139 Unterschriften
Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Samet Yilmaz mit Ratsverwaltung
Wir fordern als Not- und Übergangslösung 5 betreute und legale Futterstellen in Kiel bis zur Einrichtung von Taubenhäusern.
Betreute Futterplätze für Tauben sind eine notwendige Übergangslösung hin zu einem Taubenmanagement nach dem bewährten „Augsburger Modell“. Das Hungerleiden der Stadttauben soll beendet werden. Gleichzeitig wird damit die Gefahr von Krankheiten eingedämmt und die Verschmutzung von Gebäuden sowie öffentlichen Plätzen im Sinne des Tierschutzes und der Bürger effektiv bewältigt.
Begründung
Das derzeitige Fütterungsverbot in Kiel löst das Problem der Stadttauben nicht, es verschlimmert es. Stadttauben sind keine Wildtiere, sondern die Nachkommen entflogener oder ausgesetzter Brieftauben und Haustiere. Ihr angezüchteter Bruttrieb zwingt sie dazu, das ganze Jahr über Eier zu legen, dies völlig unabhängig vom Nahrungsangebot.
Aus Hunger fressen die Tiere Müll und Essensreste in der Fußgängerzone oder sogar Steine. Die Folgen sind schwerwiegend für Mensch und Tier, denn die Tauben werden krank und bekommen den sogenannten „Hungerkot“, der extrem flüssig ist und Gebäude beschädigt. Tierheime und Vereine retten kranke Stadttauben, arbeiten aber oft am Limit und sind unterfinanziert. Die Tauben sind bei einem Fütterungsverbot gezwungen, sich vor allem in Gebieten aufzuhalten und nach Nahrung zu suchen, in denen sich Menschen und Gastronomie befinden. Das muss nicht so sein! Tauben verbringen den Großteil ihres Lebens in ihrem Schlag, wenn sie dort artgerechtes Futter (Körner) und Nistmöglichkeiten finden. Der Kot verbleibt im Schlag und verschmutzt nicht mehr Fassaden, Denkmäler und Einkaufsstraßen. Zudem wird der Kot durch das richtige Futter fest und lässt sich leicht entfernen. Betreute Futterstellen stellen bewährte Übergangslösungen dar, sofern no nicht ausreichend Taubenhäuser für die Tauben bereitgestellt werden können. Im Taubenhaus können dann die Eier einfach gegen Attrappen ausgetauscht werden, wodurch sich der Bestand der Tauben effektiv kontrollieren lässt.
Viele deutsche Städte wie das Augsburger Modell, Herrenberg, aber auch Eckernförde, zeigen bereits die positiven Auswirkungen, die durch das Aufheben des Fütterungsverbots entstanden sind. Betreute Futterplätze und Taubenhäuser sind eine Win-Win-Situation für Städte und den Tierschutz.
Das Hauptziel: Einrichtung von Taubenhäuser
Übergangslösung: 5 legale und vom Tierheim gemanagte Futterstellen in Kiel
Bitte unterstützen Sie diese Petition für ein faires, sauberes und mitfühlendes Kiel!
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
09.07.2026
Sammlung endet:
08.01.2027
Region:
Kiel
Kategorie:
Tierschutz
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Tauben sind stark vernachlässigte, domestizierte Tiere die ohne Kontakt und Kontrolle durch den Menschen in schwer (und schon gar nicht ethisch vertretbare) kontrollierbare Daseinsformen verfallen. In Ermangelung Artgerechter Nahrung fressen sie den Nahrungsabfall den wir Menschen auf den Straßen verteilen (weil wir uns anscheinend unser eigenen animalischen Egalität immer noch nicht erwehren können?) und beginnen dadurch unter dauerhaften gastrointestinalen Erkrankungen zu leiden, die zu massenhaft unerfreulichen Hinterlassenschaften an Orten führen an denen Menschen ironischer Weise Anstoß daran nehmen. (An ihrem eigenen Müll aber nicht?! lol?).
Nach einer Gewöhnungszeit werden die Stadttauben, die entgegen vieler Annahmen auch aufgeteilt in Schwärmen leben die sich gelegentlich treffen, anfangen sich an diesen Orten nach der täglichen Schwarmphase aufzuhalten. Je ordentlicher und artgerechter diese Orte gebaut sind umso seltener werden die Tauben Nachwuchs bekommen. Es gibt private Taubenschläge die es durch Ordentlichkeit, artgerechte Fütterung und gute Bauweise schaffen maximal ein bis zwei Jungtiere pro Jahr zu bekommen.
Stattdessen werden die Tiere in vielen Städten gejagt, durch Stachelbeschläge, Klebelacke und Gift Schwarmweise in einen Existenzerhaltungstrieb gezwungen der zu enormer Vermehrung führt. Keine Ahnung ob dies Dämlichkeit darin ohne weitere Erklärung ersichtlich ist, ich hoffe aber schon.
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Es sind verwilderte Haustiere, die auf den Schutz und die Fürsorge des Menschen angewiesen sind.