Die Ampeln an der Kreuzung Messe/ICC für Radfahrer und Fußgänger sollen so nachgerüstet werden, dass man die Kreuzung bei grün gefahrlos überqueren kann. Aktuell ist die Kreuzung eine große Gefahrenzone für Radfahrer, Fernbustouristen und Messebesucher. Keine andere Berliner Kreuzung ist für Radfahrer so schwierig zu überqueren. Entweder funktionieren die Radfahrer-Ampeln gar nicht (sie zeigen immer rot) oder es sind gar nicht erst Ampeln installiert.

Begründung

Viele Charlottenburger oder Fernbusreisende am Berliner ZOB kennen die Kreuzung: Man kommt als Fußgänger nur ohne Ampel über die Straße - das ist sehr gefährlich, und für viele Nutzer der Kreuzung oft sehr nervig.

Es gibt zwar eine Unterführung, aber diese können Radfahrer nicht nutzen. Diese sind auf Gedeih und Verderb auf die völlig unzureichenden und vielfach nicht funktionierenden Ampeln angewiesen. Meist wartet man lange, aber die Fahrradampel funktioniert nicht. Einmal in der Mitte der Kreuzung bei viel Verkehr hängengeblieben, kommt man nur schwer auf die andere Seite. Auch ortsunkundige Fußgänger, die die Unterführung aufgrund von mitgeführten Koffern etc. nicht nutzen, scheitern oft an den fehlenden Ampelzeichen an einer vielbefahrenen Kreuzung. Ganz zu schweigen von Kindern, die mit der Ampelschaltung nicht zurechtkommen.

Ergänzende Informationen liefert dieser Artikel im Tagesspiegel, ohne dem oben geschilderten Problem für Radfahrer an der nicht funktionierenden Fahrradampel: www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/zentraler-omnibusbahnhof-berlin-mit-neuer-ampel-sicherer-zum-zob/14476160.html

Die Kreuzung soll daher so nachgerüstet werden, dass ein gefahrloses Überqueren der Kreuzung aus allen Richtungen sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger ermöglicht wird.

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  • Nachdem ich die Petition gleichlautend parallel an das Abgeordnetenhaus Berlin (Petitionsausschuss) gegeben habe, kam auch bereits nach wenigen Wochen, noch vor Ende der Zeichnungsfrist bei Openpetition, die Antwort durch den Petitionsausschuss. Die Petition sei erledigt, man schaffe punktuell Abhilfe.

    Man verstehe die Kritik an der Kreuzung, vor allem für Radfahrer, die Situation sei in der Tat nicht zufriedenstellend und man bitte um etwas Geduld. Doch habe man Mittel- bis langfristig eine generelle Umgestaltung der Kreuzung geplant, in Verbindung mit der Modernisierung des ZOB. Daher, so ist zu vermuten, stellt man größere Investitionen vorerst zurück. Der Senat hat jedoch für das 2. Quartal eine Besserung der Situation für Radfahrer angekündigt
    - man werde Taster an den Kreuzungsampeln anbringen. Damit sei ein sichereres Überfahren der Ampel für Radfahrer möglich.

    Leicht zynisch klingt jedoch die Bemerkung des Senats in seiner Stellungnahme, dass ein Überqueren an der der Kreuzung für Fußgänger verboten sei. Fußgänger werden weiterhin gebeten, die unangenehme Unterführung zu nutzen, oder auf eine wenige Meter entfernte seit wenigen Monaten bestehende Fußgängerampel auszuweichen. Anmerkung: Dies bringt nur für Fußgänger etwas, die aus/in Richtung Kantstraße-ZOB unterwegs sind.

    Die weiteren Entwicklungen werden beobachtet...

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

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