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Bild zur Petition mit dem Thema: Freikaufsrecht von Nutztieren für Tierschützer! Freikaufsrecht von Nutztieren für Tierschützer!
  • Von: wimp.world mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 1.705 Unterstützende
    1.392 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Freikaufsrecht von Nutztieren für Tierschützer!

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Der Bundestag möge beschließen, dass Nutztiererzeuger oder Nutztierverwerter verpflichtet werden, Tiere bei gleichwertiger Ablösesumme durch Tierschützer diesen zu überlassen. Zuwiderhandlungen sollen als Straftat bewertet werden!

Zahllose 'Nutztiere' können von engagierten Tierschützern nicht gerettet werden, da die Besitzer dem Verkauf nicht zustimmen und sie lieber töten lassen. Dabei handelt es sich in Konsequenz aus dem aktuellen Tierschutzgesetz um eine STRAFTAT! Wir fordern daher die Bundesregierung auf, eine Ergänzung beim Bundesverfassungsgericht zu erwirken, die hier Rechtssicherheit für Tierschützer und Nutztiererzeuger bzw. Nutztierverwerter schaff!

Begründung:

§ 1 Tierschutzgesetz

"Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier OHNE VERNÜNFTIGEN GRUND Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."

Bereits im Jahre 1990 wurde in das BGB ein neuer § 90 a („Tiere“) eingefügt. In dieser Vorschrift heißt es:„Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch die besonderen Gesetze geschützt. Auf sie sind die für die Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.“

Dieser 'vernünftige Grund' entfällt weil:

  1. Sinn des Tierverkaufs ist für den Besitzer der Profit. Bietet ein Tierschützer oder eine Organisation denselben Wert, entfällt mit dem Sinn nach § 1 auch der vernünftige Grund, das Tier zu töten.
  2. Wird das Tier trotz Freikaufangebot getötet, handelt es sich um eine Straftat, weil ihm OHNE VERNÜNFTIGEN GRUND Schaden zugefügt wurde.
  3. Da Tiere nach & 90 a keine Sache sind, sie aber durch die entsprechenden Gesetze nicht ausreichend geschützt sind, ist eine Ergänzung zum Tierschutzgesetz notwendig!

Das Öffentliche Interesse ist groß!!!

10,5 Millionen Bundesbürger sind Vegetarier und Veganer! Die Dunkelziffer der Menschen, die mit dem Tierleid nicht einverstanden sind, die SELBST darunter LEIDEN wird riesig sein!

Eine Ergänzung zum Tierschutzgesetz würde den Bundesbürgern signalisieren, dass ihre Sorgen und ihr Mitgefühl ernstgenommen werden und dass Tiere vor dem GESETZ tatsächlich und in der PRAXIS KEINE SACHE sind!!!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

bochum, 09.08.2017 (aktiv bis 08.10.2017)


Neuigkeiten

ergänzung Neuer Petitionstext: Der Bundestag möge beschließen, dass Nutztiererzeuger oder Nutztierverwerter verpflichtet werden, Tiere bei gleichwertiger Ablösesumme durch Tierschützer diesen zu überlassen. Zuwiderhandlungen sollen als Straftat bewertet ...

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Debatte zur Petition

PRO: hab deshalb gerade 4 leckere Thüringer Bratwürste (waren im Angebot, nur EUR 1,50 die Packung) gekauft und zwei davon mussten dran glauben. Einfach herrlich, mit etwas Sauerkraut und Kartoffeln. Und morgen gibts cordon bleu. Das wird wegen der Käsefüllung ...

PRO: wenn der Hunger nach richtigem Essen mal doch zu groß ist und die Soja-Würstchen nicht mehr munden ... aber Vorkaufsrecht ist dann doch etwas zu weit gefasst: Einfacher ist es, eine vegane Einkaufsgenossenschaft zu gründen und einfach entsprechende Abnahmeverträge ...

CONTRA: ... und sich dafür verantwortlich fühlen, möglichst viele Köter unschädlich zu machen, die sich ohne Leine und Maulkorb auf nichtprivatem Gelände befinden ... Das wäre sicher sozial wertvoller, als für sich ein Vorkaufsrecht an der Currywurstbude zu verlangen, ...

CONTRA: etwa, um sich daraus heimlich Bouletten zu machen? Kann man doch fertig kaufen, dafür brauchts kein gesondertes Gesetz. Außerdem hindert ja niemand Vegetarier und Veganer daran, Tiere im Markt gleichberechtigt zu erwerben oder sogar im eigenen Auftrag ...

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