Region: Reinfeld
Security

Erhöhung der Sicherheit des Schulweges in der Ahrensböker Straße

Petition is directed to
Bürgermeister Roald Wramp
124 Supporters 109 in Reinfeld
Collection finished
  1. Launched 03/12/2020
  2. Collection finished
  3. Filed on 15 Dec 2020
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Es gibt in Schleswig-Holstein die Möglichkeit, im Bereich von Schulen eine Tempo 30 Zone einzurichten. Wir glauben, dass eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit deutlich sichtbaren Hinweisschildern „Schule – Tempo 30“ ab Einmündung der Paul-von-Schoenaich-Straße einen sicheren mit sich bringen könnte.

Reason

Nach der wunderbaren Promenade endet der gepflasterte Fußweg und es beginnt ein unbefestigter, oft zugeparkter Sandweg. In jedem Winter mehren sich die Pfützen an dieser Stelle, so dass gerade die jüngeren Kinder häufig mit nassen Füßen in der Schule ankommen. Passt dies zu einer so schön gestalteten Promenade?

Der Fußweg entlang am Café Mocca, vorbei am Autohaus Vick bis schließlich zur Ampel an der Grundschule ist in Teilbereichen sehr schmal. Parallel zu diesem einseitigen Fußweg verläuft die Ahrensböker Straße, die wie hinlänglich bekannt, sanierungsbedürftig ist. Insbesondere zu Stoßzeiten fließt viel Verkehr, bestehend aus Autos, schweren LKWs und nicht zuletzt unzähligen Linienbussen. Diese können einander kaum begegnen – und dazwischen laufen unsere Kinder auf dem schmalen Gehweg (manchmal sogar auf der Straße, weil der Gehweg vor dem Café Mocca mal wieder zugeparkt ist). Wir sind bestürzt!

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 aufgrund der Straßenschäden wird kaum beachtet und noch weniger durch Kontrollen durchgesetzt.

Es gibt in Schleswig-Holstein die Möglichkeit, im Bereich von Schulen eine Tempo 30 Zone einzurichten. Wir glauben, dass eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit deutlich sichtbaren Hinweisschildern „Schule – Tempo 30“ ab Einmündung der Paul-von-Schoenaich-Straße eine Verbesserung mit sich bringen könnte. In der Anlage finden Sie Ausschnitte aus Schreiben des zuständigen Ministeriums, die der Stadt Reinfeld vermutlich vorliegen.

In dem Schreiben vom Ministerium vom 18. Juli 2017 heißt es auf S. 6 ff.:

„Derartige Beschränkungen dürfen … nur angeordnet werden, wenn auf Grund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der … genannten Rechtsgüter erheblich übersteigt.“ Wir denken es handelt sich bei der Grundschule an der Ahrensböker Straße um eine „an weiteren Vorfahrtstraßen (Zeichen 306) gelegenen … allgemeinbildenden Schulen… . Die bislang bestehende hohe Hürde (z. B. Nachweis einer Unfallhäufungsstelle bzw. eines Unfallschwerpunktes) für die Anordnung von Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen in der Nähe dieser Einrichtungen wurde somit abgesenkt.“ Im Folgenden wird im Schreiben außerdem erklärt, dass Kinder altersbedingt nur eingeschränkt in der Lage sind, allgemeine Gefahren des Straßenverkehrs richtig einzuschätzen: „Vor allem in den unteren Altersklassen sind vermehrt unachtsame und für andere Verkehrsteilnehmer nicht ohne weiteres vorhersehbare Verhaltensweisen anzutreffen.“

Aufgrund der engen Gehwegführung besteht für alle Verkehrsteilnehmer ein hohes Verkehrsrisiko. Wir fordern daher die Einrichtung einer ständigen Tempo-30-Zone ab der Einmündung Paul-von-Schoenaich-Straße mit deutlich sichtbaren Hinweisschildern „Schule – Tempo 30“. Zusätzliche Kontrollen würden die Durchsetzung der Geschwindigkeitsbeschränkung unterstützen. Weitere Maßnahmen zur Verkehrssicherung für unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer wären wünschenswert.

Thank you for your support, Heidi Broocks from Reinfeld
Question to the initiator

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