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Bild zur Petition mit dem Thema: Finger weg! von sinnlichen Massagen! Für den Erhalt von Berührungsangeboten und Selbstbestimmung Finger weg! von sinnlichen Massagen! Für den Erhalt von Berührungsangeboten und Selbstbestimmung
  • de: Sinnesart más
  • a: Stadtrat Dresden / Sächsischer Landtag Petitionsausschuss
  • región: Dresden más
    Categoría, Tema: Asuntos sociales mehr
  • Status: Periodo de subscripción activo
    Idioma: Alemán
  • 154 días más para firmar
  • 1.075 Unterstützende
    348 in Dresden
    10% erreicht von
    3.400  für Quorum  (?)

Finger weg! von sinnlichen Massagen! Für den Erhalt von Berührungsangeboten und Selbstbestimmung

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Ein neues Gesetz bedroht über hundert selbstbestimmte Arbeitsplätze in Dresden und vernichtet wohltuende und nützliche Massageangebote. Erhebliche Steuereinnahmen gehen dabei verloren. Wir appellieren an die Landtagsabgeordneten und die betreffenden Ministerien, nach Lösungen für den Erhalt der Massagestudios zu suchen.

Wie kommt es zu dieser absurden Situation?

In den letzten 15 Jahren sind in Dresden Massageangebote entstanden, die Menschen wirklich ganzheitlich auf allen Ebenen berühren. Sinnliche Massagen schaffen Erfahrungsräume und sorgen eher für Entspannung und Aufklärung – Sexualverkehr ist dabei ausgeschlossen. Die Masseurinnen und Masseure üben ihren Beruf selbstbestimmt und mit Freude aus. Trotzdem sind diese Studios von Schließung bedroht. Grund dafür ist das neue „Prostituiertenschutzgesetz“, was uns zahlreiche Einschränkungen auferlegt. www.prostituiertenschutzgesetz.info

Sprechen wir mit Politikern, wird uns einhellig bestätigt, dass das Gesetz nicht auf uns abziele, sondern dass damit Prostituierte vor Ausbeutung und Zwangsprostitution geschützt werden sollen. Quasi als „Kollateralschaden“ sind wir jetzt mit betroffen. Man könne da leider nichts machen, zumal wir ja nur eine Nische besetzten. Dabei haben die Dresdner Massagestudios allein in den letzten Jahren weit über 100000 Massagen durchgeführt. Sinnesart sorgt außerdem mit dem angegliederten Seminarzentrum für Aufklärung und Beratung von Paaren und Singles, weit über unsere Region hinaus. Zeigen wir den zuständigen Behörden, dass mit sinnlichen Massagen ein Angebot gewachsen ist, was erhaltenswert und wichtig ist – und längst kein Schattendasein mehr führt!

Unsere Forderungen:

Das neue Bundesgesetz kann vorerst nicht verändert werden, aber es gibt Spielräume für kommunale Entscheidungen. Wir fordern deshalb die Entscheidungsträger auf, verschiedene Lösungsansätze zu prüfen und uns in die Überlegungen einzubeziehen.

  1. Die Sperrgebietsverordnungen der verschiedenen Landesdirektionen müssen überarbeitet werden und Standorte zum Ausüben unseres Gewerbes vorsehen: Neben dem eigentlichen Sperrgebiet gibt es in Dresden die „Umkreisregelung“. www.sinnesart-massagen.de/content/ausfuehrliche-hinweise-zur-dresdner-sperrgebietsverordnung. Diese besagt, dass sich im Umkreis von 200 Metern um ein Studio keine sozialen Einrichtungen, Kirchen, Schulen, Kindergärten, Altenheime, Friedhöfe u.ä. befinden dürfen. Das macht es de facto nahezu unmöglich, für ein Studio die künftige Erlaubnis zum Betreiben zu erhalten. Legal existieren dürfen dann „Eros-Center“ in Gewerbegebieten am Stadtrand, was für uns und unsere Gäste keine Alternative darstellt. Übrigens stammt diese Sperrgebietsverordnung aus den 1990er Jahren und berücksichtigt nicht das 2002 beschlossene Gesetz, nach dem Prostitution als Arbeit anerkannt und nicht sittenwidrig ist.

  2. Wir fordern, dass die Kosten nicht auf MasseurInnen und Betreiberinnen abgewälzt werden: Geplant sind Kosten für die Konzession sowie für die Zwangsberatungen der MasseurInnen. Die Einnahmen der Massagestudios sind nicht vergleichbar mit denen von Prostitutionsbetrieben. Wir sind regulär gewerblich bzw. freiberuflich angemeldet und zahlen Steuern. Zusätzliche Kosten könnten es erforderlich machen, die Preise anzuheben oder die Studios zu schließen.

  3. Wir fordern, dass unsere Angebote neu bewertet werden und die Registrierungspflicht entfällt: Mit dem neuen Gesetz sollen SexarbeiterInnen vor Ausbeutung und Zwangsprostitution geschützt werden, deshalb müssen sie sich als Prostituierte registrieren lassen. Dieser Fakt ist an sich schon fragwürdig, denn um kriminellen Handlungen entgegenzuwirken, gibt es bereits ausreichende Gesetze. Die Stigmatisierung eines ganzen Berufszweiges gab es zum letzten Mal in einem der finstersten Kapitel deutscher Geschichte, der Nazizeit. Hinzu kommt, dass es in unseren Studios niemanden gibt, der geschützt werden müsste, und dass wir keinen Sexualverkehr anbieten. Der Grad an Selbstbestimmung und Freude ist höher als in den meisten anderen Berufen.

Razones :

Die Auswirkungen dieses Gesetzes sind fatal, wenn jetzt nicht kurzfristig Lösungen gefunden werden:

1. Arbeitslosigkeit: Durch die Registrierungspflicht und die Schließungen der betroffenen Massagestudios in Dresden verlieren über hundert Masseurinnen und Masseure sowie Festangestellte teilweise oder ganz ihre Existenzgrundlage und müssen mit Steuergeldern unterstützt werden. Darunter sind viele Frauen, die allein für den Lebensunterhalt ihrer Familien aufkommen. Außerdem gehen dem Staat erhebliche Steuereinnahmen verloren.

2. Stigmatisierung: Die verbleibenden Masseurinnen und Masseure, die gut ausgebildet sind in der Kunst der Massage und keinen Sexualverkehr anbieten, müssen sich – so wie Prostituierte auch – registrieren und damit stigmatisieren lassen. Die meisten unserer Masseurinnen und Masseure üben ihre Tätigkeit nebenberuflich aus, z.B. als Studierende. Für die spätere Berufswahl oder den jetzigen Beruf bzw. die Karriereplanung kann eine solche Registrierung verheerende Folgen haben.

3. Zunehmende Illegalisierung: Existieren die Studios nicht mehr und können daher Masseurinnen und Masseure nicht mehr legal in ihrer Stadt arbeiten, stellt sich die Frage, wer künftig diese Lücke schließt. Es ist zu befürchten, dass zweifelhafte und intransparente Angebote auf den Markt drängen, die unserer Stadt eher schadet.

Unsere Angebote tun Menschen gut – und sind oft erstaunlich wirksam. Mittlerweile werden wir von Ärzten und Therapeuten empfohlen, auch weil Freude einen direkten Zugang zum Selbstheilungspotential schafft. Wir meinen deshalb: Statt die Massagen zu verbieten, sollten sie gefördert und ihre Wirkung erforscht werden.

Seit Monaten versuchen wir mit mäßigem Erfolg, mit Entscheidungsträgern in den verantwortlichen Ministerien in Kontakt zu kommen. Jetzt erhoffen wir uns Unterstützung von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages. Es muss eine Lösung gefunden werden, dass die Studios erhalten bleiben können.

Bitte setzen Sie sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt unserer Berührungsangebote ein. Weitere Informationen finden Sie auf www.sinnesart.de/aktuell

Katrin Laux, Sinnesart

En nombre de todos los firmantes

Dresden, 25/01/18 (aktiv bis 24/07/18)


Noticias

Ein Punkt war zuviel im letzten Satz nach www.sinnesart.de/aktuell, dadurch funktionierte der Link nicht. Neue Begründung: Die Auswirkungen dieses Gesetzes sind fatal, wenn jetzt nicht kurzfristig Lösungen gefunden werden: **1. Arbeitslosigkeit:** ...

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Debate sobre la petición

POR: Sinnliche Berührung ermöglicht eine therapeutische sowie professionelle Befriedigung sexueller Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung. Sinnliche Berührungen zu verbieten bedeutet Inklusion zu erschweren und Lust zu behindern. Daher Finger weg! von Sinnesart ...

No hay argumentos en CONTRA todavía
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Warum Menschen unterschreiben

Sinnliche und erotische Massagen oder Tantramassagen, wie sie auch Sinnesart in Dresden anbietet, sind ein Teil unserer selbstbestimmten sexuellen Kultur. Sie ermöglichen vielen Männern und Frauen sexuelle Referenzerlebnisse, die sie auf ihrem weiter ...

Z.B., weil Menschen, die einen freien Zugang zu ihrer Sexualität haben, auch an und für sich freie Menschen sind, die sich weniger/nicht manipulieren lassen....(sinngemäß: Rüdiger Dahlke)

Ich arbeite selbst in diesem Bereich und finde es unglaublich, dass es ein so undifferenziertes Gesetz gibt.

Massagen sind nicht gleich Prostitution

Selbstbestimmung, jeder sollte das anbieten, was er möchte und es sollte unbedingt erhalten bleiben

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