Ich bitte den Marktgemeinderat, sich für den Erhalt des Kogls als Naturdenkmal einzusetzen und die zuständige Behörde bei ihren Pflege- und Verwaltungsaufgaben zu unterstützen und falls Bedarf besteht eine zusätzliche Haftpflichtversicherung abzuschließen, deren Kosten sich Gemeinde und zuständige Behörde teilen.

Konkret heißt das:

– zweimal jährlich Begehungen durchführen. Für weitere präventive Sichtungen könnten ehrenamtliche sogenannte „Naturschutzwarte“ beauftragt werden, die etwaige Auffälligkeiten bei der zuständigen Behörde melden. Alle Begehungen, Sichtungen und Informationsaustausch sowie Aktionen werden dokumentiert, um der Verkehrssicherungspflicht ausreichend nachzukommen.

  • Der Hinweis: „Begehen auf eigene Gefahr“ ist bei Bedarf um Hinweise auf die in Wald und Flur üblichen Gefährdungsmöglichkeiten und Verhaltenshinweise (geeignetes Schuhwerk etc.) zu erweitern.

  • Es sollen Hinweisschilder angebracht werden, die auf das Verbot des Befahrens mit Fahrrädern und Rollern jeglicher Art verweisen.

  • Zudem sollen Tafeln aufgestellt werden, denen die Geschichte des Kogls und seiner Umgebung zu entnehmen ist (frühere Bierkeller, Eisweiher, Wasserleitung vom Taubenberg zu den fünf Brauereien etc.)

  • Die Tafeln sollen auch ausdrücklich zum Spazierengehen, Verweilen und Genießen von Kogl, Natur und Landschaftsausblicken auf den angelegten Wegen und Bänken einladen.

Für das Koglfest soll entweder eine Ausnahmegenehmigung für eine passende angemessene Gestaltung im 2-Jahres-Rhythmus erreicht werden oder ein schöner geeigneter Platz in der Nähe gefunden werden, der das Naturdenkmal nicht gefährdet.

Bei Beratungsbedarf sind geeignete neutrale Experten, die weder dem Gemeinderat noch dem Landratsamt angehören, zu einem offenen Austausch einzuladen, an dem alle Interessierten und Beteiligten teilnehmen und mitdiskutieren können.

Begründung

Die Wogen schlagen aktuell sehr hoch, die Diskussion über den Kogl wird sehr emotional geführt. In der Bevölkerung herrschen Ängste und Unsicherheit, die durch Beschwichtigungen und die aktuellen Aussagen nicht gelöst werden. Die Ankündigung, in der nächsten Gemeinderatssitzung Vertreter des Landratsamtes als Experten zur Beratung einzuladen und dann gleich eine Entscheidung zu treffen, hat die Stimmung weiter angeheizt. Denn diese Gemeinderatssitzung findet zwei Tage vor der Bürgerversammlung statt, sodaß befürchtet wird, dass bereits vor der Bürgerversammlung eine Entscheidung gefällt wird. Dem möchte diese Petition entgegenwirken und auf diesem Weg die Bürgermeinung in die Entscheidungsfindung einfließen lassen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe Mit-Petitionierer,

    mit Schreiben vom 15.04.2015 teilte unser Erster Bürgermeister Olaf v. Löwis mit, dass auch sie (Markt Holzkirchen) den Kogl als Naturdenkmal erhalten möchten und die Petition dem Landratsamt zur Kenntnisnahme und wenn möglich, Berücksichtigung unserer Vorschläge vorgelegt wurde.

    Am 04.05.2015 telefonierte ich mit Herrn Dr. Eichaker - Abteilungsleiter der Abteilung Umwelt des Landratsamts Miesbach. Hier erfuhr ich, dass das zwischen Marktgemeinderat und Landratsamt zu vereinbarende Nutzungs- und Pflegekonzept wohl ähnlich den Inhalten unserer Petition gestaltet wird.

    Herzlichen Gruß und nochmal vielen Dank für Ihren Einsatz!
    Iris Fischer

  • Vielen Dank allen, die sich für den Erhalt des Kogels als Naturdenkmal eingesetzt, eifrig mitdiskutiert und Lösungsideen erarbeitet haben! Vielen Dank auch an alle, die sich kritisch äußerten und dadurch weitere Ideen einbrachten.

    Es wird auch - wie in unserer Petition vorgeschlagen - eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern aller Beteiligten - geben, die sich um eine Lösung für alle Anliegen bemühen wird.

    Ich bin zuversichtlich, dass viele unserer Vorschläge hier einfließen werden und der Kogel künftig noch mehr geschätzt und besser gepflegt wird.

    Ein schönes Geschenk zum 50. Jahrestag dieses Naturdenkmals!

    Herzlichen Gruß
    Iris Fischer

  • Herzlichen Dank!

    am 24.03.2015

    Die Petition hat in kürzester Zeit trotz wenig Werbung großen Zuspruch erhalten. In vielen Kommentaren sind zusätzliche Ideen mitgeteilt worden.

    All dies wird am heutigen Dienstag, dem 24.03.2015, vor der Gemeinderatssitzung um 18:15 Uhr, unserem Bürgermeister überreicht.

    Dabei wird nochmal herausgestellt, wie wichtig der Erhalt des Kogls als Naturdenkmal für die Bürgerinnen und Bürger von Holzkirchen ist, und wie dies sichergestellt werden kann.

    Herzlichen Gruß!
    Iris Fischer

Pro

Viele Menschen brauchen den Kogel um mal an die Frische luft zu kommen und geniessen die Lanschaft.

Contra

Wenn der Kogel erhalten bleibt und keine Strasse gebaut werden kann, fliesst der Verkehr unverändert durch Holzkirchen.