• Von: Kevin Isaac mehr
  • An: Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer
  • Region: Soest mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.898 Unterstützer
    955 in Soest
    Quorum für Soest (860) erreicht

Adam Kaserne: Perspektiven für die Nutzer

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Die Stadt Soest beabsichtigt, die Adam-Kaserne im Soester Westen von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (kurz: BIMA) zu erwerben und zu Wohnquartieren zu entwickeln.

Seit dem Abzug der belgischen Truppen hat die BIMA dort Vereinen und Gruppen seit 1995 eine Zwischennutzung erlaubt und die Blöcke u. a. an Vereine vermietet. Diese Vereine haben teilweise sehr viel Geld in den Erhalt und den Ausbau der Kaserne investiert und leisten wertvolle Arbeit im Bereich der Kultur und des Sports.

Wenn diesen Vereinen nach dem Erwerb der Kaserne gekündigt wird, stehen viele vor dem Aus. Folgende Nutzer werden betroffen sein:
Mobile Funkhilfe Kreis Soest e.V. // ca. 50 Mitglieder
Marketenderrinnen und Landsknechte e.V.
Museum der belgischen Streitkräfte e.V. // ca. 30 Mitglieder
Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V.
Soester Briefmarkenfreunde e.V.
Poststempelgilde e.V.
Bund der Vertriebenen
Kultur- und Geschichtsverein der Deutschen aus Russland e.V. // ca. 50 Mitglieder
Künstlerhaus BEM Adam e.V. // ca. 130 Mitglieder
Sozialer Sportclub Soester Kickers 09 e.V. // ca. 100 Mitglieder
Athletic Club Soest e.V. - Gewichtheber
Laufgruppe Deiringsen e.V.
Modelleisenbahner Soest 03 e.V. // ca. 100 Mitglieder

In diesen Vereinen sind hunderte Soesterinnen und Soester organisiert.

Die Stadt wird hiermit aufgefordert, diesen Vereinen eine zukunftsfähige Perspektive zu bieten und diese bei den Planungen der Adam-Kaserne oder sonstiger möglicher Standorte zu berücksichtigen.

Begründung:

In den letzten Jahren sind in der Adamskaserne Strukturen und Kulturinstanzen entstanden, die inzwischen zu einem festen Bestandteil Soests geworden sind. Die Diskussion um die Entwicklung des Kasernengeländes sollte deshalb fairerweise unter Einbezug der dort ansässigen Vereine geführt werden.

Aus dem bürgerschaftlichen Engagement der dort arbeitenden Vereine lässt sich erkennen, dass das Entwicklungspotential der Adamskaserne in einer Kombination aus Wohnraum- und Kulturnutzung liegt.

Die mit einem Kauf durch die Stadt Soest verbundene Perspektive alleine für das Künstlerhaus im Block 4 wird sich künftig positiv auf das Kulturklima der Stadt auswirken. Das Künstlerhaus BEM Adam e.V. ist ein seit 10 Jahren finanziell unabhängiger und selbstverwalteter Verein, der nicht nur Künstlern Raum zum kreativen Arbeiten gibt, sondern darüber hinaus
- eine eigene Produzentengalerie betreibt und mit insgesamt über 30 Ausstellungen seit 2004 aktiv ist;
- vielfältige Vorlesungen abhält;
- aktiv an der Bildung von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet;
- professionell Festivals organisiert sowie
- jährlich einen sehr gut besuchten Tag der offenen Tür veranstaltet.

Das Künstlerhaus bietet bezahlbare Arbeitsräume für Künstler und Musiker aller Couleur an. Die Ateliers und Proberäume des Künstlerhauses sind eine Keimzelle von Kunst und Kultur.

Bitte unterstützen Sie das Künstlerhaus sowie alle in der Adamskaserne aktiven Vereine, damit diese eine Impulswirkung für Soest und die Region auch in Zukunft entfalten können.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Soest, 18.02.2016 (aktiv bis 17.05.2016)


Neuigkeiten

openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter von Stadtrat Soest geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben. Bisher haben 9 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben. Die Stellungnahmen veröffentlichen ...

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Debatte zur Petition

PRO: Die Vereine, die in der Kaserne "wohnen" haben generell einen schmalen Geldbeutel und finanzieren sich nur über spenden und Beiträgen. Daher können sich gerade Diese keine hohen Mieten leisten und müssten ohne diese Herberge wohl dichtmachen, was zum ...

PRO: Eine Mischnutzung als preiswerter Wohnraum PLUS künstlerische Aktivitäten und Vereine verhindert Ghettoisierung und bringt buntes Leben in die Blöcke. Davon haben alle etwas.

CONTRA: Es gibt keine Gründe, die eine bevorzugte Behandlung einzelner Vereine durch die Stadt Soest rechtfertigen. Auch andere Vereine würden berechtigt ähnliche Förderungen erwarten.

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Antworten vom Parlament

Petitionsverlauf

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