Security

Fahrradfreie Zone für Herstallstraße/Rossmarkt und Sandgasse

Petition is directed to
Oberbürgermeister Klaus Herzog
859 Supporters 571 in Aschaffenburg
Collection finished
  1. Launched June 2019
  2. Collection finished
  3. Filed on 18 Sep 2019
  4. Dialog with recipient
  5. decision

In der Aschaffenburger Innenstadt ist leider ein hohes Aggressionspotential zu beobachten, da Fußgänger, Radler und Skater in den engen Gassen aneinander geraten. Ich erfuhr dies im Interview mit einigen Bürgern und habe extrem krasse Situationen mit Rüpel-Radlern gefilmt. Die Situation in der Fußgänger-Zone der Innenstadt wird heruntergespielt oder unbewusst nicht wahrgenommen, denn schließlich soll die Stadt Aschaffenburg als fahrradfreundlich gelten. Die Skater sind der Meinung, sie dürften sich mit 20 km/h in der Fußgängerzone austoben. Unfassbar.

Reason

Fußgänger sind die schwächste "Fraktion". Die Maßgabe der Schrittgeschwindigkeit ist eine Farce. Es vergeht kein Tag des Flanierens ohne Schrecken. Ebenso die Roller-Skater, die in rasanter Geschwindigkeit die abschüssige Herstallstraße hinuntersausen und Fußgänger als Hindernisparkour betrachten.

Die Begründung, es geschehen keine nennenswerten Unfälle, ist unverantwortlich!!! Unfälle gab es in vielen Städten, und in Aschaffenburg sind durchaus Zusammenstöße, zu verzeichnen. Ich bekomme dies in Erzählungen zu Hauf mitgeteilt. Die Situation wird sich in Zukunft auch weiterhin noch verschärfen - bis es soweit kommt, dass Fußgänger die Innenstadt meiden. Die ganze Stadt ist weder 100 prozentig auf die Bedürfnisse von Radfahrern, Autofahrern noch Fußgänger eingerichtet. Bitte lasst uns die Fußgängerzonen: Herstallstr., Roßmarkt und Sandgasse. Das ist eine einfache und zumutbare Bitte.

Die Begründungen (die Radler haben es eiliger ... oder: haben Angst auf den Straßen und kürzen in der Fußgängerzone ab ...) sind nicht begreifbar. Dem Radfahrer ist es zuzumuten, dass er sein Rad in dieser kurzen Strecke schiebt. Jeder Radler kann gerne in die Stadt fahren - der Umwelt zuliebe - und dann, wie er es mit dem Auto auch getan hätte, sein Gefährt parken und l a u f e n !!!! Die Erlaubnis der Durchfahrt für Roller-Skater (auch in Schrittgeschwindigkeit) ist eine ebensolche Zumutung; ich sehe sie im "Affenzahn" im Slalom fahren - ein Skater sogar in betrunkenem Zustand. Es fehlt an Aufklärung und eindeutigen Regelungen. Es fehlt auch Aufsichtspersonal. So kann es nicht weitergehen. Die engen Zonen sind belastet mit Anliefer-Autos und privaten PKWs - den ganzen Tag. Die Radler-Lobby ist immens groß - die Rücksichtnahme entsprechend klein. Die Augen werden hier einfach zugemacht. Die eingängige Meinung, es seien nur einige wenige Radler, die zu rasant fahren, ist absolut falsch. Selbst human fahrende Radler, die von hinten ankommen, fahren zu nah am Fußgänger vorbei. Aufgrund der Enge der Gassen. Man hört sie nicht. Es ist immer mit einem kleinen Schrecken verbunden. Es wird von Jahr zu Jahr mittlerweile schlimmer. Ich werde den Verdacht nicht los, dass es sich die Stadtväter diesbezüglich zu bequem machen. Niemand will Entscheidungen treffen. Doch andernorts ist dies auch möglich. Die Ungerechtigkeit gegenüber den Fußgängern ist absolut inakzeptabel!!!

Thank you for your support, Dagmar Diller from Schöllkrippen
Question to the initiator

News

  • Guten Morgen an alle Unterzeichner,

    eines möchte ich vorwegnehmen:
    Es wäre ein großartiger Zug von uns Aschaffenburgern, wenn wir der OpenPetition - die sich nur auf Spendenbasis finanziert - mit einer (wenn auch noch so kleinen) Spende
    unseren DANK aussprechen. Sie haben grandios für uns gearbeitet. Und es war viel
    nötig an Gesprächen und mails!!! Toll, liebe Jessica Seip. DANKE nochmals an dieser Stelle.

    Hier also der heutige Main-Echo-Artikel. Ich möchte direkt noch hinzufügen, dass die
    Absprache mit der Polizei nicht so übereinstimmend war, wie es der OBB wieder einmal darstellt. Das wurde auch klar dementiert.
    Desweiteren noch der Link von Prima-Vera mit einem Kurz-Interview:
    www.primavera24.tv/mediathek/video/fahrradfreie-fussgaengerzonen-fuer-aschaffenburg

    Ich... further

  • Hallo an alle,
    ich will natürlich nicht zu viele mails schicken - aber dennoch auf dem Laufenden halten.

    Wir waren bei der Übergabe eine kleine Gruppe von ca. 10 Bürgern, eine Reporterin vom Main-Echo und auch Prima-Vera war zugegen. Der Oberbürgermeister hörte sich die Ansprache selbstverständlich an, und dann kam seine Rede. Leider viel zu langatmig - vieles beschönigend - zum Teil auch mit Aussagen, die ganz klar widerlegt wurden.
    Unseren zusammenfassen Ordner - Inhalt: die Unterschriften, Leserbriefe, vorbildliche fußgängerfreundliche Städte - haben wir übergeben.
    Herr Herzog gestand, es gäbe viele Verstöße. Das wollen wir uns doch mal merken!
    Der Ordner wird dem Stadtrat vorgelegt. Es wird sich - mal wieder zeigen - wie lange
    es braucht,... further

pro

"Miteinander" klingt sehr schön aber das war's auch schon. Bereiche die für Fußgänger bestimmt waren, daher der Name "Fußgängerzone", werden leider immer mehr zu Gefahrenzonen. Ich bin fast täglich in verschiedenen Stadtteilen unterwegs u. bemerke, dass der Umgang miteinander zunehmend rauer wird. Es spielt keine Rolle ob ein normaler Bürger, die Polizei oder ein Mitarbeiter der Sicherheitswacht einen Radler bittet, etwas langsamer zu fahren, die Reaktionen sind meist frech u. aggressiv. Schade - mit Lächeln u. freundlichen Worten wäre ein Miteinande ganz einfach. "Die Hoffnung stirbt zuletzt"

contra

Die Fußgängerzone wurde in erster Linie für Radfahrer freigegeben, da die umliegenden Straßen keine oder nur eine mangelhafte Radinfrastuktur haben und die Befahrung dieser Straßen deshalb unsicher ist. Diese Petition forder die Rücknahme der Freigabe, weil es Radfahrer gibt, die sich nicht an die Regeln halten. Diese gibt es sicher, man muss sich aber auch klar machen, dass man damit auch diejenigen aussperrt, die sich korrekt benehmen und die auf diese sichere Querung der Innenstadt angewiesen sind.

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