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  • Von: Verein Nationalpark Nordsteigerwald e.V.
  • An: Kommunalpolitiker/innen der Steigerwaldregion: ...
  • Region: Steigerwald - Region: ...
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 45 Tage verbleibend
  • 2.300 Unterstützende
    46% erreicht von
    5.000  für Sammelziel

Faire Chance für den Steigerwald! – Steigerwald soll bei Nationalparksuche berücksichtigt werden!

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Mit dieser Petition setzen wir uns dafür ein, dass die Landräte, Oberbürgermeister und die Kommunalpolitiker/innen in den Landkreisen Bamberg, Hassberge und Schweinfurt und den Städten Bamberg und Schweinfurt sich bei der Bayerischen Staatsregierung dafür einsetzen, dass der Steigerwald beim aktuellen Suchprozess zum dritten Nationalpark berücksichtigt wird.

Engagierte Bürgerinnen und Bürger im Steigerwald haben den Verein Nationalpark Nordsteigerwald mit dem Ziel gegründet, dass im Nordsteigerwald ein Nationalpark geschaffen wird. Seit ca. 10 Jahren setzen sich Umweltverbände für einen Nationalpark Steigerwald ein. Das Anliegen wird mittlerweile von einer 2/3-Mehrheit der Bevölkerung in der Steigerwaldregion unterstützt. Die bayerische Staatsregierung lehnt es bislang jedoch ab, dass der Steigerwald Nationalpark werden darf und hat das Gebiet sogar vom aktuellen Suchprozess für einen dritten Nationalpark in Bayern kategorisch ausgeschlossen. Auch die Landräte der Landkreise Bamberg, Hassberge und Schweinfurt und weitere Kommunalpolitiker/innen unterstützen eine Nationalpark-Bewerbung des Steigerwaldes bisher nicht.
Machen Sie mit dieser Petition insbesondere den drei Landräten deutlich, dass Sie als Bewohner/innen der Steigerwaldregion, als deren Wähler/innen und/oder als Naturfreunde/innen von ihnen als verantwortliche Kommunalpolitiker erwarten, dass sie sich für eine faire Chance für den Steigerwald einsetzen. Und konkret: dass die Landräte die Staatsregierung bitten sollen, den Steigerwald in den ergebnisoffenen Suchprozess für den dritten Nationalpark einzubeziehen. Denn es liegt in ihrer politischen Verantwortung als Landräte und Kommunalpolitiker, sich für den notwendigen Schutz und die Regionalentwicklung des Steigerwaldes einzusetzen. Der „Mega-Leuchtturm Nationalpark“ hat eine weiträumige Wirkung, er würde auf den gesamten Naturpark Steigerwald und dessen Umfeld ausstrahlen. Es darf nicht passieren, dass verantwortliche Kommunalpolitiker/innen die in Aussicht gestellten staatlichen Fördergelder in Millionenhöhe, Investitionen und hunderte neue Arbeitsplätze ungeprüft ausschlagen. Zeigen Sie ihnen, dass wir von ihnen als verantwortliche Kommunalpolitiker/innen fordern, sich für die Entwicklung unserer Heimat einzusetzen. Wir wollen von der Staatsregierung dieselbe Chance auf den „3. Nationalpark in Bayern“, dieselbe umfassende Information und dieselbe ergebnisoffene Diskussion, wie andere Gebiete sie erhalten – bevor eine Entscheidung gefällt wird!

Begründung:

Seit 10 Jahren wird im Steigerwald über einen Nationalpark diskutiert, um die welterbewürdigen Buchenwälder besser zu schützen und die Regionalentwicklung anzukurbeln. Seit 10 Jahren appellieren Umweltschützer und Steigerwaldbewohner an die bayerische Staatsregierung, dass sie im Steigerwald umfassend zum Thema Nationalpark informiert werden. Jetzt soll in Bayern ein dritter Nationalpark eingerichtet werden. Die bayerische Staatsregierung stellt 10-15 Millionen Euro jährlich dafür in Aussicht und millionenhohe Wertschöpfung durch den Tourismus. Alle geeigneten Gebiete dürfen sich bewerben - nur der Steigerwald bleibt als einziges, gleichwohl nach den fachlichen Kriterien der Staatsregierung hochgradig geeignetes Gebiet ausgeschlossen. Wir fordern: Gleiche Chance für den Steigerwald!
Mit genau diesen Millionen an Fördergeldern, lokalem Wirtschaftswachstum, hunderten neuen regionalen Arbeitsplätzen und dem Versprechen, dass es in Nationalparkregionen keine Verlierer geben wird, wirbt die Bayerische Staatsregierung seit kurzem für einen 3. Nationalpark in Bayern. Auch die Brennholzversorgung der örtlichen Bevölkerung wird zugesichert. Noch ist nichts entschieden - niemand weiß, wo der nächste Nationalpark eingerichtet wird und welche Region von diesen zukunftsträchtigen Investitionen profitiert.
Angesichts dieser völlig neuen Ausgangslage und den Zusicherungen der Staatsregierung ist es politisch nicht mehr verantwortbar, diese Angebote nicht anzunehmen. Dies wäre zum Schaden der Kommunen, der Region und der Natur.
Mit dieser Initiative wollen wir den Steigerwald als unsere Heimat lebenswert erhalten. Dies bedeutet stetig zu handeln und aktiv Verbesserungsmöglichkeiten aufzugreifen. Während viele Städte und Zentren boomen, stagnieren viele unserer Dörfer im Steigerwald eher oder schrumpfen gar. Das sind Probleme, die wir nicht länger ignorieren können. Und genau hier greift ein Nationalpark, er macht unsere Region wieder attraktiver:
• durch neue zeitgemäße Arbeitsplätze können nachfolgende Generationen vor Ort Arbeit finden,
• ruhesuchende Familien, ob jung oder alt können direkt vor ihrer Haustüre die beste Erholung genießen,
• Förster und Waldarbeiter lassen ihr Fachwissen in den Nationalpark einfließen, ihre Arbeitsplätze werden im Nationalpark gesichert
• die Gastronomie wird in den kleinen Dörfern wiederbelebt und stärkt die Gemeinschaft
• der Naturpark Steigerwald bleibt erhalten und profitiert insgesamt vom Nationalpark, der den Naturpark ergänzt
• langersehnte ÖPNV-Anbindungen werden dadurch möglich, dass auch Touristen sie nutzen
• Kommunen werden entlastet, weil der Freistaat dauerhaft in Museen, Tiergehege und Infrastruktur investiert
• Dorfläden und medizinische Versorgung bleiben erhalten oder werden ausgebaut,
• Handwerker und Einzelhändler profitieren vom Wirtschaftswachstum,
• Fachkräfte bleiben in der Region,
• das Geld wird in der Region erwirtschaftet und bleibt auch dort.
Keine bestehende Nationalpark-Region würde ihren Nationalpark wieder hergeben!
Nur wenn die Kommunalpolitiker/innen aus der Steigerwaldregion sich für eine Nationalparkbewerbung aussprechen, erhält auch der Steigerwald diese Jahrhundert- Chance! Eine nachhaltige, positive Entwicklung unserer Heimat, von der Mensch und Natur gleichermaßen profitieren. Denn zuvorderst ist ein Nationalpark ein Schutzgebiet erster Güte, in dem die Holznutzung nicht wie bisher Vorrang hat. Stattdessen könnten Bäume alt und dick werden und die Wälder samt den darin lebenden Pilzen, Pflanzen und Tieren würden konsequent geschützt. Etliche Gutachten bestätigen die hohe Schutzwürdigkeit der Staatswälder im Nordsteigerwald!

Links für weitere Informationen:

Offizielle Seite des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz:
www.np3.bayern.de

Bürgerverein Nationalpark Nordsteigerwald e.V.
www.verein-nationalpark-nordsteigerwald.de

wildnisindeutschland.de

www.freundeskreis-nationalpark-steigerwald.de

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rauhenebrach, 09.03.2017 (aktiv bis 08.05.2017)


Neuigkeiten

Liebe Freundinnen und Freunde des Steigerwalds, dank der großen Unterstützung für die Petition haben wir unser ursprüngliches Sammelziel von 2000 Unterschriften schon innerhalb kürzester Zeit zu 88% erreicht! Das ist ein großartiges Resultat und gibt ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Fazit der Expertenanhörung im Bayerischen Landtag am 16. März 2017 zum Thema 3. Nationalpark in Bayern: Der Nationalpark ist eine optimale Kombination von Naturschutz und Förderung der Regionalentwicklung. Der Steigerwald muß in den Suchprozess aufgenommen ...

PRO: Der Baumwipfelpfad ist vielbesucht, sein Aussichtsturm beindruckend, der Blick auf die umgebenden Klosterwälder wunderbar. Erholungssuchenden werden auf Dauer aber nur dafür bezahlen, wenn Sie mehr als nur vorbildliche Forstwirtschaf sehen können. Deshalb ...

CONTRA: Ein Nationalpark ist teuer und bringt nichts. Was soll denn konkret geschützt werden durch einem ungenutzten Wald? In der Begründung zur Petition steht nichts außer allgemeinen Floskeln. Der Steigerwald braucht ein Konjunkturprogramm, aber keinen nutzlosen ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Weil ich immer wieder nicht verstehen kann, warum unsere großartige Natur so wenig geschützt wird

Keine Gebiete ohne stichhaltige Begründung ausschließen. Deutschland ist beim Schutz von Buchenwäldern international in der Pflicht.

Es ist immer gut, wenn ein solches Naturgebiet erhalten wird.

Von einem Nationalpark können wir von der Natur und deren Bewohner lernen. Wenn wir immer mehr Flächen kaputt machen, wird sich das sicher einmal rächen. Auch die nachfolgenden Generationen brauchen die die Wälder, Seen, Berge usw.

Uralte Buchen müssen geschützt werden. Wir sollten alles tun um sie nachfolgenden Generationen zu erhalten!

>>> Zu den Kommentaren


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Letzte Unterschriften

  • Beatrix Deuringer Herzogenaurach vor 14 Min.
  • Erich-Otto Rose Marktzeuln vor 16 Min.
  • Luzia Steigerwald Traunreut vor 34 Min.
  • Holger Schips Wilhermsdorf vor 34 Min.
  • Sylvia Münch Mitwitz vor 45 Min.
  • Christoph Meinersmann München vor 1 Std.
  • Eva Bahner Friedberg vor 1 Std.
  • Dr. Denns Springsguth Nesselwang vor 1 Std.
  • Gabriele Reitmaier Landau vor 2 Std.
  • Nicht öffentlich Schwabmünchen vor 3 Std.
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Unterstützer Betroffenheit