Faire Kontaktbeschränkungen statt Defacto-Kontaktverbot Junge! #faire.kontaktbeschränkungen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Michael Müller, Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz

1 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

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Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Michael Müller, Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat zwar grundsätzlich eine Lockerung des Kontaktverbots auf 5 Personen bei einer Inzidenz unter 100 und auf 10 Personen bei einer Inzidenz unter 35 beschlossen, jedoch nur der Verbindung mit einer Beschränkung auf zwei bzw. drei Haushalte. Dadurch können defacto fast nur Familien und Senioren von den Lockerungen profitieren, aber keine Jugendlichen, Junge Erwachsene und Alleinstehende Mittleren Alters. Denn zu fünft mit vier Freunden aus vier Haushalten im Garten grillen wäre selbst bei einer Inzidenz stabil unter 35 weiterhin illegal.
Natürlich lässt sich die Infektionslage nicht leugnen, so das jetzt definitiv nicht die Zeit für größere Wohnungspartys ist, aber in gewisses Maß an sozialer Interaktion ist unentbehrlich. Deshalb wäre ich für faire Kontaktbeschränkungen.
In etwa so:
Inzidenz über 100: Private Treffen bis maximal 5 Personen (ab 12 Jahre). Kinder bis 11 Jahre sollten natürlich weiterhin nicht mitgezählt werden.
Inzidenz stabil unter 100: Private Treffen bis maximal 8 Personen (ab 12 Jahre) in Innenräumen und maximal 15 Personen (ab 12 Jahre) im Außenbereich.
Inzidenz stabil unter 35: Private Treffen bis maximal 10 Personen (ab 12 Jahre) in Innenräumen und maximal 25 Personen (ab 12 Jahre) im Außenbereich.

Begründung

Keine negativen Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern: In anderen europäischen Ländern, zum Beispiel der Schweiz immer Private Treffen bis 5 Personen erlaubt, in verschiedenen osteuropäischen Länder sogar Private Treffen von 6-10 Personen. Trotzdem ist der Einfluss auf das Infektionsgeschehen scheinbar relativ gering.
Soziale Kontakte sind auf Dauer unentbehrlich: Deutschland hatte schon letztes Frühjahr je nach Bundesland 2-3 Monate Kontaktverbot, und jetzt seit November schon wieder satte 4 1/2 Monate Kontaktverbot. Deshalb ist es höchste Zeit das Kontaktverbot (auch wenn es oft als Kontaktbeschränkung bezeichnet wird) in eine faire Kontaktbeschränkung umzuwandeln.
Vergleich mit Situation am Arbeitsplatz oder im ÖPNV: Die Menschen haben kein Verständnis mehr wo ein Risiko sein soll sich privat in Kleingruppen zu treffen, wenn sie z.B. auf dem Weg zur Arbeit im ÖPNV in einer halbvollen S-Bahn sitzen müssen und zumindest im Halbbetrieb und Halb-Homeoffice 2-3 Tage pro Woche mit 14 von sonst 29 Kollegen im Großraumbüro arbeiten dürfen / müssen. Klar könnte man damit argumentieren das im ÖPNV und am Arbeitsplatz die Maskenpflicht etwas konsequenter befolgt wird als im privaten Umfeld, aber dafür dauert ein Arbeitstag auch wesentlich länger als ein normales, privates Treffen, und bei einem so langen Zeitraum nutzen die Masken wohl eh nicht mehr viel.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.03.2021
Sammlung endet: 22.04.2021
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
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