Wir fordern, dass der Stadtrat Dessau-Roßlaus die geplante Bebauung des Waldgrundstückes durch einen privaten Investor zur Erweiterung der Waldsiedlung stoppt und dem Bauherrn stattdessen ein Ausgleichsgrundstück anbietet.

Begründung

Wer direkt neben der Waldsiedlung in Dessau-Kochstedt einen kleinen Abstecher in den nahegelegenen Wald unternimmt, der wird einen Ort idyllischer Ruhe vorfinden. Hier, direkt neben den Häusern der Siedlung, ist die Natur noch weitgehend so wie sie sein sollte. Dichtes Grün umschließt den Besucher, Insekten schwirren herum, Schmetterlinge fliegen durch die Luft. In diesem Biotop leben u.a. seltene und geschützte Arten wie Hirschkäfer, Eremit oder Waldkauz. Viele über 100 Jahre alte Eichen haben hier ihre Wurzeln.

Doch bald sollen hier Bauarbeiter anmarschieren und Lastwagen rollen. Dann würden hier über 70 Eichen gefällt, die Vegetation vernichtet und der Waldboden zubetoniert. Ein privater Investor hat das Grundstück gekauft und will hier 10 Einfamilienhäuser bauen. Dafür soll ein Waldstück mit Tieren und Bäumen weg. Für jedes Haus könnten am Ende so 7 Eichen und hunderte Quadratmeter Wald verschwinden, eine denkbar schlechte Bilanz.

In Zeiten, in denen die Insekten dramatisch weniger werden und viele Wälder infolge übermäßiger Trockenheit abbrennen, könnte so ein weiteres Stück wertvolle Natur zerstört werden.

Die Stadt hat das Vorhaben bisher zugelassen, Bebauungspläne des Investors wurden bestätigt. Und dass, obwohl es mehr als genug Alternativen gäbe: in ganz Dessau-Roßlau sind insgesamt 150 Baugrundstücke frei, davon allein 64 in der Hirtenhausiedlung in direkter Nachbarschaft zum Waldgrundstück. Statt aber die Natur zu schonen und anderswo neue Häuser zu errichten, sollen jetzt die Eichen weg.

Wir von der Bürgerinitiative „Keine Waldrodung zur Erweiterung der Waldsiedlung“ stellen uns in Zusammenarbeit mit SPD, Grünen, NABU und BUND gegen diesen kurzsichtigen Raubbau an der Natur. Wer trotz guter Alternativen für gerade mal zwei Handvoll Einfamilienhäuser mit insgesamt vielleicht 40 Bewohnern 70 uralte Bäume fällen will, handelt schlichtweg unverantwortlich und tritt das Konzept der Nachhaltigkeit mit Füßen.

In einer früheren Unterschriftensammlung haben sich deshalb auch innerhalb von nur drei Monaten bereits 2358 Bürgerinnen und Bürger gegen das Vorhaben ausgesprochen. Doch diese Meinung vieler Bürgerinnen und Bürger wird von einigen Städträten anscheinend nicht wahrgenommen.

Ein Antrag, dem Investor ein Ausgleichsgrundstück anzubieten, wurde schon abgelehnt.

Damit wir die Waldrodung am Ende doch noch verhindern können, bitten wir erneut um Ihre Unterschrift, diesmal auf open Petition. Nur wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger gegen das Vorhaben aussprechen, wird der Großteil der Stadträte gegen eine Waldrodung stimmen.

Wir würden uns daher freuen, wenn Sie unsere Petition unterstützen. Lassen wir gemeinsam nicht zu, dass Geschäftsinteressen über den Schutz der Natur siegen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Regina Ewald aus Dessau-Roßlau
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Pro

Zur Zeit überleben fast alle neu gepflanzten Bäume in Sachsen-Anhalt wegen des Klimawandels (Trockenheit wie zukünftig oft zu erwarten) nicht. Jede Baumfällung ist daher als Verbrechen an unserer Welt zu bewerten. Dessaus Stadtverordnete sind also allesamt Mittäter und sollten diesen lukrativen Posten verlieren!!! Solche "Volksvertreter"-Profitöre brauchen wir nicht.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • am 15.09.2018

    Wald ist eine wichtige Ressource zur Erholung, Schutz seltener Arten, Unwetter- und Klimaschutz, Unverhältnismäßgkeit der Abholzung, gegen zunehmende Vesiegelung des Bodens und Zersiedelung der Landschaft

  • am 01.09.2018

    Verhinderung der Waldrodung

  • am 01.09.2018

    - Verhinderung der Waldrodung

  • am 01.09.2018

    Die Natur geht vor. Das muss schnell in alle Köpfe rein

  • am 30.08.2018

    Alle debattieren über CO2 und Feinstaubemissionen und zerstört zugleich sukzessive die beste Lösung für all diese Probleme nämlich Bäume und Pflanzen, unglaublich! Auch der wahnartige Ausbau von Digitalfunktechnik ist zum großen Teil verantwortlich für die Erkrankungen von Mensch und Natur. Wichtig: Petitionen bitte auch überregional berücksichtigen/ausschreiben!

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