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Änderungen an der Petition
on 01 Feb 2026 -
Änderungen an der Petition
on 01 Jan 2026 -
Änderungen an der Petition
on 01 Jan 2026
Petition addressed to: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
„Frauen in Deutschland leisten jährlich 72 Milliarden Stunden unbezahlte Sorgearbeit. Das ist mehr als die Summe aller Arbeitsstunden von Erwerbstätigen in Deutschland.“ (1,2)
Wir fordern zeitnah wirksame Entscheidungen in der Renten- und Sozialpolitik, die ermöglichen, dass alle Menschen, die sich um andere Menschen kümmern und sie versorgen, ein finanzielles Auskommen haben, das ihnen ein selbstbestimmtes Leben und Altern in Würde erlaubt.
Wir fordern ehrliche politische Debatten zur Renten- und Sozialpolitik, die die unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden von Menschen in sorgenden Tätigkeiten als bedeutende Wirtschaftsleistung anerkennen und mitberechnen (3). Auch die Sorgearbeit von Erwerbslosen, Bürgergeldempfängerinnen, Erwerbsminderungsrentnerinnen und Rentnerinnen.
Wir erwarten, dass Sie ab jetzt auch für die sorgetragenden Menschen unserer Gesellschaft in ihre politische Verantwortung gehen und den prekären Lebenssituationen der Betroffenen sowohl in den politischen Debatten zur gesetzlichen Rente, als auch in den politischen Debatten zum Bürgergeld und in den zugeordneten Reformkommissionen angemessene Beachtung verschaffen.
Wir fordern die Umsetzung gezielter Maßnahmen, die dringend notwendig sind, um die finanzielle Not der Frauen, die jahrzehntelang sorgend tätig waren und die bereits in Altersarmut geraten sind, zu beenden.
Erste Schritte auf dem Weg könnten sein:
Frauen raus aus der Altersarmut:
Sorgearbeit ist eine unverzichtbare Wirtschaftsleistung, auf die wir alle angewiesen sind! (4,5)
In unserer Gesellschaft haben Menschen -überwiegend Männer- ihren gegenwärtigen Wohlstand erwirtschaftet, indem sie sich der unentgeltlichen und/oder schlecht bezahlten Sorgearbeit anderer Menschen -meist Frauen- bedient haben. Statt Respekt, öffentlicher Anerkennung und gesellschaftlicher Wertschätzung ihrer Leistung in Form von finanzieller Sicherheit, erleben betroffene Frauen, dass sie durch ihre unentgeltliche oder ihre schlecht bezahlte Sorgearbeit finanzielle Nachteile bis hin zur Altersarmut zu tragen haben.(6,7)
Hier läuft etwas schief. Das kann 2026 genauwie 2025 nicht mehr gewollt sein.
Frauen haben ein Recht auf finanzielle Gleichstellung, auch im Rentenalter. Bisher wird in Deutschland die enorme Wirtschaftsleistung von Frauen, die in Sorgearbeit tätig waren und sind, finanziell nicht angemessen gewürdigt. Das zeigt sich in niedrigen Löhnen, schlechten Arbeitsbedingungen und in zunehmender Altersarmut.
Da eine gesunde Wirtschaft auf Menschen angewiesen ist, die für andere Menschen da sind, sie versorgen, unterstützen und pflegen, brauchen wir eine vorausschauende, mutige Bundesregierung, die sich mit den vielen Lösungsansätzen vertraut macht, die bereits erarbeitet worden sind, um die Ausbeutung von Menschen, die Sorgearbeit leisten, zu beenden (8,9). Wir brauchen eine Bundesregierung, die alles in ihrer Macht Stehende dafür tut, dass diese Lösungsansätze (10,11,12,13,14) zeitnah in die Umsetzung gebracht werden. Wir brauchen eine Bunderegierung, die Versäumtes nachholt und Frauen, die viele Jahre ihres Lebens Sorgearbeit geleistet haben und bereits in Altersarmut geraten sind, wieder herausholt.
Frauen raus aus der Altersarmut:
Sorgearbeit ist eine unverzichtbare Wirtschaftsleistung, auf die wir alle angewiesen sind!
Foto: Karo Oh
Petition started:
09/09/2025
Collection ends:
05/31/2026
Region:
Germany
Topic:
Economy
Mir ist neulich eine Frau begegnet, die ihre Erwerbsarbeit aufgegeben hat, um ihre totkranke Mutter pflegen zu können. Diese Frau ist seitdem auf den Bezug von Bürgergeld angewiesen. Sie ist kein Einzelfall. Daneben gibt es jede Menge Mütter, die jahrelang auf Erwerbsarbeit verzichten, um ihre Kinder versorgen zu können und die dadurch in Armut geraten. Spätestens im Alter. Darf ich fragen, mit welcher Begründung die finanzielle Not dieser Menschen Privatsache bleiben sollte?
Wenn man sich die meisten Frauen, die betrifft es hauptsächlich, anschaut, die eine sehr kleine Rente bekommen oder in der Grundsicherung sind. stellt man fest, dass sie jahrelang gar nicht gearbeitet haben und danach maximal Teilzeit, dazu oft im Verkauf oder im Niedriglohnsektor. Woher soll also die auskömmliche Rente kommen? Wer meint, seine Familie über das notwendige Mass hinaus versorgen zu müssen, muss es auf eigene Kosten tun!
Arbeit sollte grundsätzlich gleich anerkannt sein - egal ob es Hausarbeit, Kindererziehung, Pflege, der Job einer Reinigungskraft oder irgendein Bürojob ist. Alles kostet Lebenszeit, Kraft und Konzentration.
Eine Diskussion darüber, wie sinnvoll und wichtig die jeweilige Arbeit ist, wäre gewiss auch interessant. Da gibt es bestimmt einige fragliche Bereiche in der Erwerbsarbeit, z.B. zur Zeit viele offene Stellen in der Rüstungsindustrie.
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Wertschätzung der Frauen