Erhalt Des Stauferparks Süd - Keine Bebauung!

Petition richtet sich an
Alle Bewohner und Wahlberechtigte

1.288 Unterschriften

59 %
2.200 für Sammelziel

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  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch > 6 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Alle Bewohner und Wahlberechtigte

Der Stauferpark Süd ist ein einzigartiges Naherholungs- und Klimaschutzgebiet in Göppingen. Er kühlt die Stadt an heißen Tagen, bietet Raum für Sport, Spaziergänge und Naturerleben – und ist Lebensraum für zahlreiche Tiere. Die Stadt plant, das Gebiet in Gewerbe- und Wohnflächen umzuwandeln. 

WIR SAGEN: NEIN!

Sind Sie dafür, dass der Stauferpark Süd mit dem Golfparkareal als Naherholungs- und Kaltluftentstehungsgebiet bestehen bleibt und nicht bebaut wird?

Begründung

WARUM WIR HANDELN MÜSSEN

Klimaschutz: Der Park ist eine wichtige Frischluftschneise mit Abkühlung für Stadt und Umland. Bebauung würde die Hitzebelastung erhöhen. 
Natur & Artenvielfalt: Lebensraum für Vögel, Insekten, Amphibien und geschützte Arten wie den Feldhasen würde zerstört.
Naherholung: Erholungsraum für alle Altersgruppen – für Gesundheit und Wohlbefinden.
Verkehr & Infrastruktur: Straßen und Brücken sind bereits überlastet – noch mehr Verkehr ist untragbar.
Nachhaltige Stadtentwicklung: Innenentwicklung hat Vorrang; Flächensparen und Bestandsnutzung sind ökologisch und ökonomisch sinnvoll.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BÜRGERINITIATIVE NAHERHOLUNG STAUFERPARK FÜR GÖPPINGEN, Göppingen

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.11.2025
Sammlung endet: 05.11.2026
Region: Göppingen (Kernstadt)
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten


  • Göppingen, 21.04.2026 Informieren Sie sich auf https://www.initiative-stauferpark.de/

    Bebauung des Stauferpark Süd – „Stadtverwaltung im strategischen Blindflug“

    Wer hat hier seinen Kompass verloren? Angesichts erheblichen Leerstands, drastischer Unternutzung von bestehenden Gewerbeflächen, Brachen und Freiflächen in Göppingen und in der Region stellt sich die Erschließung des Stauferparks als Vorhalt ohne jede Orientierung dar und lässt jede Form von strategischem und nachhaltigem Handeln vermissen. Die Stadt steuert sehenden Auges auf ein Millionengrab zu. Ausgaben für Planung, Erschließung und Vermarktung ohne konkret erkennbaren Bedarf ist eine riskante Wette auf die Zukunft. Wenn man ökologisch und klimatisch wertvolle Flächen für die gesamte Stadt Göppingen ohne Not und ohne konkrete Nachfrage opfert, kann man weder der Wirtschaft bei der Transformation helfen noch wird man zukünftigen Generationen gerecht.

    Warum werden klimatische Fakten ignoriert? Die Kaltluft, die im Stauferpark entsteht und in das Filstal strömt, ist für das Stadtklima von Göppingen immens wichtig. Die geplante Bebauung und Versiegelung der Grünflächen wird die Frischluftquelle unumkehrbar beeinträchtigen mit fatalen Auswirkungen für die Göppinger Bürger. Die Bebauung würde nicht nur zu einer weiteren Verschärfung der Hitzebelastung in der Innenstadt führen, sondern auch erhebliche Nachteile für die Tier- und Pflanzenwelt mit sich bringen. Inzwischen haben sich über Jahrzehnte im Stauferpark Offenlandbiotope entwickelt, die vielen Tieren und Pflanzen eine Heimat bieten. Die hübsche KI-Illustration der Stadtverwaltung von blühenden Landschaften, Gewerbe und Wohnbebauung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein erheblicher Flurschaden angerichtet wird.

    Wer erinnert sich noch an den Beschlussantrag vom 18.06.2025? Dort wurde unmissverständlich festgestellt, dass der Bedarf an Wohnbauflächen durch aktuell geplante Projekte bis 2035 gedeckt werden kann. Getreu dem Grundsatz, Innen- vor Außenentwicklung. Der aktuelle Entwurf sieht jetzt wieder eine massive Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäusern vor, wohlwissend, dass es dafür zukünftig keinen Bedarf gibt. Und die Idee, dass die geplanten Wohnblocks als Schallschutzwand fungieren sollen, macht das Vorhaben für potentielle Erwerber nicht attraktiver.

    Man wird den Verdacht nicht los, dass mit Schönrechnerei der Kosten, spekulativen Einnahmen aus Grundstücksverkauf und Gewerbesteuer, künstlich herbeigeführtem Wohn- und Gewerbeflächenbedarf, Bagatellisierung der Verkehrsbelastung, Verharmlosung der klimatischen Folgen, die Zustimmung für das Vorhaben erreicht werden soll. Wer Zukunft mit eindimensionalen Ansätzen gestalten will, greift nicht nur zu kurz, sondern ignoriert die Verantwortung für eine ausgewogene Stadtentwicklung im Interesse aller.

    Bürgerbeteiligung? Nur wenn sie bequem ist. Reicht eine einzige Bürgerinformation im Rathaus aus, bei der der Öffentlichkeit durch die Stadtplanung zwei einfache Konzepte vorgelegt wurden? Reicht das aus, um eine derart langfristige und für zukünftige Generationen unumkehrbare Entscheidung zu treffen? Auch die konkreten Nachfragen der Bürgerinitiative Stauferpark wurden nur mit den üblichen Allgemeinplätzen, Narrativen und wiederkehrenden Floskeln beantwortet.

    Wir fordern von der Stadtverwaltung nachdrücklich die versprochene Bürgerbeteiligung ein, verbunden mit einer offenen und inhaltlich fundierten Diskussion. Wenn die bloße Behauptung des wirtschaftlichen Nutzens mehr zählt als Natur, Lebensqualität, Klima und Sport, dann muss darüber mit den Bürgern gesprochen werden, bevor die Stadtverwaltung Göppingen dem Gemeinderat einen Beschluss abringt, der dem „Flächenfraß“ in Baden-Württemberg weiter Vorschub leistet, ohne dass dafür ein faktenbasierter Bedarfsnachweis vorliegt.
     
    Bürgerinitiative-Stauferpark

Warum Menschen unterschreiben

Wir wollen unsere Wiesen, die vielen Blumen, die freilaufenden Hasen, Füchse und Rehe nicht missen. Eine Runde um den Golfpark laufen und die Seele baumeln lassen. Es wäre eine Schande, dieses schöne Fleckchen Natur durch Häuser zu ersetzen

Gerade heute bin ich vom Stauferpark durch das Golfplatzgelände zur Innenstadt gelaufen. Das ist eine so wertvolle, gewachsene Natur, die dringend genauso erhalten bleiben muss!
Eine wie auch immer angedachte Ersatz-Grünfläche ist keine Alternative.

Erhalten des Naherholungsgebiet, Frischluft, Lebensraum für Insekten und Kleintiere. Naturbelassener Golfplatz.

Weil ich Freunde am Galgenberg unterstütze und die negative Klimabeeinflussung für die Stadt unterbinden möchte.

Wir sehen unseren Wohnort hier nicht nur als Naherholungsgebiet an, sondern auch wie einen separaten Stadtteil an in einer ruhigen Lage mit einer ruhigen Nachbarschaft.
Wird der Golfpark bebaut, wird es nicht mehr ruhig bleiben. Ein großes Bedenken steht dem Verkehrsfluss gegenüber. Es ist teilweise jetzt schon schwierig die Hauptverbindung zum oberen Teil des Galgenbergs zu überqueren. Und wenn der Platz bebaut wird, wird kein "neuer" Anwohner bis nach hinten ins Gewerbegebiet fahren, um zu seiner Wohnung zu gelangen. (Dies war ja eine Idee der Stadt in der ersten Runde im Rathaus. )
Daher stimme ich mit meinem Mann für diese Petition.

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