Finanzielle Entschädigung für Eltern bei Notbetreuung in Kitas – Gerechte Beiträge für faire Betreuu

Petition richtet sich an
Landtags Nordrhein-Westfalen

24 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Landtags Nordrhein-Westfalen

Sehr geehrte Damen und Herren des Landtags Nordrhein-Westfalen,

immer mehr Familien erleben, dass Kindertageseinrichtungen kurzfristig in den Modus der Notbetreuung wechseln. Häufig geschieht dies aufgrund personeller Engpässe, Krankmeldungen oder organisatorischer Herausforderungen. Für Eltern bedeutet dies regelmäßig: Sie müssen die Betreuung selbst übernehmen, ihren Arbeitsalltag umstellen oder Verdienstausfälle kompensieren – zahlen jedoch weiterhin den vollen Elternbeitrag.

Dies führt zu einer unverhältnismäßigen Belastung, die weder gerecht noch nachvollziehbar ist. Eltern zahlen für eine verlässliche Betreuung. Wird diese Betreuung an mehreren Tagen oder wiederholt nicht erbracht, muss dies finanziell ausgeglichen werden – so wie in jedem anderen Dienstleistungsverhältnis auch.

Wir fordern daher:

  1. Ein gesetzlich verankertes Entschädigungsmodell, das Eltern anteilig Gebühren erstattet, wenn eine Kita wiederholt in Notbetreuung geht oder Gruppen kurzfristig geschlossen werden.
  2. Eine klare Definition, ab welchem Umfang Einschränkungen als „Nichtleistung“ gelten (z. B. bei mehr als X Stunden oder Tagen im Monat).
  3. Verpflichtende Transparenz der Kitas, welche Gründe die Notbetreuung hatten und wie diese zukünftig vermieden bzw. organisatorisch aufgefangen werden könnten.
  4. Verpflichtung zur effizienten Personal- und Ausfallplanung, damit Notbetreuung nicht der „einfachere Weg“ wird, sondern eine wirklich letzte Option bleibt.

Begründung


Warum diese Petition notwendig ist:

  • Eltern haben einen Anspruch auf verlässliche Betreuung, wenn sie Beiträge leisten.
  • Kurzfristige Schließungen verursachen Stress, Verdienstausfälle und organisatorische Notlagen.
  • Es kann nicht sein, dass „Notbetreuung“ zum Standardinstrument wird, um Personalnot oder interne Planungsprobleme abzufedern – auf Kosten der Familien.
  • In vielen Kommunen gilt: Beiträge sind für den Betreuungsplatz, nicht für tatsächliche Betreuung – das ist rechtlich zulässig, aber sozial ungerecht.

Darum benötigen Eltern eine gesetzliche Entschädigungsregelung, vergleichbar mit bereits etablierten Modellen in anderen Bereichen (z. B. Ersatzansprüche bei Unterrichtsausfall, Entschädigungen bei Vertragsstörungen, Rückerstattungen bei nicht erbrachten Leistungen).

Wir bitten den Landtag NRW sowie die Landesregierung, dieses Thema ernst zu nehmen und endlich eine faire und rechtssichere Lösung für alle Familien zu schaffen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Mirijam H, Mülheim an der Ruhr
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.12.2025
Sammlung endet: 07.06.2026
Region: Nordrhein-Westfalen
Kategorie: Familie

Noch kein PRO Argument.

Wer Kinder kriegen kann, kann doch bitte auch selbst, alleine und eigenverantwortlich für seine eigenen kinder aufkommen. Eine Frechheit vom Staat und somit von fremden menschen (Steuerzahlern) zu verlangen fremde Kinder mitzufinanzieren. Eine verrückte und kranke Welt

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