Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Petition: Neubewertung von Fracking in Deutschland
Die aktuelle Energiepolitik Deutschlands steht vor erheblichen Herausforderungen: steigende Kosten, hohe Importabhängigkeit und ambitionierte Klimaziele erfordern eine sachliche und technologieoffene Betrachtung aller verfügbaren Optionen.
Vor diesem Hintergrund fordern wir eine ergebnisoffene Neubewertung der Fracking-Technologie in Deutschland.
Begründung:
1. Versorgungssicherheit stärken
Deutschland verfügt über eigene Schiefergasvorkommen, die derzeit aus regulatorischen Gründen nicht genutzt werden. Ihre Nutzung könnte die Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren und die Versorgungssicherheit erhöhen.
2. Klimabilanz realistisch bewerten
Der Import von verflüssigtem Erdgas (LNG) ist mit zusätzlichen Emissionen verbunden, da Verflüssigung, Transport und Rückvergasung energieintensiv sind. Die Förderung heimischer Ressourcen kann unter Umständen eine bessere CO₂-Bilanz aufweisen.
3. Technologischen Fortschritt berücksichtigen
Moderne Fracking-Verfahren haben sich technisch weiterentwickelt. Fracking unterliegt in Deutschland strengen Regeln; dennoch bestehen laut Umweltbundesamt weiterhin Risiken, insbesondere für das Grundwasser.
4. Sachliche statt ideologische Debatte führen
Die öffentliche Diskussion über Fracking ist häufig von Vorurteilen geprägt. Wir fordern eine faktenbasierte, wissenschaftlich fundierte Neubewertung ohne ideologische Vorfestlegungen.
Unsere Forderung:
- Durchführung unabhängiger wissenschaftlicher Studien zur Umwelt- und Klimawirkung von Fracking in Deutschland
- Einrichtung von Pilotprojekten unter strengen Umweltauflagen
- Transparente öffentliche Diskussion auf Basis belastbarer Daten
Deutschland sollte alle Optionen prüfen, um eine sichere, bezahlbare und klimaverträgliche Energieversorgung zu gewährleisten.
Begründung
Als Bundesbürger erfüllt es mich mit großer Sorge und wachsender Frustration, wie abhängig sich Deutschland in den vergangenen Jahren von Energieimporten aus dem Ausland gemacht hat. Diese Abhängigkeit führt dazu, dass wir in nahezu jeder geopolitischen oder wirtschaftlichen Krise besonders stark betroffen sind – mit spürbaren Konsequenzen für Unternehmen, Verbraucher und die gesamte Volkswirtschaft.
Ich empfinde es als kaum nachvollziehbar, dass ein hochentwickeltes Industrieland wie Deutschland vorhandene eigene Ressourcen weitgehend ungenutzt lässt, während gleichzeitig teure und ökologisch fragwürdige Energieimporte in Kauf genommen werden.
Ebenso kritisch sehe ich die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität in der Klimapolitik: Trotz enormer finanzieller Aufwendungen in Höhe von vielen Milliarden Euro für Nachhaltigkeit und Energiewende gehört Deutschland weiterhin zu den Ländern mit vergleichsweise hoher CO₂-Belastung. Dies wirft ernsthafte Fragen zur Effizienz und Zielgenauigkeit der bisherigen Maßnahmen auf.
Vor diesem Hintergrund halte ich es für dringend erforderlich, bestehende Positionen zu überdenken und ideologiefrei zu prüfen, welche Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz in Einklang zu bringen.
Ich spreche mich daher ausdrücklich für eine offene, faktenbasierte Neubewertung aller verfügbaren Energieoptionen aus – auch solcher, die bislang politisch oder gesellschaftlich vorschnell ausgeschlossen wurden.
Weil Franking wichtigste uns wir unabhängige Energiequellen benötigen!