Mit der geplanten Bebauung der Müllerstraße 2-6 würde eine der letzten Freispielflächen für Kinder und Jugendliche in der Münchner Innenstadt verschwinden. Wir fordern den Erhalt des auf diesem Areal befindlichen Bolzplatzes, der seit über 30 Jahren vom Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt betreut und genutzt wird.

Demonstration für den Erhalt des Bolzplatzes am 15.10.12 um 15:30 Uhr, Treffpunkt Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt

www.glockenbachwerkstatt.de www.facebook.com/events/113688598786107/

Begründung

Für das Bürgerhaus würde der Wegfall des Bolzplatzes eine massive Beeinträchtigung ihrer Arbeit mit jungen Menschen bedeuten. Der Lebens- und Begegnungsort für die Kinder der Krippengruppen, des Kindergartens und des Horts wäre unwiederbringlich verloren.

Zahlreiche kulturelle, musikalische und sportliche Angebote nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern darüber hinaus für Bürger jeden Alters, könnten im geburtenstärksten Stadtviertel Münchens nicht mehr realisiert werden.

Alternativen, etwa die geplanten Wohnungen zur Corneliusstraße hin zu verlagern, hat das Kommunalreferat München abgelehnt.

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Pro

Besonders in der Umgebung des Bürgerhauses gibt es nichts vergleichbares für Kinder! Keine Wiesen , Spielplätze - nur die Betonwüste am Jakobsplatz mit Baby-Spielplatz und durchrasenden Radlern ... Wo können sie siech sonst auspowern nach stundenlangem Sitzen in Schule beim Essen, den Hausaufgabe? Gesetzliche Vorgaben (siehe www.bolzplaetze-retten.de/?page_id=7) können bei Neuerschaffung nicht eingehalten werden - darum: ERHALTET die BESTEHENDEN PLÄTZE!

Contra

Es entstehen keinesfalls Luxuswohnungen, sondern WE für sozial Schwache. Außerdem ist die Stadt München bereit auf einer naheliegenden Fläche einen NEUEN Bolzplatz anzulegen. Der jetzige Bolzplatz ist (s. Qu.) nur wenig in Nutzung. Die dt. Bevölkerung reflektiert auf diesen Bolzplatz ihren Unmut darüber scheinbar nichts bewegen zu können - und ist dabei leider nicht ausreichend informiert. Mit dem Schaffen von Sozialwhg. für Familien würden auch weitere Kinder das Leben der Straße bunter machen.