• Von: Gustav Reinecke
  • An: Friedrich-Ebert-Stiftung, Jury des Literaturpreises ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
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    114 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

FES-Preis 2017 "Das politische Buch" für "Was Angela Merkel in der Flüchtlingskrise richtig macht"

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Die Friedrich-Ebert-Stiftung vergibt jährlich den renommierten Literaturpreis "Das politische Buch", welcher zu den bedeutendsten Buchpreisen im deutschsprachigen Raum zählt. Die Stiftung erklärt ihre Auswahlkriterien auf ihrer Homepage wie folgt: "Er (der Preis) wird verliehen an herausragende Neuerscheinungen, die sich in kritischer Auseinandersetzung gesellschaftspolitischen Fragestellungen annehmen, diese auf der Höhe der Zeit durchdringen und einem breiten Publikum verständlich machen." www.fes.de/daspolitischebuch/index.php

Bei der Auswahl der Preisträgerin 2016 (L. Kaddor "Zum Töten Bereit-Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen") hat die Jury verständlicherweise "Islamisierung" als gesellschaftspolitisch relevantes Thema in Deutschland festgestellt. Ihrem Anspruch jedoch, ein Buch zu wählen, dass dieses brisante Thema "auf der Höhe der Zeit durchdring[t] und einem breiten Publikum verständlich mach[t]" (s.o.) wurden sie leider nicht gerecht.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung selbst war es, die im Februar diesen Jahres in einer breit angelegten Studie in Bayern den 18-40-jährigen eine starke Politikverdrossenheit sowie politisches Desinteresse attestierte. Laut ihrer eigenen Studie würden sich nur 11% der Frauen für Politik interessieren. Bei den Männern sind es nur schlappe 35%. Zitat: "Das ist ein schockierend niedriger Wert. Ihr politisches Interesse ist äußerst gering. Nicht einmal die Hälfte der interviewten jungen Bayern verfolgt das politische Geschehen.".
www.sueddeutsche.de/bayern/studie-der-friedrich-ebert-stiftung-so-ticken-junge-bayern-1.2870865

Warum also ignoriert die Friedrich-Ebert-Stiftung die schockierenden Ergebnissen ihrer eigenen Studie, anstatt danach die notwendige Konsequenz zu ziehen, diesmal ein Buch auszuzeichnen, welches der Bevölkerung das politische Geschehen in ihrer "eigenen Sprache" plausibel vermittelt?
Dem Anspruch der Friedrich-Ebert-Stiftung, die gesellschaftspolitischen Veränderungen des Landes "einem breiten Publikum verständlich (zu) machen" wird der Autor Prof. Lüchtling auf innovative Weise gerecht: in seinem Debut "Was Angela Merkel in der Flüchtlingskrise richtig macht"- welches nur aus leeren Seiten besteht- bietet er der Bevölkerung an, alles verstehen zu können, ohne etwas lesen zu müssen! Ob der Leser Seiten oder Kapitel überspringt oder rückwärts oder gar nicht liest: Er wird die deutsche Flüchtlingspolitik verstehen! Und erstmalig schließt er damit sogar Analphabeten und Legastheniker mit ein.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung muss sich endlich ihrer Verantwortung für die zeitgemäße und auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmte politische Bildung des Landes bewusst werden.
Wir fordern daher die Vergabe des Literaturpreises "Das politische Buch" der Friedrich-Ebert-Stiftung im Jahr 2017 an Prof. Lüchtling´s Werk "Was Angela Merkel in der Flüchtlingskrise richtig macht".

Begründung:

Bei den Landtagswahlen im März 2016 stellten trotz Flüchtlingskrise die Nichtwähler erneut die größte Gruppe dar. Die Wahlbeteiligung nimmt kontinuierlich ab und in Sachsen-Anhalt ging nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten zur Wahl. Dieser Trend liegt nicht zuletzt am fehlenden Verständnis und der daraus resultierenden Überforderung vieler junger Deutscher bezüglich der komplexen Zusammenhänge im hiesigen politischen Geschehen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung sollte 2017 mit der Vergabe ihres Literaturpreises an das Buch "Was Angela Merkel in der Flüchtlingskrise richtig macht" von Prof. Lüchtling ein Zeichen setzen!
> Als notwendige Maßnahme, um die vielen politisch desinteressierten Deutschen auf zeitgemäßem Wege für komplexe politische Inhalte zu begeistern
> Stopp der Diskriminierung von Analphabeten und Legasthenikern durch die Friedrich-Ebert-Stiftung.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Bonn, 07.04.2016 (aktiv bis 06.10.2016)


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Petitionsverlauf

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