Region: Hamburg

Aufnahme verletzter Kinder aus Gaza in Hamburger Kliniken

Petition richtet sich an:
Geschäftsstelle des Eingabenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft

705 Unterschriften

8 %
576 von 7.100 für Quorum in Hamburg Hamburg

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  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Geschäftsstelle des Eingabenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft

Gaza verzeichnet die weltweit höchste Zahl an Kindern mit amputierten Gliedmaßen - viele Operationen erfolgen ohne Betäubung.
Die medizinische Infrastruktur ist größtenteils zerstört. Hunderte Menschen sind gestorben, während sie auf die Evakuation gewartet haben - seit Juli 2024 waren es durchschnittlich 2 Todesfälle in Gaza pro Tag (931 Tote in 450 Tagen, Seite 3).

Wir kämpfen für die Aufnahme verletzter Kinder in Hamburger Kliniken, um ihnen die notwendige medizinische und psychologische Behandlung zukommen zu lassen und sie danach bei einer sicheren Rückkehr zu unterstützen.
Dies sehen wir als unsere Verpflichtung als offene und wertebasierte Gesellschaft.

Über 18.000 Personen, davon 3.800 Kinder warten derzeit auf Evakuierung in Länder, die bereit sind, sie aufzunehmen. Die Infrastruktur steht durch die WHO bereit!

Begründung

  • Kinder sind nach humanitärem Völkerrecht besonders geschützt (Art. 38 UN-Kinderrechtskonvention, Genfer Konventionen). Die rechtlichen Grundlagen sind gesichert: § 22 Satz 2 AufenthG: Aufnahme aus dringenden humanitären Gründen möglich – auch auf kommunale oder Landesinitiative. § 23 Abs. 1 AufenthG: Aufnahmeprogramme der Länder in Abstimmung mit dem Bund.
  • Der Handlungsbedarf ist riesig: Operationen finden oft ohne Schmerzmittel oder Narkose statt. Viele Kinder sind ausgehungert oder tagelang ohne Nahrung. Fehlende Versorgung bedeutet lebenslange Behinderung oder den Tod. Die medizinische Infrastruktur in Gaza wurde größtenteils zerstört.
  • Deutschland hat Erfahrung mit Evakuierungen verletzter (zum Beispiel jesidischer) Kinder. Auch zwei Kinder aus Gaza wurden zwischenzeitlich in Deutschland behandelt.
  • Schweiz, Spanien, Italien und Norwegen haben bereits Kinder aus Gaza zur Behandlung aufgenommen.
  • Folgende Städte haben sich bereits für die Aufnahme von verletzten Kindern ausgesprochen:

Hannover
Kiel
Düsseldorf
Leipzig
Bonn
Freiburg
Bochum
Mönchengladbach
Hamburg
Frankfurt
Göttingen
Bremen
Köln
Marburg

  • Die Bundesregierung lehnte es zuletzt im Dezember 2025 ab, Hilfe in Deutschland zu leisten. Die angebliche Hilfe des deutschen Staates kommt leider vor Ort wegen der fehlenden Infrastruktur kaum an. Wir kämpfen mit dieser Petition also für eine breite Willensäußerung der deutschen Bevölkerung, Menschlichkeit und Nächstenliebe auf politischer Ebene wieder mehr in den Vordergrund zu stellen.

Hamburg verfügt mit seiner hervorragenden medizinischen Infrastruktur über die notwendigen Voraussetzungen, um helfen zu können und hat bereits in der Vergangenheit die Bereitschaft zur Aufnahme verletzter Kinder kommuniziert. Leider ist das Vorhaben bislang an der Ablehnung durch die deutsche Bundesregierung gescheitert!

Nun benötigen wir die Stimme der Bevölkerung - gemeinsam mit der der Bewohner vieler anderer deutschen Städte - um auf breiter Basis den Willen des Volkes zu zeigen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Don`t look away e.V., München
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 17.03.2026
Sammlung endet: 16.09.2026
Region: Hamburg
Kategorie: Außenpolitik

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Die Aufnahme und Behandlung verletzter Kinder ist kein Antisemitismus. Es ist ein Gebot der Nächstenliebe. Die Religion spielt dabei keine Rolle. Ich verweise hiermit auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter des Juden Jesus. Es ist erbärmlich, die Antisemitismuskeule heraus zu holen, um gegen Hilfeleistungen zu argumentieren.

07.10.2023 Aufgrund der historischen Geschehnisse ist Antisemitismus zu verhindern. Nie wieder ist jetzt. Ich habe noch die Bilder vor Augen wie Kinder u.a. auf den leblosen Körper von Shani Louk gespuckt haben. Gibt es nicht auch muslimische Länder, die in ihrer unendlichen Barmherzigkeit Leute aufnehmen und geographisch viel näher liegen? Oder wie Ägypten den Grenzübergang komplett verriegeln

Warum Menschen unterschreiben

Deutschland ist mitverantwortlich für die Geschehnisse der letzten Jahre.. Jeder Hilfe zählt. Ein Leid weniger.

Es ist so ungerecht und grauenvoll.,was in Gaza und mit den Menschen dort geschieht. Sie sind dort eh ihrer Freiheitsrechte beschnitten und den Kindern hat man ihre Zukunft genommen. Nun diese grausame Zerstörung von Gaza. Kinder, die nichts, aber auch gar nichts für dafür können. Unschuldige Wesen, die leiden müssen unter den von Regierungen beschlossenen Gräueltaten ! WIR MÜSSEN DEN KINDERN HELFEN!!

Menschsein hat keine Grenze, Hautfarbe, Nationalität. Seid Menschen!

Wir alle sind Menschen und Menschen sollten einander helfen, unabhängig von nationalen oder anderen Grenzen.

Weil ich Kindern eine Chance geben will und Deutschland sich für Palästina und diesen vermeidbaren Krieg nicht genug einsetzt.

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