Region: Dahlen

Forderung nach artgerechter Haltung für die Schwäne in Dahlen (Sachsen)

Petycja jest adresowana do
Bürgermeister Matthias Löwe

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Petycja jest adresowana do: Bürgermeister Matthias Löwe

Schwäne sind majestätische und anmutige Wasservögel. Sie zieren Gewässer und wenn dann noch die kleinen Schwanenküken so niedlich hinter ihren Eltern daher schwimmen - was für ein wundervolles Idyll.
Für die Schwäne im Schwanenteich in Dahlen schaut die Realität leider anders aus.
Die Tiere, Hans und Heidi, können nicht wie andere Artgenossen den Teich verlassen und sich auf Futtersuche begeben. Sie wurden durch eine irreparable Flügelkürzung flugunfähig gemacht, also kupiert. So können sie die hohe Mauer, nebst Geländer, des Teiches nicht überwinden um sich ihre Nahrung zu suchen.
Selbst der jährliche Nestbau auf einer Betoninsel ist nicht artgerecht. Sie können nur mit Zweigen einer Weide ihr Nest bauen, der typische Nestbau mit Schilf und Wasserpflanzen ist nicht möglich. Diese kleine Betoninsel, ohne Sichtschutz und Rückzugsmöglichkeit müssen sich die Schwäne mit einem Dutzend Stockenten teilen. Während der Brutzeit sind die Schwäne einem Dauerstress durch vorbeigehende Spaziergänger ständig ausgesetzt.
Jahrelang kämpfte der damalige, inzwischen verstorbene Pfarrer für eine bessere Haltung der Schwäne, doch ohne Erfolg. Nach seinem Tod im November 2022 wurde die Lebenssituation für die Tiere noch prekärer, denn die einzige verlässliche Futterquelle versiegte.
Anfang 2023 machte die Tierschützerin Frau Wignanek gemeinsam mit Herrn Peterlein (Vogelschutzexperte vom NABU Leipzig) und Frau Strenger (BUND) auf die gravierenden Mängel aufmerksam.
Hier ein Auszug aus dem Protokoll von Karsten Peterlein, Wildvogelhilfe Leipzig:
Zitat Karsten Peterlein:
„Der Teich ist komplett von einer steilen Betonmauer umschlossen. Gewässerufer sind nicht naturnah gestaltet, sodass natürliche Verhaltensweisen und die Nahrungssuche unzureichend möglich sind. Akut ist der Nahrungsmangel für die zwei erwachsenen und die beiden Jungschwäne, weil die Tiere im Teich keinerlei Wasserpflanzen finden und auch keine Möglichkeit haben zur Nahrungssuche eine Wiese zum zu erreichen.
Das Revierverhalten der anwesenden Stockenten und Schwäne zeigt in der Brutzeit durch andauernde Erregung beider Arten, dass es für die flugunfähigen Schwäne an Ausweichmöglichkeiten fehlt. Die kleine Insel bietet zwar ein großes Schutzhaus, zusätzlich fehlt aber ein Schilfgürtel oder eine ausreichend große Fläche für einen Landgang.
Auf der Insel sind aufgrund des Revieranspruches als Schwanen-Brutplatz permanent Revierkämpfe mit den Stockenten zu beobachten. Die Schwäne verlieren bei der Revierverteidigung viel Energie, welche aufgrund Nahrungsmangels derzeit nicht
auszugleichen ist.
 
Die Inselfläche ist zu klein, um ausreichend Pflanzenwuchs als Nahrung und für den Nestbau hervorzubringen. Das Nest ist eher eine Notlösung aus Weidenzweigen und kann nicht, so wie es während der Brutzeit der Schwäne typisch wäre, immer wieder ausgebessert werden.
Natürlicherweise würde der männliche Schwan bereits während der Brut in der Umgebung nach Flucht- und Ausweichmöglichkeiten suchen, um bei Gefahren oder Nahrungsknappheit mit den Jungtieren weiterzuziehen zu können. Die Flugunfähigkeit der erwachsenen Schwäne ermöglicht keine natürliche Reviersuche und Abwanderung an einen geeigneten Ort, an dem die Jungschwäne aufwachsen können.
Die jungen Schwäne werden 3-4 Monate lang von den Eltern häufig durch verschiedene Gewässer geführt, um das Überleben und die vielfältige Nahrungssuche zu erlernen. “
Nachzulesen hier:
https://www.facebook.com/Wildvogelhilfe.Leipzig/posts/pfbid02uZdDmciHMkWJ3efYnrT4qSCw3qsXSQh42yexvfWN9aQbP8LpWi9nPGbtbxS5oGDPl
 

 

Uzasadnienie

Seit Mitte 2023 werden die Schwäne von einem ansässigen Tierschutzverein täglich gefüttert und NICHT von den Haltern, der Stadt Dahlen. Im Herbst des gleichen Jahres wurden die Jungschwäne artgerecht vom NABU Leipzig umgesiedelt. Alles mit erheblichem finanziellem und zeitlichem Aufwand der Ehrenamtler.
In diesem Jahr gibt es 5 Jungschwäne welche umgesiedelt werden müssen um in einer Wildvogelauffangstation das Überleben in der freien Natur zu lernen. Da die Elterntiere durch Amputation nicht flugfähig sind, können sie, so wie es artgerecht wäre, ihrem Nachwuchs nicht zeigen, wie sie sich selbst versorgen können. Würde man die Jungtiere einfach so in ein Gewässer aussetzen, hätten sie kaum Überlebenschancen. Die Elternschwäne dürfen nicht in eine solche Auffangstation umgesiedelt werden, wo sie artgerecht hätten leben können. Der Bürgermeister hat das nicht gestattet.

Wichtig an dieser Stelle zu wissen, Schwäne haben einen Brutzwang und brüten auch unter schlechten Haltungsbedingungen um das Überleben ihrer Art zu sichern.
So kann es und darf es nicht weitergehen! Das zuständige Veterinäramt sieht anscheinend keinen Handlungsbedarf. Da die Schwäne von Tierschützern gefüttert werden und nicht hungern wird von den Behörden nichts unternommen.
Eine Stadt, die mit Naturnähe, mit seltener Fauna und Flora um Touristen wirbt sollte so dafür sorgen, dass ihre Schwäne artgerecht leben dürfen. Alles andere ist in unseren Augen Tierquälerei.
Wir fordern den Bürgermeister der Stadt Dahlen, Herrn Löwe, auf, die Lebensbedingungen für die Schwäne zu verbessern, oder die Tiere abzugeben.
Behördenschreiben und Bilder werden wir unter der Option „Neuigkeiten“ dieser Petition veröffentlichen. Hier noch einige Links zu Zeitungsartikeln, leider hinter einer Paywall, dafür mit Bildern, welche die Lebenssituation der Vögel sehr gut wiederspiegeln.
Diese Petition wird von Doris Wignanek und Uta Strenger gemeinschaftlich getragen
https://www.lvz.de/lokales/nordsachsen/dahlen-tierschuetzer-wollen-bessere-bedingungen-fuer-schwaene-NMNYC5FPTRERBKIH5Q5ZL3NI64.html

https://www.lvz.de/lokales/nordsachsen/oschatz/tierschuetzer-kritisieren-haltung-der-schwaene-in-dahlen-FKYONIPKWT54TV5ULGZAPJBKSE.html

https://www.lvz.de/lokales/nordsachsen/oschatz/tierschuetzerin-kaempft-fuer-besseres-leben-der-dahlener-schwaene-BRTUFBGWXZAR7AJBYM5OHR6YXY.html

Dziękujemy za wsparcie, Uta Strenger, Dahlenberg/Trossin
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Informacje na temat petycji

Petycja rozpoczęta: 20.11.2024
Kolekcja kończy się: 01.12.2025
Region: Dahlen
Kategoria: Ochrony zwierząt

Aktualności

  • Liebe Unterstützende,

    ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes neues Jahr!

    Es gibt Neuigkeiten:
    Die Schwäne befinden sich derzeit nicht auf dem Schwanenteich. Aufgrund des Ausbruchs der Vogelgrippe wurden die beiden Tiere laut Aussage des Bürgermeisters ordnungsgemäß eingestallt und waren zum Glück auch keiner Silvesterböllerei ausgesetzt.

    Außerdem habe ich dem Bürgermeister, Herrn Löwe, und dem Stadtrat ein Kaufangebot für die Schwäne in Höhe von 2.000 Euro unterbreitet. Diese Summe habe ich bewusst etwas höher angesetzt, damit die Stadt die Möglichkeit hat, das Geld in ein bürgernahes Projekt zu investieren – sozusagen eine Win-win-Situation, von der beide Seiten profitieren können.

    Herr Löwe lehnte das Angebot zwar ab, da er grundsätzlich keine Veränderungen anstrebt, würde aber über mögliche Umbaumaßnahmen nachdenken. Aus Datenschutzgründen darf ich seine E-Mail leider nicht veröffentlichen. Er betonte, dass er keinen Profit erzielen wolle und dass die Schwäne ursprünglich für die Bürgerinnen und Bürger angeschafft worden seien. (Diese Wiedergabe erfolgt in meinen eigenen Worten, es handelt sich also nicht um ein direktes Zitat.)

    Umbaumaßnahmen würden allerdings mehrere Tausend Euro kosten, und da in der Vergangenheit in dieser Richtung nichts geschehen ist, gehe ich persönlich davon aus, dass es auch künftig nicht dazu kommen wird. Mein Angebot bleibt aber selbstverständlich bestehen.

    Von den Spendengeldern sind nach Abzug aller Anwaltskosten und Gebühren der Spendenseite rund 1.700 Euro übrig – damit ist die Finanzierung gesichert.

    Hier ist noch einmal der Link zur Spendenseite:
    https://www.gofundme.com/f/artgerechte-haltung-fur-schwane-in-dahlen

    Sollte ein Kauf nicht zustande kommen, möchte ich die Petition im Februar gerne dem Bürgermeister übergeben – idealerweise während einer Bürgersprechstunde.

    Dafür suche ich dringend eine Bürgerin oder einen Bürger aus Dahlen, die oder der diese Petition dort überreicht – gerne auch mehrere Personen. Da Doris Wignanek und ich keine Bürgerinnen der Stadt Dahlen sind, dürfen wir in der Bürgersprechstunde leider nicht selbst sprechen.

    Bei Interesse melden Sie sich gerne per E-Mail an: uta.strenger@web.de

    Eine große Bitte habe ich noch: In der Vergangenheit erhielten Bürgermeister, Stadträte und auch das Veterinäramt sehr verärgerte bis hin zu hasserfüllte Nachrichten. Eine sachliche und respektvolle Diskussion liegt mir jedoch besonders am Herzen. Auch wenn mir dieses Thema emotional sehr nahegeht, möchte ich keine Wut oder Feindseligkeit verstärken. Diese Welt ist ohnehin schon voll davon. Nur in einem ruhigen und fairen Miteinander lassen sich gute Lösungen finden.

    Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung.

    Herzliche Grüße
    Uta Strenger & Doris Wignanek
  • Liebe Unterstützende,

    es gab mal wieder viel Schreiberei zwischen der Rechtsanwältin und den zuständigen Behörden.
    Das hat leider wieder zusätzliche Kosten verursacht. Die Rechnung über 160, 65 Euro habe ich grad eben überwiesen.
    Auf der Spendenseite habe ich diese unter der Option „Updates“ veröffentlicht.
    Ich bedanke mich von Herzen für Ihre Spenden. Ohne Ihre Hilfe wäre das alles nicht finanzierbar.
    Hier der Link zur Spendenseite:
    https://www.gofundme.com/f/artgerechte-haltung-fur-schwane-in-dahlen

    Ein ganz großes Dankeschön an Sie.

    Mit den besten Wünschen und herzlichen Grüßen

    Uta Strenger
  • Liebe Unterstützende,

    nun ist wieder viel Zeit vergangen und es gibt Neuigkeiten.
    Sebastian Schönfeld hat ein wundervolles Video über die Schwäne aus Dahlen gedreht welches ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
    Wir starten erneut einen Versuch den Tieren ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Entweder durch den Kauf der Tiere, wir hätten einen betreuten, artgerechten Platz für die Schwäne, oder wir beteiligen uns an den Kosten für Umbaumaßnahmen vor Ort.
    Wichtig, die Altschwäne können nicht einfach in Freiheit entlassen werden wie ihre wilden Artgenossen. Sie wurden durch Amputation eines Flügelknochens dauerhaft fluguntauglich gemacht. Das war zur damaligen Zeit erlaubt. Dadurch werden sie ein Leben lang nur unter Betreuung leben können.
    Hier finden Sie das aktuelle Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=82qGX46Qp6Y
    und auch auf Instagram:
    https://www.instagram.com/reel/DQJtRJwgqx4/?igsh=MWRpZjAxejhjMWg5dg%3D%3D

    Von den Behörden kam bisher leider keine Rückmeldung. Nachdem schon wieder 2 Monate vergangen waren, musste die Rechtsanwältin erneut anmahnen. Dadurch sind wieder unnötige Kosten entstanden, eine Rechnung habe ich bisher nicht erhalten, darüber würde ich Sie zeitnah informieren.
    Zurzeit befinden sich noch knapp 1800 Euro im Spendentopf. Wir hoffen noch immer, den Schwänen aktiv helfen zu können. Deswegen nun das neue Video.
    Alle Rechnungen, welche bisher angefallen sind, finden Sie auf der Spendenseite. Hier der Link:
    https://www.gofundme.com/f/artgerechte-haltung-fur-schwane-in-dahlen

    Ich bedanke mich bei allen für die anhaltende Solidarität, die vielen lieben Mails, jeden einzelnen gespendeten Euro. Sie haben es möglich gemacht, dass die Schwäne eine
    Stimme erhalten haben. Ohne Sie würden wir das alles nicht schaffen. DANKE dafür. So viel Wertschätzung ist einzigartig und nicht selbstverständlich.

    Mit den besten Wünschen und herzlichen Grüßen

    Uta und Doris

Warum müssen im Dahlener Schwanenteich unbedingt nicht artgerecht Schwäne gehalten werden, nur, um den Teich seinen Namen zu geben? Wir brauchen endlich offene und ehrliche Kommunikation und Gespräche für Lösungen.

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