Migration

"Es ist eine Schande" Stoppt das Leid der Menschen in Moria!

Petition is directed to
Landrat Olaf Gericke
79 Supporters 62 in Warendorf District
3% from 2.200 for quorum
  1. Launched 27/09/2020
  2. Time remaining 5 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Unsere Aktion zum Tag des Flüchtlings "25.09.2020" in Sendenhorst mit den 13 Stühlen und den Stichworten basiert auf einer bundesweiten Aktion gegen Rassismus Anfang September, kurz vor dem verheerenden Brand in Moria. Damals hatten die Flüchtlingshilfsorganisationen Seebrücke, Sea-Watch, #LeaveNoOneBehind und Campact 13.000 weiße Stühle vor dem Reichstagsgebäude in Berlin aufgestellt. Die Stühle symbolisierten die Menschen, die im Lager Moria auf Lesbos.

Zugleich sollten sie „den Platz und die Aufnahmebereitschaft der Städte, Länder und Zivilgesellschaft" verdeutlichen, und zwar als "Symbol der Aufnahmebereitschaft für schutzsuchende Menschen aus Moria und allen überfüllten Lagern an den EU Außengrenzen". Die Flüchtlingshilfsorganisationen forderten damit die Politik auf, "die humanitäre Katastrophe an den europäischen Außengrenzen endlich zu beenden und die Lager zu evakuieren".

Bei uns hier im Kreis Warendorf haben sich einige Menschen und Gruppierungen dieser Aktion angeschlossen unter dem Motto „Stumme Stühle Kreis Warendorf“. Dabei symbolisieren die 13 Stühle, die heute hier stehen, die Anzahl der Städte und Gemeinden im Kreis Warendorf, die diese Aktion unterstützen und Flüchtlinge ohne Anrechnung auf die Quote zur Erfüllung der Aufnahmeverpflichtung aufnehmen sollten, sofern sie sich nicht bereits dazu verpflichtet haben.

An allen Orten hat außerdem eine Petition mit der Überschrift „Stoppt das Leid der Menschen in Moria!“ ausgelegen, genauso, wie heute hier bei uns.

Mit der Petition wird gefordert, dass der Kreis Warendorf und alle seine Städte und Gemeinden ein „Sicherer Hafen“ nach den Maßgaben der Flüchtlingshilfsorganisation Seebrücke werden.

Das heißt, dass sie dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ beitreten, dessen gemeinsame Basis die Potsdamer Erklärung vom 3. Juni 2019 ist.

Danach verstehen sich die Bündnisstädte und -gemeinden als humanitäre Wertegemeinschaft mit hoher Kompetenz für die Aufnahme und Integration geflüchteter Menschen und bekräftigen ihr Angebot der zusätzlichen Aufnahme von Flüchtlingen aus humanitären Notlagen im Mittelmeerraum.

Die im Kreis gesammelten Petitionslisten werden am 2. November an den Landrat des Kreises Warendorf übergeben. Den Städten und Gemeinden soll der Landrat die Listen im Rahmen der darauf folgenden Bürgermeisterkonferenz übergeben, so dass alle Städte und Gemeinden des Kreises in die Aktion einbezogen werden.

Reason

"Die Situation im Camp Moria und in den umliegenden Lagern ist schon seit Jahren geprägt von unwürdigen Lebensbedingungen. In Zeiten einer weltweiten Pandemie jedoch sind die Umstände, die im Lager vorherrschen, ungleich katastrophaler. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es zu Ansteckungen mit dem Coronavirus kommt. Umso dramatischer ist die Situation zu bewerten, in der sich die ehemaligen Bewohner*innen des Camps und der umliegenden Lager gegenwärtig befinden. 12.000 Menschen campieren in diesem Augenblick auf einer Autobahn, bewacht von der griechischen Polizei. Schon vor der Brandkatastrophe war die Perspektive für diese Menschen ungewiss – jetzt ist sie aussichtslos.

Das Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ bekräftigt seit Monaten seine Bereitschaft, geflüchtete Menschen zusätzlich aufzunehmen und ihnen eine sichere Perspektive zu bieten. Wann, wenn nicht jetzt ist dieses Vorgehen in aller Dringlichkeit geboten?! Die verantwortlichen Entscheidungsträger*innen müssen jetzt auf die Städte Sicherer Häfen zugehen und schnellstmöglich die Aufnahme der ausgebrannten Geflüchteten organisieren Es ist zu spät für Erklärungen – wir brauchen Taten!“

"Presseerklärung der Stadt Sendenhorst von 10.09.2020"

Quelle:

www.sendenhorst.de/newsdetails/aufnahme-jetzt-die-stadt-sendenhorst-als-sicherer-hafen-ist-bereit.html

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Die Verteilung der Flüchtlinge ist in der EU noch nicht geregelt, die Mittelmeeranrainer nehmen die meisten Flüchtlinge auf. Da mit einer gerechten Verteilung der Flüchtlinge in Europa zeitnah nicht zu rechnen ist, ist Deutschland als einer der reichsten Staaten gefordert, Flüchtlinge aufzunehmen , auch als moralische Verpflichtung.

Zitat aus dem Internet: "Auch der Staat kann nämlich jeden Euro nur einmal ausgeben. Dieses simple Faktum kann linker Ideologieglaube auf Dauer genau so wenig außer Kraft setzen wie die Tatsache, dass jede Solidargemeinschaft ihre Grenzen definieren muss, um funktionieren zu können."

Why people sign

  • on 04 Oct 2020

    I think, it's a shame to refuse help, just because being afraid of your own prosperity.

  • Nicht öffentlich Drensteinfurt

    on 02 Oct 2020

    In der christlichen Gemeinde ist es nicht so, dass sie den Bedürftigen und den Flüchtlingen nicht helfen.

  • Sylke Frings Havixbeck

    on 02 Oct 2020

    Ich will dazu beitragen, dass sich die Welt zum positiven verändert!!!

  • Michael Schlimm Sendenhorst

    on 30 Sep 2020

    Weil sich in der unmenschlichen Flüchtlingspolitik endlich etwas tun muss, unabhängig vom europäischen Konsens oder sonstigen (vorgeschoben) Hindernissen.

  • Mirko Caspary Wuppertal

    on 30 Sep 2020

    ja und das sofort.

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