Familienbesuche und Familienzusammenführung für iranische Familien sichern – Grundrechte schützen

Petition richtet sich an:
Das Auswärtige Amt und die zuständigen deutschen Botschaften/Konsulate.

22 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Das Auswärtige Amt und die zuständigen deutschen Botschaften/Konsulate.

Tausende Iranerinnen und Iraner leben seit vielen Jahren in Deutschland. Sie arbeiten hier, zahlen Steuern, sind gesellschaftlich integriert und viele besitzen inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit. Dennoch sind sie seit langer Zeit von ihren Eltern, Kindern und Geschwistern im Iran getrennt.

Besonders betroffen sind zwei Visakategorien:
1. Schengenvisa für Familienbesuche
Der Besuch von Eltern, Kindern und Geschwistern ist keine touristische Reise, sondern Ausdruck des grundrechtlich geschützten Rechts auf Familienleben. Dennoch werden seit Monaten kaum Termine vergeben. Für viele Familien ist ein Besuch faktisch unmöglich.

2. Visa zur Familienzusammenführung – insbesondere von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten
Viele Menschen kommen mit einem Arbeitsvisum nach Deutschland, arbeiten hier und zahlen Steuern. Nach ihrer Ankunft wird die Familienzusammenführung jedoch in der Praxis offensichtlich sehr niedrig priorisiert. Termine sind selten verfügbar, Bearbeitungszeiten extrem lang, und verlässliche Informationen fehlen. Viele Familien warten seit über 18 Monaten allein auf einen Termin – trotz bestehender rechtlicher Ansprüche.

Die deutsche Botschaft im Iran arbeitet seit Mitte 2025 aufgrund der regionalen Sicherheitslage nur stark eingeschränkt. Die anhaltend angespannte politische Situation im Iran, einschließlich Demonstrationen, Unruhen und wiederholter Internetabschaltungen, macht es für Betroffene nahezu unmöglich, mit einer kurzfristigen Normalisierung der Visaverfahren zu rechnen.

Zusätzlich können viele in Deutschland lebende Iranerinnen und Iraner aus Sicherheitsgründen nicht in den Iran reisen. Betroffene Familien stehen damit unter doppeltem Druck: einerseits durch die politische Situation und Repressionen im Iran, andererseits durch die anhaltenden administrativen Einschränkungen, die den Familienkontakt zusätzlich verhindern.

Diese Situation verletzt faktisch das Recht auf Familienleben und führt zu massiver psychischer Belastung, sozialer Isolation und langfristigen familiären Schäden.

Wir fordern die zuständigen Stellen daher auf:

  1. Familienbesuche nicht länger wie touristische Reisen zu behandeln, sondern als schutzwürdige familiäre Anliegen zu priorisieren.
  2. Familienzusammenführungen – insbesondere von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten – deutlich höher zu priorisieren und die Bearbeitungskapazitäten spürbar zu erhöhen.
  3. Transparente und verbindliche Informationen über Terminvergabe und realistische Bearbeitungszeiten bereitzustellen.
  4. Solange reguläre Verfahren eingeschränkt sind, verbindliche Alternativen zu schaffen, z. B.:
  • Antragstellung in anderen Auslandsvertretungen oder Nachbarländern,
  • digitale Vorprüfungen und Terminvergaben,
  • Sonderkontingente für Familienfälle.
  1. Das Recht auf Familienleben aktiv zu schützen und nicht faktisch auszuhöhlen.

Menschen, die in Deutschland leben, arbeiten, Steuern zahlen und zur Gesellschaft beitragen, dürfen nicht dauerhaft von ihren Familien getrennt werden.

Begründung

Ich lebe seit 13 Jahren in Deutschland, meine Eltern und Geschwister wohnen im Iran. Wegen des aktuellen Kriegs zwischen Iran und Israel, Demonstrationen und abgeschaltetem Internet kann ich sie nicht besuchen. Gleichzeitig gibt es kaum Termine für Familienbesuche oder -zusammenführung.
Viele Familien warten seit über 18 Monaten auf einen Termin, obwohl sie in Deutschland arbeiten, Steuern zahlen und Teil der Gesellschaft sind.
Diese Trennung verletzt das Recht auf Familienleben und verursacht massive psychische Belastung. Angesichts der anhaltenden politischen Unruhen ist kurzfristig keine Entspannung in Sicht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dr. Fakhri Momeni, Monheim Am Rhein
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 30.01.2026
Sammlung endet: 29.07.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Familie

Noch kein PRO Argument.

na klar das ein Ausländer genau das wünscht. Gute Nachricht: Bald schon regiert die AFD, also bald wird endlich aufgeräumt und diese ganzen fremden psychisch kranken Schmarotzer fliegen hier endlich raus. Eine Schande das unsere Altpartien das viel zu lange geduldet haben. Ich sage schon mal: Gute Heimreise :-)))

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