Am 15. Juli wurde das Gesetz: "Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung" verabschiedet. Durch dieses Gesetz war es erstmals möglich, sofern man seit Beginn der Versicherungspflicht 2007 nicht mehr versichert war und somit auch keine Leistungen erhalten hat, sich bis zum 31.12.2013 von den zu Unrecht geforderten, zinsbelasteten Nachforderungen zu lösen. Für das Gesetz bedanken wir uns, für die Umsetzung hingegen nicht.

Das eigentlichen Problem: Hinweise zu diesem Gesetz wurden durch die Medien, und den Kassen selber, nur mangelhaft bis gar nicht verbreitet. Nur die gezielte Suche offenbarte dieses Geheimnis. Und wer sucht schon gezielt, wenn keine Hinweise vorhanden sind. Nur so ist die äußerst kleine Zahl derer zu erklären, die sich tatsächlich bei den Kassen zurückmeldeten. In Niedersachsen waren es nicht einmal 100. Es ist nicht anzunehmen, das die übrigen 139.900 Betroffenen es sich leisten konnten, diesen Termin verstreichen zu lassen. Statt dessen konnte man sich dem Ski-Unfall eines Multi-Millionärs und das Outing eines gut bezahlten Fußballers nicht entziehen. ( Erstes Beispiel ist bedauerlich, zweites einfach nur normal ! )

Wir dürfen eine Prioritätsverschiebung dieses Ausmaßes, wenn es um die Auswahl wichtiger Informationen geht, nicht akzeptieren.

Daher fordere ich die Medien, die Krankenkassen und den Bundesgesundheitsminister mit dieser Petition dazu auf, die "verschwiegene" Frist neu zu setzen, und ausreichend zu verbreiten.

Begründung

Warum diese Petition unterstützen? "Ich bin ja schließlich nicht betroffen". Weil ich immer noch der Hoffnung bin, das wir eine Gesellschaft mit Verstand und Gerechtigkeitssinn sind, wenn es um das Wohl des Menschen geht. Und mit Wohl meine ich nicht Autos, Häuser, Geld und guten Wein, sondern den echten Wohlstand - die Gesundheit.

Wir dürfen es nicht zulassen, uns mit unwichtigen, aber eben gut bezahlten Unrat, seitens der Medien blenden und betäuben lassen. Wir haben außerdem die Verpflichtung, zu beweisen das die Konkurrenz, in Bezug auf das Miteinander, ein kleiner, widerlicher Wicht im Vergleich zur Kooperation ist. Und deshalb - Zeichnen Sie jetzt !

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ingo Meer aus 49074
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Vielen Dank an alle, die gezeichnet haben. Leider hat das Thema nicht den erwünschten Anklang gefunden. Anscheinend hatten andere Petitionen doch eine höhere Priorität. Vielleicht ist es ja wirklich wichtiger, den Lanz aus einem TV-Format zu vergraulen, dem Schrebergarten-Verein von Klein-Bergisch-Krückbach eine Jägerzaunsanierung zu bewilligen oder Schwulenfeindliche Idioten zu unterstützen. Diese Menschen erinnern mich immer wieder daran, in welcher Welt wir wirklich leben.

    Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten, auch den Bundestag noch einmal aufzufordern. Derzeit erwarte ich eine 2. Antwort von Herrn Dziedzioch vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Es wäre allerdings naiv, zu glauben, dass die Herrschaften sich darauf einlassen würden, denn diese haben ja schließlich dieses halbherzige Pseudogesetz verabschiedet. Auch durch die Versicherungspflicht ab 2007 wurden, meine Meinung nach, auch nur Zahnlose Schuldner generiert. Wie auch immer - wenn sich was ergibt, melde ich mich.

    (Petition: Pet 2-18-15-8272-003087)

    Und nochmals vielen Dank für die Unterstützung.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Bitte erst mit diesem Thema ernsthaft beschäftigen und danach abstimmen. Kaum zu fassen wieviel Unkenntnis der wirklichen Sachlage hier zu Tage tritt.