Hierfür setzen sich die Pferdehalter seit fast zwei Jahren ein.

Die artgerechte, ökologische Offenstallhaltung besteht seit über 20 Jahren. Aufgrund einer anonymen Anzeige soll damit jetzt Schluss sein. Zahlreiche, nicht stichhaltige Anschuldigungen ließen die Behörden des Rheinisch-Bergischen Kreis und der Stadt Wermelskirchen mit ungewöhnlicher Härte gegen die Pferdehalter vorgehen.

Es ist nicht akzeptabel, dass in diesem Fall ein über 60 Jahre alter Schuppen sowie ein über 20 Jahre alter Unterstand abgerissen werden müssen - obwohl in ähnlichen Fällen doch offensichtlich beide Augen zugedrückt werden.

Genau hier beißt sich die Katze in den Schwanz, denn ohne Gebäude ist laut Veterinäramt die Pferdehaltung verboten. Ein Umgebungswechsel ist den beiden 21 Jahre alten Pferden und dem schwer traumatisierten vom Schlachter gerettetem Pferd aber nicht zuzumuten.

Begründung

Die drei Pferde sind an ein natürliches Leben gewöhnt und würden auf eine andere Haltung mit gravierenden Störungen reagieren (weiterführende Information: „Stress bei Pferden“, Mary Ann Simonds/Dr. Med.vet. Dorothe Meyer, Kosmos Verlag).

Ein Abriss entzieht den Pferden die Existenzgrundlage und macht jahrzehntelange aktive Tier- und Naturschutzarbeit zunichte.

Gefordert wird eine Duldung im Sinne des Bestandsrechts.

Ökologische Pferdehaltung steht nicht im Widerspruch zum Naturschutz (weiterführende Information: www.vfdnet.de Ratgeber Pferd und Umwelt).

Als Tier- und Naturfreunde erklären wir uns solidarisch mit dem Anliegen der Pferdehalter und unterstützen sie durch unsere Unterschrift.

„Jeder der gewöhnt ist, dass Leben anderer Lebewesen als wertlos zu erachten, läuft Gefahr, schließlich auch das menschliche Leben als wertlos zu sehen.“ Albert Schweitzer Friedensnobelpreis 1952

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Regine Rivière aus Wipperfürth
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  • Vielen Dank für Eure Unterstützung!
    Mit Hilfe Eurer Unterschriften ist es gelungen, die Abrissverfügung vorläufig zu stoppen! Der Richter hat beim Ortstermin eine Duldung von drei Jahren ausgesprochen.
    Also - erstmal dürfen die drei Gnadenbrotpferde in ihrer gewohnten Umgebung bleiben!
    Aufatmen ist angesagt! Vielen herzlichen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben, die Petition zu unterstützen und denen das Wohlergehen der Vierbeiner am Herzen liegt!
    Sehr gefreut haben wir uns über die vielen Mut machenden und hilfreichen Kommentare!
    Eure Unterschriften haben gezeigt, dass Einflussnahme möglich ist und die öffentliche Meinung etwas Positives bewirken kann!

  • Mit Hilfe Eurer Unterschriften ist es gelungen, die Abrissverfügung vorläufig zu stoppen!
    Der Richter hat beim Ortstermin eine Duldung von drei Jahren ausgesprochen.
    Also - erstmal dürfen die drei Gnadenbrotpferde in ihrer gewohnten Umgebung bleiben!
    Aufatmen ist angesagt! Vielen herzlichen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben,
    die Petition zu unterstützen und denen das Wohlergehen der Vierbeiner am Herzen liegt.
    Sehr gefreut haben wir uns über die vielen Mut machenden und hilfreichen Kommentare!

    Eure Unterschriften haben gezeigt, dass Einflussnahme möglich ist und die öffentliche Meinung etwas Positives bewirken kann!

Pro

Ein Fall von 1. Denunziation, 2. wahnwitziger Bürokratie, 3. ungenügender Gesetzeslage, die einem solchen Sachverhalt nicht gerecht wird, und 4. von Amtsanmaßung bzw. Hilfeunterlassung des Vet.amtes, zuständig für Tierschutz. Es will Tiere aus ihrem Leben reißen, ungeachtet der sich ergebenden schweren Probleme für die Tiere, das versteht es unter Tierschutz! Sinnlose Ermordung ist nach TSchG verboten, Tieren schwere Leiden zufügen ebenfalls. Das verbietet sich auch ohne TSchG, erst recht von Tierärzten. Was für ein abartiger Sachverhalt! Irrenhaus! Wer hier wohl Interesse am Grundstück hat

Contra

Tierschutz ausrangierter Pferde - allles schön und gut nur die Pferde ziehen nur um Wenn 100 Schweine nach 5 Monaten Leben zum Schlachthof gehen interessiert das dagegen keinen und die sind uns ähnlicher als Pferde !! Da kann man genau so gut auch den Antragstellern wirtschaftliche Interessen unterstellen sobald die Pferde nicht mehr sind . Zeitüberbrückung