Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schnellstens zu beenden und zu einer rationalen Energiepolitik zurückzukehren. Die Art der Stromversorgung soll durch ingenieurtechnische und wirtschaftliche Erwägungen bestimmt werden. Keine Technologie soll aus ideologischen Erwägungen ausgeschlossen und die Umwelt geschont werden. Die Energiepreise müssen aus sozialen Gründen bezahlbar bleiben.

Begründung

Das Statistische Bundesamt teilte im Oktober 2014 mit, dass sich der Strompreis für private Stromkunden seit 2000 fast (192 %) verdoppelt hat. Preistreiber waren vor allem höhere Steuern und Umlagen zur Finanzierung der erneuerbaren Energien.Nun sollen die Stromkunden ein weiteres Mal zur Kasse gebeten werden, weil der bundesweite EEG-Topf ins Minus zu geraten droht. Seit Jahren beträgt die Förderung über 20 Mrd. Euro/a. Auch der Netzausbau kostet Geld. Ein Ende ist nicht in Sicht: Prognosen gehen von einer EEG-Umlage von 10 ct/kWh im Jahr 2025 aus. Die grundsätzlichen Probleme der Energiewende•Volatilität und mangelnde Versorgungssicherheit von Strom aus Wind und Fotovoltaik machen ein Doppelsystem mit einem Reservekraftwerkspark gleicher Kapazität erforderlich. Dieses teure Doppelsystem muss bezahlt werden.•Fehlende Speichermöglichkeit (10 TWh) überschüssigen Stroms auf lange Sicht•Keine bedarfsgerechte Erzeugung: zu viel erzeugter Strom wird ins Ausland verschleudert und alle Stromabnehmer zahlen, auch die Prämie für die Abnahme•Netzprobleme: Abnehmer und Erzeuger weit auseinander, Kosten, Stabilität•Erpressbarkeit durch wachsende Abhängigkeit von russischem Erdgassind ungelöst und eine Lösung ist nicht in Sicht – es sei denn, man gesteht den Fehler endlich ein und beendet das Experiment. Ein „weiter so“ mit immer noch mehr Anlagen, die fluktuierenden Strom erzeugen, muss zwangsläufig wegen der ungelösten Grundsatzprobleme weiter steigende Kosten verursachen, die die Stromkunden zu tragen haben.

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