• Von: Andreas Herwarth von Bittenfeld, Fahrschule ... mehr
  • An: Bezirksbürgermeister Norbert Kopp und Bezirksstadträtin ...
  • Region: Steglitz-Zehlendorf mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 502 Unterstützer
    54 in Bezirk Steglitz-Zehlendorf
    Sammlung abgeschlossen

Erhaltung des Platz des 4. Juli für die gesetzlich vorgeschriebene Fahrschulausbildung

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Wir wollen, dass der Platz des 4. Juli umgehend und dauerhaft wieder für Fahrschulen für die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtausbildung freigegeben wird.

Begründung:

"Seit den 80er Jahren wird der Platz des 4. Juli zur Motorradausbildung genutzt. Hier werden Grundfahraufgaben im sicheren Schonraum geübt, die für die sichere Bedienung des Zweirades zwingend erforderlich sind. Werden diese Grundfahraufgaben sicher beherrscht, können die Fahrschüler in den Straßenverkehr wechseln (ein Pilot fliegt auch erst, wenn er sicher starten und landen kann). Die dort angrenzenden McNair Barracks wurden in Wohnungen umgewandelt und seit Anfang 2015 gibt es immer wieder Beschwerden von Anwohnern über den Lärm, der von diesem Platz ausgeht. Die Fahrschulen haben im Zuge eines Runden Tisches im Mai 2015 eine Selbstverpflichtung unterschrieben und Ihre Aktivitäten freiwillig auf werktags von 8–19 Uhr beschränkt. Ein entsprechendes Schild wurde im September 2015 aufgestellt. Wir dachten, das wäre eine gute und für beide Seiten akzeptable Lösung. Ende Oktober 2015 hat das Bezirksamt den Platz für die Lagerung von Steinen vorgesehen (Sanierung/Carstennstraße) und den Platz für Motorradfahrschüler bis 30.11.2018 gesperrt. Dieser Platz, durch Größe und Lage bedingt, ist für alle Zweirad-Fahrschüler in Steglitz-Zehlendorf unabdingbar – denn er ist der einzige im Bezirk. In anderen Bezirken gibt es kleinere Plätze, die sind aber wegen der Anzahl der Fahrschulen nur bedingt nutzbar und erfordern längere Anfahrtswege. Die dadurch entstehenden Kosten müssten die Fahrschüler tragen (stellen Sie sich vor, Ihr Wasserhahn tropft und der Klempner kommt aus Spandau).

Das Bezirksamt erteilte kürzlich einem Planungsbüro die Aufgabe, ein Nutzungskonzept für diesen Platz zu erstellen. Wir befürchten, dass die Nutzung durch Fahrschüler darin keinen Platz finden wird, weil der Platz des 4. Juli entsiegelt und umgewidmet werden soll, um eine Grünfläche (Baukosten ca. 2,5 Mio. € ) zu schaffen. Wir wollen dafür Sorge tragen, dass das Leben und die Gesundheit unserer Auszubildenden nicht gefährdet wird. Nur MIT dem Platz können wir eine sichere und solide Ausbildung wie bisher gewährleisten. Wir fordern daher, den Platz des 4. Juli dauerhaft für die Ausbildung der Zweirad-Fahrschüler zu erhalten und bitten mit Dank im Voraus um Ihre Unterschrift:"

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 06.12.2015 (aktiv bis 05.06.2016)


Debatte zur Petition

PRO: Mit meiner Unterschrift unterstütze ich meine Kollegen sowie gute und sichere Fahrschülerausbildung

CONTRA: Dieses Gebiet rund um den Platz war lange Brachland. Da war es völlig in Ordnung, dass dort Fahrschüler Lärm Machten. Nun ist diese Brachland aber zu Wohnraum umgewandelt worden und es leben Menschen hier. Es ist völlig unverständlich, dass es Mitmenschen ...

CONTRA: Der Platz ist Teil eines Wohngebietes. Durch die tägliche Nutzung wird den Anwohnern quasi ein Lebensgefährlicher Dauerbetrieb vor die Haustür gesetzt. Damit muß man den Platz weit umlaufen, wenn man einfach nur irgendwo hin will. Noch schlimmer ist die ...

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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