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Änderungen an der Petition
on 31 Aug 2026 -
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on 29 Aug 2026 -
Änderungen an der Petition
on 28 Aug 2026
Petition addressed to: Herausgeber und Chefredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)Trägerverein des Deutschen Presserats
HINTERGRUND
Der FAZ-Korrespondent Michael Martens stellte am 8. August 2026 bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Wolodymyr Selenskyj und Aleksandar Vučić in Belgrad dem ukrainischen Präsidenten eine Frage, deren entscheidender Teil im englischen Original lautete:
„Can you tell us Europeans what can we concretely do to help you to kill more Russians, more Russian soldiers, of course.“
Auf Deutsch:
„Können Sie uns Europäern sagen, was wir konkret tun können, um Ihnen zu helfen,
mehr Russen zu töten, mehr russische Soldaten natürlich?“
FORDERUNG
Wir fordern von der Chefredaktion und den Herausgebern der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), über die bereits erfolgte Erklärung und das darin ausgedrückte Bedauern hinauszugehen und im gedruckten Hauptblatt eine unmissverständliche Bitte um Entschuldigung zu veröffentlichen –
als sichtbares Zeichen der Verantwortung und des Respekts gegenüber den russischen Betroffenen und deren Familien, sowie allen anderen Leidtragenden und Angehörigen ukrainischer und weltweiter Kriege.
Vom Trägerverein des Deutschen Presserates fordern wir eine öffentliche Prüfung dieser Aussage am Maßstab der Menschenwürde (Ziffer 1 des Pressekodex), um das moralische Fundament
unserer Medienlandschaft zu schützen.
BEGRÜNDUNG
Dieser Schritt der öffentlichen Verantwortung soll kein rückwärtsgewandter Akt der Abrechnung sein, sondern das Fundament für etwas weitaus Größeres:
Er soll zur Inspiration dienen und Raum für Annäherung, Aussöhnung und weltweiten Frieden
schaffen.
Wenn ein führendes Leitmedium Verantwortung übernimmt und das Selbstkontrollorgan der Presse eine kontroverse journalistische Äußerung offen und nachvollziehbar prüft, kann dies in einer Zeit tiefster globaler Krisen ein wichtiger Impuls sein, der verkrustete Fronten aufbricht.
Ein solcher Schritt zeigt, dass Umkehr möglich ist.
Er sendet ein starkes Signal der Deeskalation über Grenzen hinweg aus – mit dem Potenzial,
nicht nur tiefe Risse in unserer eigenen Gesellschaft zu heilen, sondern auch Wege aufzuzeigen,
wie derzeit verfeindete Nationen wieder aufeinander zugehen können.
Journalismus darf kein Brandbeschleuniger sein – er muss ein Werkzeug sein, das Brücken baut und dazu beiträgt, Menschen weltweit im Geiste der Menschlichkeit wieder zusammenzuführen.
Aus einer höchst problematischen Formulierung kann so ein bedeutsamer Impuls für Frieden und Aussöhnung entstehen.
PERSÖNLICHE BETROFFENHEIT
Als Bürger dieses Landes distanziere ich mich in aller Deutlichkeit von der Formulierung
dieser Frage, insbesondere von den Worten
„kill more Russians“.
Ich empfinde diese Wortwahl als zutiefst menschenverachtend, weil sie nach meinem Verständnis dem höchsten Prinzip der Schöpfung und dem universalen Gebot „Du sollst nicht töten“ widerspricht, welches uns auffordert,
Leben zu schützen und zu bewahren.
Dennoch resepktiere ich den Journalisten
Michael Martens auf menschlicher Ebene,
weil in jedem Mensch das Potential zu Einsicht, Reue und Umkehr vorhanden ist.
Hass, Ausgrenzung und Lagerdenken sind für mich keine Option, da sie immer wieder in die
Sackgasse der Spaltung und zur Verhärtung der Fronten führen.
Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen und damit ein Zeichen für einen Journalismus zu setzen von dem in Zukunft ein klares Signal
für Frieden und Völkerverständigung ausgeht.
Diese Petition soll der Chefredaktion und den Herausgebern der FAZ sowie dem Deutschen Presserat ausdrücklich gesellschaftlichen Rückhalt geben, Verantwortung zu übernehmen, beziehungsweise eine unabhängige und nachvollziehbare Prüfung vorzunehmen – und damit einen Beitrag zu Annäherung und Aussöhnung zu leisten.
Petition started:
08/23/2026
Collection ends:
12/01/2026
Region:
Germany
Topic:
Media
Ich verwahre mich ausdrücklich dagegen, dass ein Journalist in meinem Namen als Europäer fragt, wie wir dazu beitragen können, mehr russische Soldaten zu töten. Ich bin Europäer und lehne Krieg und das Töten von Menschen ab – unabhängig davon, auf welcher Seite diese Menschen stehen. Jeder Mensch hat einen Wert. Herr Martens darf persönlich eine politische oder militärische Position vertreten. Er hat aber kein Mandat, diese Position mit ‚wir Europäer‘ auch mir und Millionen anderen Europäern zuzuschreiben. Gerade von einem Journalisten erwarte ich bei einem Krieg professionelle Distanz. Er hätte fragen können, was Europa tun kann, um den Krieg zu beenden, Verhandlungen zu ermöglichen oder eine politische Lösung zu erreichen. Stattdessen formulierte er das Töten weiterer Soldaten als etwas, wobei ‚wir Europäer‘ helfen sollten. Diese Vereinnahmung lehne ich entschieden ab
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Dieser Journalist gehört ins Gefängnis.
Wie weit ist die FAZ gesunken, dass sie solche Menschen beschäftigt.