den ich anhänge, gibt den Beschluss des Betriebsausschusses (inhaltsgleich mit dem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses) ganz gut wieder.

    Ein Bild gab es in der Zeitung auch, aber das ließ sich hier nicht einfügen. Die genannten 4000 Euro, die aktuell eingeplant werden, reichen wohl erst mal nur für die 2 jetzt ins Auge gefassten Standort, also für 2 Bäume. Das ist gut, kann aber nur ein Anfang sein. Jedenfalls steht ein Beschluss, der die Allee sichert. Ich denke, ich werde noch mehrmals nachhaken müssen.
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    Petition
    Ortlohstraße soll eine Allee bleiben

    RECKLINGHAUSEN Mechthild Pötter war in Sorge – und da ergriff sie Maßnahmen: Weil sie fürchtete, dass die Ortlohstraße auf Dauer ihren Allee-Charakter verlieren könnte, rief sie eine Petition ins Leben. Und es mehren sich die Indizien, dass diese Erfolg haben wird.

    (Bild von der Allee Ortlohstraße)

    Sieht gut aus - und deshalb soll es auch so bleiben: Die Ortlohstraße und ihr ansehnlicher Baumbestand. Foto: Gutzeit Foto: Joerg Gutzeit

    Denn unlängst war besagte Petition, bei der man sowohl im Internet als auch handschriftlich seine Solidarität bekunden konnte, zum Thema im Betriebsausschuss geworden. Dort fand das Ansinnen von Mechthild Pötter uneingeschränkte Zustimmung, was ein gutes Zeichen für den nächsten Schritt ist: Am Montag, 24. November, wird über die Petition im Haupt- und Finanzausschuss beraten, und die Chancen stehen gut, dass die Bäume an der Ortlohstraße am Ende nicht nur erhalten bleiben (sofern sie nicht krank oder verkehrsgefährdend sind), sondern auch noch Zuwachs bekommen.

    Denn Letzteres ist nicht nur Inhalt der oben genannten Petition, sondern auch Gegenstand eines Straßenbaumkonzepts, das die Stadt bereits 2012 beim Landschaftsarchitekturbüro Danielzik + Leuchter aus Duisburg in Auftrag gegeben hat. Das ist zwar immer noch in Arbeit, aber der Bereich Ortlohstraße war bereits bearbeitet und konnte somit zur näheren Bewertung herangezogen werden. Die Empfehlung des Konzepts lautet: Sukzessive Erneuerung des Baumbestandes. Zwei Standorten würden sich aktuell anbieten – die Kosten liegen insgesamt bei 4 000 Euro.

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    Ihr seht, Euer Engagement hat sich gelohnt! Danke dafür!

    Mechthild Pötter

  • Liebe Unterstützer der Petition zum Erhalt der Allee Ortlohstraße in Recklinghausen,

    unsere Petition ist ein Tagesordnungspunkt der Sitzung des Betriebsausschusses des Rates der Stadt Recklinghausen am 10. November um 16:30 Uhr. Die Sitzung findet statt im Verwaltungsgebäude des Zentralen Betriebshofs 1. Etage, Beckbruchweg 33 und ist öffentlich. Ihr könnt/Sie können also an der Sitzung teilnehmen. Das ist eine gute Gelegenheit sich über das weitere Geschehen bzgl. der Bäume an der Ortlohstraße zu informieren. Ich werde jedenfalls da sein und unser Anliegen nochmals kurz schildern.

    Vielleicht sehen wir uns!?

    Mechthild Pötter

  • Liebe UnterzeichnerInnen,

    die Petition zum Erhalt der Allee an der Ortlohstraße in Recklinghausen habe ich heute, am 11.08.2014, der Vorsitzenden des Betriebsausschusses, Frau Kant, überreicht. Unser Thema soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses auf die Tagesordnung kommen. Über Zeit und Ort der Sitzung werde ich Nachricht erhalten und dann auch an der Sitzung teilnehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Mechthild Pötter

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.