Die angekündigte Schließung des Klinikums in Spaichingen soll verhindert werden. Etliche Bürger im ganzen Landkreis, speziell natürlich aus Spaichingen und der betroffenen Umgebung, sehen darin eine erhebliche Beeinträchtigung der gesundheitlichen Versorgung, vor allem im Fall von akuten Notfällen. Dies bezeugen zahlreiche Leserbriefe und Stellungnahmen in der lokalen Presse seit Bekanntwerden der Schließungsabsicht.

Begründung

Die Schließung des Klinikums in Spaichingen wird von etlichen Bürgern im ganzen Landkreis, speziell natürlich aus Spaichingen und Umgebung, als eine erhebliche Beeinträchtigung der gesundheitlichen Versorgung, vor allem im Fall von akuten Notfällen angesehen. Die angegebene Begründung "Personalmangel" kann nicht gelten gelassen werden, da gleichzeitig eine Erweiterung des Klinikums in Tuttlingen avisiert wird. Diese Ansicht vertrat auch der ehemalige Chefarzt des Spaichinger Klinikums Dr. Albrecht Dapp in einer öffentlichen Stellungnahme. Es liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei der Schließung mehr um eine rein politische Entscheidung zugunsten des Klinikums Tuttlingen handelt und dass es bei entsprechendem Willen und Einsatz auch möglich wäre, die Klinik zu erhalten. Zentralismus und Planwirtschaft/Sozialismus sind aber gerade im Gesundheitswesen fehl am Platze, weil sie die Angebote einfach nicht fein genug justieren und dem Markt entsprechend anpassen können. Es wird immer ein "zu viel" oder ein "zu wenig" an Angebot geben, was nach der ökonomischen Lehre ineffizient ist damit und erhöhte Kosten bei meist geringerem Nutzen bedeutet.

Hinzu kommt die Verlängerung und Verumständlichung der Fahrwege für viele Anwohner des Landkreises Tuttlingen, wenn es nur noch das Klinikum in Tuttlingen gibt. Dieses liegt ohnehin extrem schlecht erreichbar inmitten der Stadt, während das Krankenhaus in Spaichingen sehr gut erreichbar ist und quasi am Stadtrand liegt. Daher bietet es den Patienten auch von der Umgebung her eine sehr angehme Atmosphäre, was den Gesundungsprozeß wohl positiv unterstützt.

Dies sind alles Gründe, die insgesamt und im Verbund gegen die Schließung sprechen. Der wichtigste aber ist die Verschlechterung der medizinischen Versorgung in großen Teilen der Region, welche - in einigen akuten Fällen - durchaus den Tod oder zumindest die (u. U. auch dauerhafte) Schädigung der Gesundheit der betroffenen Patienten zur Folge haben dürfte.

Es ist klar, dass hinter alledem nicht zuletzt auch finanzielle Beweggründe stehen aber wurde in dieser Richtung wirklich schon jede Möglichkeit bedacht und ausgeschöpft?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dieter Möhrle aus Spaichingen
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Warum Menschen unterschreiben

  • vor 9 Tagen

    In den kommenden Jahren wird der Anteil der über 60-zig jährigen deutlich steigen. Damit steigt auch der Bedarf in der medizinischen Versorgung. Es wäre ein Fehler mit der Schließung des Krankenhaus in Spaichingen die Kapazitäten zu reduzieren.

  • vor 9 Tagen

    Der Standort Spaichingen ist für die ganze Region wichtig, da bin ich gerne Wutbürger

  • am 07.02.2019

    Die Schließung einer Klinik aus politischen Gründen ist nicht tragbar

  • Anton Kille Buchheim

    am 06.02.2019

    Den Patienten vom Heuberg soll der weitere Weg ins Krankenhaus Tuttlingen erspart werden. Mann sollte auch an ältere Menschen denken und an Einsparung von langen Wegen wegen der Umwelt.

  • Annette Thimm Villingendorf

    am 06.02.2019

    Tuttlingen und Villingen sind keine Option. Villingen sind viele Abteilungen wegen Personalmangel nicht aufnahmebereit.

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