Familienfragen - Mehr Rechte/Anerkennung/Unterstützung für Trennungskinder und Alleinerziehende

Petent/in nicht öffentlich
Petition is directed to
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
28 Supporters 28 in Deutschland
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  1. Launched March 2019
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Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

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Mit der Petition wird gefordert, dass Trennungskinder und Alleinerziehende mehr Rechte, Anerkennung und Unterstützung erhalten. Das Vorhaben der Bundesfamilienministerin, Väter nach der Trennung zu entlasten soll öffentlich diskutiert werden.

Reason

Trennungen von Lebensgemeinschaften traditioneller oder nicht traditioneller Verbindungen sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr gesellschaftsfähig geworden.Die moderne Gesellschaft akzeptiert Trennungen relativ schnell und geht zur Tagesordnung über. Im Gegensatz zur Akzeptanz der Trennung als solches, werden Trennungskinder von ihrem Umfeld nicht so schnell, oder gar nicht akzeptiert. Sie werden oft gemieden, gemobbt und ausgegrenzt. Psychische Probleme begleiten Trennungskinder manchmal das ganze Leben.Beim Vorhaben der Familienministerin „Wenn das Kind viel Zeit bei ihm verbringt und sogar ein eigenes Zimmer hat.“ ist zunächst zu prüfen, wer entscheidet wieviel Zeit viel und wieviel Zeit das Kind als zu wenig empfindet?Kinderzimmereinrichtung ist eine einmalige Investition, die möglicherweise dann steuerlich absetzbar sein wird. Der Unterhalt muss jedoch monatlich und über mehrere Jahre gezahlt werden. Das ist keine Verhältnismäßigkeit.Eine weitere problematische Realität, über die nicht gerne öffentlich gesprochen wird: Es gibt Fälle, in denen Väter „Schlupflöcher“ nutzen, um so wenig wie möglich Unterhalt zu zahlen. Der Kinderzimmertrick wird eine neu Eventualität, die besonders Gutverdienern eine weitere Möglichkeit offenbart, darstellen. Die Aufgabe der Politik ist es, an das Wohl der Kinder zu denken, Alleinerziehende mehr zu unterstützen! Die Politik ist verpflichtet, Finanztricks bei Unterhaltszahlungen zu vermeiden und nicht solche zusätzlich zu erschaffen! Die Politik ist verpflichtet, die Gemeinschaft der Steuerzahler zu entlasten, indem gesetzliche Vorrausetzungen geschaffen werden, die getrenntlebende Eltern zwingen ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen!Wenn ein Vater mehr Zeit mit seinem Kind verbringt, ist das seine moralische Verpflichtung, diese bedarf keine besondere finanzielle Vergütung. Erziehungsverantwortung gehört ebenso dazu.Die Unterhaltszahlungen für Trennungskinder beinhalten: Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Kleidung, Nachhilfen, Sport-, Musik-, Mal- sowie Kunstunterricht; außergewöhnliche Kosten, die im Kindergarten, Schule sowie bei weitere Ausbildung anfallen usw. Diese Kosten werden nicht minimiert dadurch, dass der Vater Zeit mit seinem Kind verbringt und an seiner Erziehung teilnimmt.Unsere moderne Gesellschaft vertritt eine breitgefächerte Meinung, dass Trennungskinder von ihren Vätern „nicht verlassen“ werden. Die Erfahrungen zeigen, dass Erwachsene diese Auslegung für sich selbst zu Recht legen, um das Gewissen zu erleichtern und sich nach der Trennung besser in der Gesellschaft zu positionieren. Der Satz: „Ich habe das Kind nicht verlassen“ wird wie ein Gebet so lange wiederholt, bis alle daran glauben, was psychologisch einfach zu erklären wäre. Es ist unumstritten, dass Kinder durch ständige Wiederholungen lernen, Erwachsene schaffen sich durch ständiges Wiederhohlen ihre eigene Realität. Die Realität der Kinder sieht ganz anders aus.

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