42 Unterschriften
Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Samet Yilmaz mit Ratsverwaltung
Wir fordern als Not- und Übergangslösung 5 betreute und legale Futterstellen in Kiel bis zur Einrichtung von Taubenhäusern.
Betreute Futterplätze für Tauben sind eine notwendige Übergangslösung hin zu einem Taubenmanagement nach dem bewährten „Augsburger Modell“. Das Hungerleiden der Stadttauben soll beendet werden. Gleichzeitig wird damit die Gefahr von Krankheiten eingedämmt und die Verschmutzung von Gebäuden sowie öffentlichen Plätzen im Sinne des Tierschutzes und der Bürger effektiv bewältigt.
Begründung
Das derzeitige Fütterungsverbot in Kiel löst das Problem der Stadttauben nicht, es verschlimmert es. Stadttauben sind keine Wildtiere, sondern die Nachkommen entflogener oder ausgesetzter Brieftauben und Haustiere. Ihr angezüchteter Bruttrieb zwingt sie dazu, das ganze Jahr über Eier zu legen, dies völlig unabhängig vom Nahrungsangebot.
Aus Hunger fressen die Tiere Müll und Essensreste in der Fußgängerzone oder sogar Steine. Die Folgen sind schwerwiegend für Mensch und Tier, denn die Tauben werden krank und bekommen den sogenannten „Hungerkot“, der extrem flüssig ist und Gebäude beschädigt. Tierheime und Vereine retten kranke Stadttauben, arbeiten aber oft am Limit und sind unterfinanziert. Die Tauben sind bei einem Fütterungsverbot gezwungen, sich vor allem in Gebieten aufzuhalten und nach Nahrung zu suchen, in denen sich Menschen und Gastronomie befinden. Das muss nicht so sein! Tauben verbringen den Großteil ihres Lebens in ihrem Schlag, wenn sie dort artgerechtes Futter (Körner) und Nistmöglichkeiten finden. Der Kot verbleibt im Schlag und verschmutzt nicht mehr Fassaden, Denkmäler und Einkaufsstraßen. Zudem wird der Kot durch das richtige Futter fest und lässt sich leicht entfernen. Betreute Futterstellen stellen bewährte Übergangslösungen dar, sofern no nicht ausreichend Taubenhäuser für die Tauben bereitgestellt werden können. Im Taubenhaus können dann die Eier einfach gegen Attrappen ausgetauscht werden, wodurch sich der Bestand der Tauben effektiv kontrollieren lässt.
Viele deutsche Städte wie das Augsburger Modell, Herrenberg, aber auch Eckernförde, zeigen bereits die positiven Auswirkungen, die durch das Aufheben des Fütterungsverbots entstanden sind. Betreute Futterplätze und Taubenhäuser sind eine Win-Win-Situation für Städte und den Tierschutz.
Das Hauptziel: Einrichtung von Taubenhäuser
Übergangslösung: 5 legale und vom Tierheim gemanagte Futterstellen in Kiel
Bitte unterstützen Sie diese Petition für ein faires, sauberes und mitfühlendes Kiel!
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
09.07.2026
Sammlung endet:
08.01.2027
Region:
Kiel
Kategorie:
Tierschutz
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Stadttauben brauchen Taubenschläge und betreute Futterplätze, weil sie als ehemalige Haustiere ohne die Hilfe des Menschen verhungern und sich unkontrolliert vermehren. Mit dem Füttern und Eieraustauschen erhalten Tauben ein angemessenes Leben und sind nicht mehr in der Fußgängerzonen und betteln um Futter und vermehren sich unkontrolliert.