Wir fordern die Erhaltung des Gebäudkomplexes sowie dessen Unterschutzstellung als Teil einer historischen Gesamtanlage (Altstadt Eschwege) an exponierter Stelle (Schlossplatz gegenüber Landgrafenschloss).

Begründung

Das Gebäude in der Forstgasse 2, "Schlosshotel" inklusive denkmalgeschützter Innentreppe aus Marmor, erbaut um 1858 soll im Zuge der Erstellung des Verwaltungszentrums Eschwege aus wirtschaftlichen Gründen abgebrochen werden.  Das Schlosshotel liegt an exponierter Stelle in der schönen Fachwerkstadt Eschwege, die gerne von Touristen aufgesucht wird, wegen seines historischen Flairs. Das Schlosshotel liegt in der Altstadt Eschweges in den Fluchtlinien der Bahnhofstraße und auch Am Mühlengraben, optisch als Straßenabschluss sowie maßgeblich augenscheinlicher Standort als Ensemble des Schlossplatzes gegenüber des Landgrafenschlosses. Das Gebäude, sowie das Ensemble aus allen Nachbargebäuden mit davor liegender Platzsituation bilden ein enormes Potential, an dieser Stelle die Stadtgeschichte weiterhin erlebbar zu erhalten sowie durch Schutz und sensibler Sanierung eine Hochwertigkeit im Städtebau zu erzeugen, die an dieser Stelle mit Neubauten nicht erreicht werden kann. Zudem müssten die Erfahrungen mit Neubauten an Stelle historischer Bauten belehrend sein: Eschwege hatte das Glück keine Gebäudeverluste durch den Weltkrieg zu erleiden. Einige historische Gebäude in Eschwege mussten der Illusion weichen, dass ein Neubau an dessen Stelle Eschwege wirtschaftlich weiter nach vorne bringt. Dieses ist dann leider nicht so erfolgreich gelungen wie Woolworth-Gebäude und Galerie Hessischer Hof zeigen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dipl.-Ing. Solveig Meincke aus Hannover
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Abgerissen werden sowohl der linke Teil des Schlosshotels, als auch der Neubauteil an den Anlagen. Beides in meinen Augen eine Schande. Wer einmal im jetzigen Cafe des Schlosshotels gesessen hat und den offenen und weiten Blick über den Schlossplatz auf das Schloss und die Werrapartie gerichtet hat, wird kein Verständnis dafür haben, dass künftig dort Büros untergebracht werden sollen. Was für uns auch ganz wichtig ist: von ursprünglich 11 Mio. Euro für die Schlosssanierung bleiben nun gerade mal 3,5 Mio. Euro übrig. Das reicht bei weitem nicht, um das Gebäude dauerhaft als Verwaltungssitz w

Contra

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