Finger weg von unseren OGS-Plätzen – Fairness für Familien!

Petition richtet sich an
Der Präsident des Landtags NRW

185 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet September 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Der Präsident des Landtags NRW

Wir fordern, dass bestehende OGS-Plätze nicht gekündigt oder Bestandskinder verdrängt werden, wenn ab Schuljahr 2026/27 der Rechtsanspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztagsschule (OGS) für Erstklässler greift (gesetzlich verankert durch das Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter – GaFöG, und umgesetzt über den Erlass „Offene Ganztagsschulen sowie außerunterrichtliche Ganztags- und Betreuungsangebote im Primarbereich“ in NRW). Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung

Wir fordern konkret:

  • Bestandsschutz für alle aktuell betreuten Kinder in der OGS – kein Kind darf seinen Platz verlieren, um Platz für neue Erstklässler zu schaffen.
  • Eltern, die zuhause bleiben oder aktuell nicht berufstätig sind, sollen ihre Kinder zu Hause beaufsichtigen.
  • Vorrang für arbeitende Eltern in der Platzvergabe, wenn Kapazitäten begrenzt sind.
  • Transparente Regelungen durch Schulträger und Kommunen, wie Kapazitätsengpässe fair gelöst werden.

Begründung

Die Lebenshaltungskosten steigen unaufhörlich: Mieten, Energie, Lebensmittel – alles wird immer teurer. Für viele Familien bedeutet das, dass beide Elternteile arbeiten müssen, um den Alltag zu finanzieren. Die Offene Ganztagsschule (OGS) ist für diese Familien nicht nur eine Betreuungsoption, sondern eine absolute Notwendigkeit, damit Eltern ihren Job ausüben können, ohne dass ihre Kinder unbeaufsichtigt bleiben.
Ab dem Schuljahr 2026/27 soll jeder Erstklässler einen garantierten OGS-Platz erhalten. Auf den ersten Blick eine gute Idee – doch diese Regelung hat verheerende Folgen für Familien, die bereits auf bestehende OGS-Plätze angewiesen sind. Bestandskinder könnten verdrängt werden, während Kinder von Eltern, die zuhause bleiben, weiterhin die Betreuung beanspruchen können. Für arbeitende Eltern bedeutet das: mögliche Kündigungen, verlorene Arbeitsstunden oder zusätzliche Belastungen, nur weil die Plätze neu verteilt werden.
Die Garantie auf OGS-Plätze darf nicht dazu führen, dass Familien in existentielle Not geraten. Kinderbetreuung ist für arbeitende Eltern keine Wahl, sondern Überlebensnotwendigkeit. Wenn bestehende Plätze für neue Erstklässler frei gemacht werden, gerät das Fundament vieler Familien ins Wanken: finanzielle Sicherheit, Jobstabilität und die psychische Gesundheit der Eltern stehen auf dem Spiel.
Es ist dringend notwendig, dass die Politik in NRW fair und verantwortungsvoll handelt, um die Betreuungslücken zu vermeiden, die diese gut gemeinte Regelung verursachen könnte. Niemand sollte gezwungen werden, zwischen dem Arbeitsplatz und dem Wohl des eigenen Kindes zu wählen – die derzeitige Umsetzung der OGS-Garantie stellt genau diese unmögliche Wahl her.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Benjamin Ingenston, Ratingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.09.2025
Sammlung endet: 26.03.2026
Region: Nordrhein-Westfalen
Kategorie: Familie

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