Region: Harburg

Erneuerbare Energien in Jesteburg – Windkraft mit Verantwortung und regionalem Nutzen!

Petition richtet sich an:
Landkreis Harburg – zuständige Stellen für die Regionalplanung und das sachliche Teilprogramm Windenergie.

22 Unterschriften

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20 von 2.100 für Quorum in Harburg Harburg

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  1. Gestartet 24.10.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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Petition richtet sich an: Landkreis Harburg – zuständige Stellen für die Regionalplanung und das sachliche Teilprogramm Windenergie.

Wir unterstützen die Energiewende in der Samtgemeinde Jesteburg und setzen uns für die sachgerechte Berücksichtigung der Windenergie-Potenzialfläche JES01 zwischen Lüllau und Reindorf im weiteren Planungsverfahren ein.

Wir fordern eine faire, transparente und fachlich fundierte Abwägung, bei der die Chancen der Windenergie ebenso berücksichtigt werden wie die Belange der Menschen, der Natur und der Landschaft sowie alle geltenden baurechtlichen und naturschutzrechtlichen Anforderungen.

JES01 soll anhand nachvollziehbarer Kriterien geprüft und nicht pauschal abgelehnt werden. Ziel ist eine verantwortungsvolle Energiewende, die regionale Chancen eröffnet und die Lebensqualität unserer Region bewahrt.

Begründung

Die Energiewende braucht nicht nur Photovoltaik auf Dächern und Freiflächen. Auch Windenergie ist ein wichtiger Baustein für eine sichere, klimafreundliche und zunehmend unabhängige Energieversorgung.

Windkraft mit Verantwortung

Windenergieanlagen müssen Mensch, Natur und Landschaft berücksichtigen. Die gesetzlichen Vorgaben und erforderlichen fachlichen Prüfungen müssen eingehalten werden. Dazu gehören insbesondere der Schutz der Anwohner, die Prüfung von Schall und Schattenwurf sowie die Belange des Arten- und Naturschutzes, des Bodens und des Landschaftsbildes. Die konkrete Zulässigkeit eines Vorhabens ist im jeweiligen Planungs- und Genehmigungsverfahren zu klären.

Wir setzen uns dafür ein, dass sachliche Prüfungen und nachvollziehbare Kriterien die Grundlage der Entscheidungen bilden.

Regionaler Nutzen statt nur Stromerzeugung

Windenergie kann Chancen für landwirtschaftliche Betriebe und die regionale Wertschöpfung eröffnen. Auch Kommunen können – abhängig von den konkreten Rahmenbedingungen – von gesetzlichen Beteiligungsmöglichkeiten und zusätzlichen Einnahmen profitieren.

Darüber hinaus kann regional erzeugter Strom in Verbindung mit geeigneten Batteriespeichern und einer leistungsfähigen Energieinfrastruktur neue Möglichkeiten schaffen. Dazu zählen perspektivisch regionale Stromangebote für Haushalte und Gewerbe sowie die Unterstützung kommunaler Nahwärmelösungen, wenn die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind.

Diese Chancen sollten bei der Betrachtung von JES01 mitgedacht werden. Dabei geht es nicht um unbelegte Versprechen, sondern darum, die Möglichkeiten einer zukunftsfähigen regionalen Energieversorgung ernsthaft zu prüfen.

Eine Gemeinschaftsaufgabe für unsere Region

Die Potenzialfläche JES01 betrifft die Samtgemeinde Jesteburg und steht zugleich im regionalen Zusammenhang mit der Stadt Buchholz in der Nordheide und der Samtgemeinde Hanstedt.

Wir möchten, dass die Chancen und möglichen Auswirkungen einer verantwortungsvollen Windenergieplanung transparent betrachtet werden und die Menschen vor Ort ihre unterschiedlichen Perspektiven einbringen können.

Auch die Bürgerinnen und Bürger, die erneuerbare Energien unterstützen, wollen mit ihrer Stimme sichtbar werden. Eine sachliche Debatte sollte nicht allein von den lautesten Stimmen geprägt sein.

Wir sind überzeugt: Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Unsere Region. Unsere Energie. Unsere Zukunft.

Mehr über unsere Initiative und unser Engagement für die Bürgerenergie in der Nordheide erfahren Sie unter: www.bürgerenergie-nordheide.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BEN BürgerEnergie Nordheide Initiative, Jesteburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 24.10.2026
Sammlung endet: 23.04.2027
Region: Harburg
Kategorie: Energie

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Neuigkeiten

  • Windkraft mit Verantwortung und Augenmaß – JES01 realistisch betrachten
     
    Die Energiewende ist eine wichtige Aufgabe. Auch in Jesteburg, Buchholz und der Region sollten die Möglichkeiten erneuerbarer Energien sachlich geprüft werden. Dabei darf es weder um eine pauschale Ablehnung noch um einen Ausbau um jeden Preis gehen. Entscheidend ist, was vor Ort tatsächlich möglich und vertretbar ist – für die Menschen, für Natur und Landschaft und für unsere Region.
     
    Mit diesem Update möchten wir die Diskussion über die Windenergie-Potenzialfläche JES01 zwischen Lüllau und Reindorf um einige wichtige technische und planerische Aspekte ergänzen.
     
    Drei Windenergieanlagen sind auf JES01 maximal möglich
     
    Die von der IG „Erneuerbare Energie mit Verstand“ veröffentlichte Fotomontage zeigt fünf Windenergieanlagen, die aus Richtung Lüllau sehr groß und unmittelbar vor der Ortschaft stehend wirken.
     
    Dem stellen wir unsere realistische Fotomontage mit den drei Windenergieanlagen der im Bauausschuss Jesteburg vorgestellten maximal möglichen Belegung gegenüber.
     
    Der Blick geht jeweils vom Ortsausgang Lüllau in Richtung Pinnerberg. In unserer Darstellung liegen die Anlagen – von links nach rechts – in folgenden Entfernungen:
     
    WEA 3: ca. 1.050 Meter
    WEA 1: ca. 1.500 Meter
    WEA 2: ca.    900 Meter
     
    Die Entfernungen beziehen sich auf die im Bauausschuss vorgestellte Planungsvariante. Die konkreten Standorte können sich im weiteren Verfahren noch verändern.
     
    Die Anzahl der Anlagen wird durch die nutzbare Fläche, erforderliche Abstände zwischen den Windenergieanlagen, Abstände zur Wohnbebauung sowie technische, sicherheitsbezogene und naturschutzfachliche Anforderungen begrenzt. Für die betrachtete Planung sind Anlagenabstände von mehr als 400 Metern zu berücksichtigen. Im Bauausschuss wurde deshalb nach unserem Kenntnisstand eine Belegung mit maximal drei Windenergieanlagen dargestellt. Fünf Anlagen sind auf JES01 nach dieser Planung nicht möglich.
     
    Die Menschen vor Ort ernst nehmen
     
    Windenergieanlagen verändern das Landschaftsbild und können die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner beeinflussen. Dazu zählen mögliche Belastungen durch Schall und Schattenwurf ebenso wie die Sorge um das vertraute Landschaftsbild und das unmittelbare Wohnumfeld. Diese Bedenken dürfen nicht kleingeredet werden. Sie müssen bei der weiteren Planung ernst genommen und sachlich geprüft werden.
     
    Im Planungskonzept des Landkreises Harburg werden als Kriterien für die Regionalplanung 900 Meter zu Ortsteilen mit Wohnnutzung sowie 425 Meter zu Einzelhäusern und Splittersiedlungen im Außenbereich genannt. Auch Natur- und Artenschutz, Boden, Wald und landwirtschaftliche Flächen müssen berücksichtigt werden. Die konkrete Zulässigkeit und Ausgestaltung der Anlagen ist im weiteren Planungs- und Genehmigungsverfahren zu prüfen.
     
    Verantwortung für die ganze Region
     
    Wenn Windenergie in unserer Region entsteht, sollte auch die Region nachvollziehbar davon profitieren können – etwa durch kommunale Einnahmen, regionale Wertschöpfung und faire Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. Zugleich müssen die Interessen der Landwirtschaft, der Schutz von Natur und Landschaft und die Belastungen für die Menschen vor Ort angemessen abgewogen werden.
     
    Wir sind weder pauschal gegen Windkraft noch für einen Ausbau um jeden Preis. Wir setzen uns für eine ausgewogene, fachlich fundierte und an die örtlichen Gegebenheiten angepasste Planung ein. Dazu gehören realistische Darstellungen, transparente Informationen und eine faire Diskussion, in der unterschiedliche Sichtweisen und berechtigte Sorgen Gehör finden.
     
    So wenig Beeinträchtigung wie möglich – so viel wie vertretbar.
     
    Unsere Region. Unsere Energie. Unsere Zukunft.
     
    Wir haben uns intensiv mit den öffentlich vorliegenden Planungsunterlagen, dem RROP Verfahren und den Argumenten für und wider Windkraft auseinandergesetzt und beurteilen auf dieser Basis die Chancen und Risiken für unsere Region. Wir vertreten in unserer Initiative in Bezug auf die Potenzialfläche JES01 u.a. Bürger aus Buchholz, Lüllau, Jesteburg und den betroffenen Gebietsteilen der Samtgemeinde Hanstedt.
     
    BEN BürgerEnergie Nordheide Initiative
    #ben_bürgerenergie_nordheide

Warum Menschen unterschreiben

Da meiner Meinung nach der Strom nicht nur aus der Steckdose kommt, sondern auch regional erzeugt werden sollte, bin ich für Windenergie. PV sollte auch jeder selbst auf dem Dach haben, denn bei den steigenden Energiepreisen lohnt es sich, den Strom selbst zu erzeugen (Senkt die Stromkosten).

dezentrale Energieerzeugung schaft Versorgungssicherheit, Einnahmen für die Landwirtschaft und entzieht autokratischen Regierungen Macht für Kriege

Beim letzten Familienurlaub in Schleswig-Holstein sind wir zu fünft ganz bewusst zu Windenergieanlagen unterschiedlicher Größe spaziert. Es war beeindruckend, welches technische Meisterwerk der Mensch geschaffen hat: Über viele Jahre grünen Strom aus Wind zu erzeugen und dafür vergleichsweise wenig Fläche dauerhaft zu beanspruchen.

Auf der **HUSUM WIND** hatte ich ein hochinteressantes Gespräch mit einem Windenergieanlagenplaner, der mir den technischen Fortschritt erläuterte und Ergebnisse aus seinen Testanlagen präsentierte. Die nächste Generation bietet spannende Möglichkeiten: optimierte Rotorblätter, geringere Geräuschemissionen, weniger Schattenwurf und technische Schutzsysteme wie die Erkennung von Vogelflug. Natürlich hängen die tatsächlichen Auswirkungen von der Anlage und dem Standort ab. Umso wichtiger ist es, moderne Technik bei unseren Planungen zu berücksichtigen und sorgfältig zu prüfen.

Dabei sollten wir nicht nur auf JES01 schauen. Auch andere geeignete Flächen in der Samtgemeinde Jesteburg sollten langfristig im Blick bleiben und ergebnisoffen geprüft werden. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Anlagen auf einer Fläche unterzubringen, sondern Standorte zu finden, die Energieertrag, Schutz von Mensch und Natur und möglichst geringe Beeinträchtigungen am besten verbinden.

**Erneuerbare Energie vor Ort sollte überwiegend den Menschen und der Region vor Ort zugutekommen!** Dazu gehören kommunale Steuereinnahmen und Abgaben, echte Bürgerbeteiligung, Perspektiven für günstigen grünen Strom und eine dezentrale Versorgung durch die Kombination von Windenergie, Photovoltaik und Batteriespeicherkraftwerken.

Mein Maßstab wäre deshalb: Wenn wir erneuerbare Energien vor Ort ermöglichen, sollten wir von Anfang an mitdenken, wie daraus ein möglichst großer und fair verteilter Nutzen für unsere Region entstehen kann.

Mir geht es nicht darum, Windenergie um jeden Preis durchzusetzen, sondern die technisch und räumlich besten Lösungen für unsere Region zu finden – mit möglichst wenig Beeinträchtigung für Menschen und Natur und einem nachvollziehbaren Nutzen für die Allgemeinheit.

Und wer weiß: Vielleicht bekommt eines Tages sogar eine Windenergieanlage eine Aussichtsplattform. Ich wäre jedenfalls der Erste, der die Treppen hinaufsteigt, um unsere schöne Landschaft aus dieser Perspektive zu erleben! 😄

Das Erneuerbare Energien auch in Jesteburg ausgebaut werden und lokal Strom, als Einnahmequelle gewonnen wird.

Ich bin überzeugt davon, dass wir die Energiewende jetzt brauchen. Die Energiewende ist eine riesige Aufhabe für die gesamte Gesellschaft. Da gehören wir vor Ort halt auch dazu. Wenn sich nach allen vorgegebenen Prüfungen in der Samtgemeine Jesteburg für Windkraftanlagen geeignete Flächen finden, dann sollten wir diese Chance für regionale Wertschöpfung auch nutzen. Ich wüsste nicht, wie ich meinen Kindern erklären sollte, dass wir uns um unseren Beitrag gedrückt haben.

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