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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Außenminister Steinmeier
Der Bürgerkrieg in Syrien bringt zwei "unappetitliche" Gruppen gegeneinander in Stellung: Präsident Assad auf der einen und IS (Islamischer Staat) auf der anderen Seite, die Kurden dazwischen. Das Ergebnis sind zehntausende Tote und Millionen Flüchtlinge. Dadurch werden auch die Nachbarstaaten destabilisiert. In Syrien muss daher dringend ein von der UN erzwungener und überwachter Waffenstillstand her. Die UNO soll von Nordkorea 200.000 Soldaten ausleihen und nach Syrien schicken, um die dortigen Bürgerkriegsparteien zu trennen. Nordkorea bekommt dafür 2 Mrd US Dollar und soll damit seine marode Wirtschaft nach vietnamesischem Vorbild umbauen. USA und Russland sollen über Syrien gemeinsam eine Flugverbotszone einrichten. Die Nordkoreaner sollen die syrischen Kriegsparteien (notfalls mit Waffengewalt) auseinander halten und die Rückkehr der Flüchtlinge schützen, bis eine friedliche Verhandlungslösung für Syrien erreicht ist.
Herr Steinmeier, fordern Sie UN Generalsekretär Ban Ki-Moon auf, Verhandlungen mit Nordkorea aufzunehmen, damit Nordkorea Bodentruppen zur Beendigung des Bürgerkriegs in Syrien bereitstellt.
Begründung
Die Auseinandersetzung zwischen Kurden, Jesiden, Islamisten und den Assad Truppen bedroht mittlerweile auch den Frieden in unserem Land. Mit dem Ansturm der Flüchtlinge werden wir nicht fertig. Noch schlimmer sieht es aus für den Irak, die Türkei, Jordanien und den Libanon. Obama und NATO wollen nur aus der Luft bombardieren, aber keine Bodentruppen schicken. Damit nehmen sie in Kauf, als "Assads Luftwaffe" zu agieren. Luftangriffe alleine können den Bürgerkrieg nicht beenden. Russland unterstützt Assad, die Golfstaaten unterstützen offiziell die Kurden, inoffiziell den IS. Der Türkei ist es am liebsten, wenn sich IS und Kurden gegenseitig an die Gurgel gehen. Unsere Waffen, die wir an die Kurden im Irak liefern, tauchen sicher bald in Syrien auf oder werden von zurückkehrenden Dschihadisten nach Deutschland gebracht. Dem allen muss schnellstens Einhalt geboten werden!
Das einzige, was Nordkorea im Überfluss hat, sind Soldaten, nämlich 1,4 Millionen. Es kann also leicht 200.000 davon entbehren, ohne seine Landesverteidigung zu gefährden (Nordkorea befindet sich offiziell seit 1950 im Kriegszustand mit Südkorea). Die Gelegenheit ist günstig, Nordkorea wieder in die Weltgemeinschaft aufzunehmen. Gerade ist eine nordkoreanische Delegation zu Gesprächen nach Südkorea gereist. Wer diese Gelegenheit verstreichen lässt, soll sich nicht wundern, wenn der nordkoreanische Jung-Diktator Kim Jeong-Un (30) die nächsten 50 Jahre die Welt am Nasenring seiner Atomraketen durch die Manege zerrt, wie es bereits sein Großvater Kim Il-Sung und sein Vater Kim Jeong-Il getan haben. Auf seiner Neujahrsansprache 2013 hat Kim Jeong-Un erklärt, dass er die nordkoreanische Wirtschaft nach vietnamesischem Vorbild reformieren möchte.. Dafür fehlt aber das Geld. Nordkorea hat immer deutlich gemacht, dass es bereit ist, seine Atomrüstung gegen substanzielle Angebote des Westens einzutauschen. Die Vermietung der nordkoreanischen Soldaten würde 2 Mrd. US Dollar bringen.
So etwas hat schon einmal funktioniert: Im Vietnamkrieg hat Südkorea zehntausende Soldaten an die US-Amerikaner vermietet. Dafür zahlten die Amerikaner 1 Mrd. US Dollar. Der südkoreanische Militärdiktator Park Jeong-Hee (der Vater der jetzigen südkoreanischen Präsidentin Park Geun-Hye) hat das Geld gut investiert in den industriellen Aufbau und die Infrastruktur Südkoreas. Heute ist das Land Mitglied der G20. Samsung hat auf dem Weltmarkt Grundig und AEG-Telefunken abgelöst, Hyundai den Bremer Vulkan. Die Nordkoreaner sind der gleiche Menschenschlag, die können so etwas auch schaffen. Wozu leisten wir uns eigentlich einen UN Generalsekretär Ban Ki-Moon aus Südkorea, wenn er in diesem Sinn nicht den Vermittler für Syrien spielt???
Gegen nordkoreanische Bodentruppen werden weder China noch Russland im UN Sicherheitsrat ein Veto einlegen. Langfristig wird eine Eingliederung Nordkoreas in die Weltgemeinschaft zur Wiedervereinigung in Korea führen. Davon würden Handel und Tourismus zwischen China, Russland, Korea und Japan enorm profitieren. China müsste kein Geld mehr in das bankrotte Nordkorea versenken. Die Bedrohung dieser Länder durch nordkoreanische Atomwaffen wäre zu Ende. Die Gefahr, dass an der innerkoreanischen Waffenstillstandslinie aus Versehen ein Krieg ausbricht, wäre gebannt. Obama könnte sich im Pazifik anderen Problemfeldern zuwenden.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
10.10.2014
Sammlung endet:
09.04.2015
Region:
Deutschland
Kategorie:
Außenpolitik