Mit der Petition wird eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes gefordert. Der Führerschein soll bei illegalem Besitz von Cannabis nur dann entzogen werden, wenn bei einem Drogentest der Grenzwet von THC im Blut überschritten wurde

Begründung

Wird das Abbauprodukt von THC, dem Wirkstoff der Cannabispflanze, bei einem Drogentest nachgewiesen, wird der betroffenen Person im Regelfall der Führerschein entzogen, auch dann, wenn kein THC mehr im Blut vorhanden ist. Begründet wird dies mit dem Zweifel an den Kompetenzen zum Führen eines Kraftfahrzeugs. Ein Mensch, der nach dem Konsum von Cannabis so lange mit dem Autofahren wartet, bis er sichergehen kann, dass das THC vollständig abgebaut ist, handelt jedoch aus logischer Sicht vernünftig. Demnach ist es in meinen Augen fragwürdig, ob allein der Besitz eines psychoaktiven Stoffes einen Führerscheinentzug rechtfertigt. Dass der Fahrer bis zum vollständigen Abbau des Wirkstoffs THC gewartet hat, bevor er wieder Auto fährt, zeugt doch von Verantwortungsbewusstsein hinsichtlich der Sicherheit im Straßenverkehr, da er auf Fahren unter Drogeneinfluss verzichtet. Daher sollte der alleinige Nachweis des Abbauprodukts von THC im Blut nicht für den Entzug der Fahrerlaubnis genügen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
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