Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Offener Brief
Hannover, 24.3.2021
#esreicht!
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister,
nachdem wir heute Morgen um 5:30 Uhr die ersten Nachrichten im Morgenmagazin zur Kenntnis genommen haben, müssen wir unseren Ärger und unser Unverständnis über die von Ihnen getroffenen Maßnahmen zu Papier bringen.
Wir arbeiten mit unserem Team (Krankenschwestern und Wundtherapeuten) in der ambulanten Wundversorgung.
Seit Beginn der Pandemie im Februar 2020 gehören wir
„zu einer systemrelevanten Berufsgruppe“. Wir haben bis heute keine Impfung erhalten und testen seit über einem Jahr freiwillig das gesamte Team mit Schnelltests, die wir immer noch selbst bezahlen!
Angeblich ist „Impfstoff nicht ausreichend verfügbar“, obwohl genug bestellt sein soll. Die Hälfte der Menge kommt nur an.
Die Entwicklung des BionTech Pfizer Impfstoffes ist mit hunderten Millionen Steuergeldern von uns mitfinanziert worden und zugesagte Lieferungen werden offensichtlich ins Ausland verkauft.
Unsere Fragen zu dieser Thematik:
Es gibt einen Professor Stöcker aus Groß-Grönau, der offensichtlich ein Mittel zur Immunisierung gegen Covid 19 entwickelt hat, den er zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellt.
1. Warum wird unsere Bevölkerung in den Lockdown geschickt und uns unser Grundrecht auf Freiheit genommen, wenn auf der anderen Seite solch ein Impfstoff sofort in sehr großen Mengen zur Verfügung stehen würde?
Sie betonen ausdrücklich, dass Sie alle diese Maßnahmen nur vornehmen, um die Bevölkerung zu schützen; dann kommen Sie ins Handeln und setzen Sie diesen sofort verfügbaren Impfstoff umgehend ein.
Damit wäre allen und auch unserer Wirtschaft am meisten geholfen.
2. Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt betrifft die Ausbildung unserer Kinder.
Wie stellen Sie sich vor, dass eine Bildungslücke (über mittlerweile 2 Schuljahre) geschlossen werden kann? Schulabgänger finden unter Ihren beschlossenen Maßnahmen keinen Ausbildungsplatz! Unseren Studenten fehlt der so wichtige, direkte Austausch mit Kommilitonen und ihren Professoren, was unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften möglich wäre. Andererseits dürfen alle in völlig überfüllten Straßenbahnen und Bussen (zum Flughafen, um nach Mallorca zu fliegen) fahren, sich aber nicht privat und persönlich treffen.
Für uns erschließt sich auch nicht, warum wir Bundesbürger uns weiterhin „einsperren“ lassen müssen?
Rostock und Tübingen zeigen andere Konzepte auf und versuchen, unter wissenschaftlicher Begleitung ihrer Unikliniken, einen gangbaren Weg aus der Pandemie zu beschreiten.
Die Finanzhilfen für die ausgebremste Wirtschaft sollten umgehend für die Beschaffung ausreichender Impfstoffe, Aufbau und Nutzung digitaler Medien
(Warn App, Ausstattung unserer Schulen mit Hard-/und Software, Unterstützung der Lehrer durch qualifizierte IT-Fachleute, um den digitalen Unterricht für unsere Kinder sicher aufzubauen, etc.), Konzepte zur Öffnung der Gastronomie, Hotellerie, Tourismusbranche innerhalb Deutschlands, freigesetzt und auch umgesetzt werden!
Und auch, wenn es Ihrer Meinung nach nicht „politisch korrekt „ist:
Wir hätten eine Änderung der Impfreihenfolge befürwortet.
Letzter Gedanke: wir dürfen innerhalb Deutschlands Ostern keinen Urlaub machen; aber ins benachbarte Ausland dürfen die Flieger abheben.
Wir wollen, dass unser Parlament in die Entscheidung des Lockdowns ja/nein mit einbezogen wird und wir fordern Sie auf, (als StaatsbürgerIn der BRD), zu dieser Thematik auch eine Volksbefragung durchzuführen.
Meike Schulze, Jan Busch
Begründung
Einschränken der Grundrechte durch den Lockdown.
mangelnder Covid 19 Impfstoff
Strategie im Umgang mit der Pandemie