08.01.2026, 02:11
Liebe Unterstützende,
ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes neues Jahr!
Es gibt Neuigkeiten:
Die Schwäne befinden sich derzeit nicht auf dem Schwanenteich. Aufgrund des Ausbruchs der Vogelgrippe wurden die beiden Tiere laut Aussage des Bürgermeisters ordnungsgemäß eingestallt und waren zum Glück auch keiner Silvesterböllerei ausgesetzt.
Außerdem habe ich dem Bürgermeister, Herrn Löwe, und dem Stadtrat ein Kaufangebot für die Schwäne in Höhe von 2.000 Euro unterbreitet. Diese Summe habe ich bewusst etwas höher angesetzt, damit die Stadt die Möglichkeit hat, das Geld in ein bürgernahes Projekt zu investieren – sozusagen eine Win-win-Situation, von der beide Seiten profitieren können.
Herr Löwe lehnte das Angebot zwar ab, da er grundsätzlich keine Veränderungen anstrebt, würde aber über mögliche Umbaumaßnahmen nachdenken. Aus Datenschutzgründen darf ich seine E-Mail leider nicht veröffentlichen. Er betonte, dass er keinen Profit erzielen wolle und dass die Schwäne ursprünglich für die Bürgerinnen und Bürger angeschafft worden seien. (Diese Wiedergabe erfolgt in meinen eigenen Worten, es handelt sich also nicht um ein direktes Zitat.)
Umbaumaßnahmen würden allerdings mehrere Tausend Euro kosten, und da in der Vergangenheit in dieser Richtung nichts geschehen ist, gehe ich persönlich davon aus, dass es auch künftig nicht dazu kommen wird. Mein Angebot bleibt aber selbstverständlich bestehen.
Von den Spendengeldern sind nach Abzug aller Anwaltskosten und Gebühren der Spendenseite rund 1.700 Euro übrig – damit ist die Finanzierung gesichert.
Hier ist noch einmal der Link zur Spendenseite:
www.gofundme.com/f/artgerechte-haltung-fur-schwane-in-dahlen
Sollte ein Kauf nicht zustande kommen, möchte ich die Petition im Februar gerne dem Bürgermeister übergeben – idealerweise während einer Bürgersprechstunde.
Dafür suche ich dringend eine Bürgerin oder einen Bürger aus Dahlen, die oder der diese Petition dort überreicht – gerne auch mehrere Personen. Da Doris Wignanek und ich keine Bürgerinnen der Stadt Dahlen sind, dürfen wir in der Bürgersprechstunde leider nicht selbst sprechen.
Bei Interesse melden Sie sich gerne per E-Mail an: uta.strenger@web.de
Eine große Bitte habe ich noch: In der Vergangenheit erhielten Bürgermeister, Stadträte und auch das Veterinäramt sehr verärgerte bis hin zu hasserfüllte Nachrichten. Eine sachliche und respektvolle Diskussion liegt mir jedoch besonders am Herzen. Auch wenn mir dieses Thema emotional sehr nahegeht, möchte ich keine Wut oder Feindseligkeit verstärken. Diese Welt ist ohnehin schon voll davon. Nur in einem ruhigen und fairen Miteinander lassen sich gute Lösungen finden.
Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung.
Herzliche Grüße
Uta Strenger & Doris Wignanek