Kinder haben das Recht auf Bildung vom ersten Lebenstag an und Frauen haben das Recht auf Erwerbstätigkeit. Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen. Die Gebühren für Kindergärten sowie Kindertageseinrichtungen konterkarieren dieses Recht auf Bildung und stehen im Widerspruch zur Erwerbstätigkeit von Frauen und somit auch im Widerspruch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Gesamtgesellschaftliche Wandel mit der einhergehenden höheren Erwartungshaltung an die Qualität der Erziehung fordert Eltern sowie Erzieher zudem. Es kann nicht sein, dass Eltern mit enorm hohen Gebühren weiter belastet und strapaziert werden. Wertheim ist in einem Radius von 50km mit der Gebührenkalkulation negativer Benchmark. Andere Städte hingegen machen vor, wie es auch anders gehen kann. Darunter Heilbronn, die bereits seit 2008 die Grundbetreuungskosten abgeschafft hat. In Wertheim steigen die Betreuungskosten seit Jahren kontinuierlich an. Bis zum Jahr 2017 wird die 30 Stunden Betreuung in der Kindergrippe 317 EUR pro Kind/Monat kosten. Nicht inbegriffen sind weitere Kosten wie zB Essensgeld ( 50-70EUR imMonat ), Windeln, Ausflüge, etc. Zum Vergleich: In Kreuzwertheim kostet diese Betreuung knapp ein Drittel, nämlich 111 EUR im Monat. In Marktheidenfeld nur 96 EUR im Monat! Daher fordern wir eine deutlich spürbare Anpassung der Gebühren, nämlich die Halbierung, auf auf dem Weg zur gänzlichen Abschaffung der Einnahmen mit sofortiger Wirkung.

Wertheim betont bei jeder Gelegenheit seine Familienfreundlichkeit. Auf diese Worte sollte die Stadt auch die passenden Taten folgen lassen und nicht das Gegenteil! Die hohen Beiträge betreffen genau die Familien, die auf ein weiteres Einkommen angewiesen sind und keine andere Wahl haben!

Begründung

Es ist wichtig, dass Sie diese Petition unterstützen. Wir haben in mehrern Anläufen versucht dieses Thema anzustoßen, wir haben die Stadtverwaltung kontaktiert, welches die Schuld auf das Land Schob. Das Land hat wieder auf die Kommune verwiesen. Der Stadtrat sieht in der Thematik kein Problem und meint, dass die Eltern gerne bereit sind, diese Beiträge zu bezahlen. Ausser heiße Luft und die erneute Erhöhung in 2 Schritten ist leider nichts dabei raus gekommen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Peter Rauch aus Wertheim
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Hallo zusammen,
    ich hatte letzte Woche einen Termin bei der Stadt Wertheim und habe mich mit Herrn Wießner (Dezernat 1, helmut.wiessner@wertheim.de ) getroffen (zum OB darf nur derjenige, der einen Sitzstreik auf einer Straße macht, weil das Essen nicht passt).
    Das Gespräch hat ca 3 Stunden gedauert und es ist natürlich nichts dabei herausgekommen.
    Mir wurde eine Liste von umliegenden Städten und deren Kita Beiträge gezeigt. Wertheim wurde fast überall in "grüner" Farbe dargestellt (das sollte bedeuten, dass Wertheim "günstiger ist".. Leider waren die Vergleichszahlen von 2014 und man hat die Gebühren nur mit dem Familienpass betrachtet... Bei den aktuellen Beiträgen und ohne Familienpass schaut die Sache natürlich ganz anders aus.. Darauf wollte man aber nicht eingehen.

    Die Kernaussagen aus dem Gespräch:
    - Die Wertheimer Kita Beiträge sind sozial verträglich
    - Es ist eine subjektive Wahrnehmung der Eltern, dass die Beiträge zu hoch sind
    - Die Gebühren werden weiterhin steigen

    Leider haben die Parteien (CDU, Frei Wähler Wertheim), sich bis heute nicht zu dem Thema geäussert.. Sie waren nämlich diejenigen, die geschlossen für die lezten Erhöhungen gestimmt haben.

    Also liebe Eltern, fleißig weiter arbeiten, damit der Kindergarten bezahlt werden kann.

    Sorry, dass ich keine besseren Neuigkeiten mitgebracht habe....

    Denkt einfach an der nächsten Gemeinderatswahl darüber nach...

    VG PR

  • Hallo zusammen,
    ich hatte letzte Woche einen Termin bei der Stadt Wertheim und habe mich mit Herrn Wießner (Dezernat 1, helmut.wiessner@wertheim.de ) getroffen (zum OB darf nur derjenige, der einen Sitzstreik auf einer Straße macht, weil das Essen nicht passt).
    Das Gespräch hat ca 3 Stunden gedauert und es ist natürlich nichts dabei herausgekommen.
    Mir wurde eine Liste von umliegenden Städten und deren Kita Beiträge gezeigt. Wertheim wurde fast überall in "grüner" Farbe dargestellt (das sollte bedeuten, dass Wertheim "günstiger ist".. Leider waren die Vergleichszahlen von 2014 und man hat die Gebühren nur mit dem Familienpass betrachtet... Bei den aktuellen Beiträgen und ohne Familienpass schaut die Sache natürlich ganz anders aus.. Darauf wollte man aber nicht eingehen.

    Die Kernaussagen aus dem Gespräch:
    - Die Wertheimer Kita Beiträge sind sozial verträglich
    - Es ist eine subjektive Wahrnehmung der Eltern, dass die Beiträge zu hoch sind
    - Die Gebühren werden weiterhin steigen

    Leider haben die Parteien (CDU, Frei Wähler Wertheim), sich bis heute nicht zu dem Thema geäussert.. Sie waren nämlich diejenigen, die geschlossen für die lezten Erhöhungen gestimmt haben.

    Also liebe Eltern, fleißig weiter arbeiten, damit der Kindergarten bezahlt werden kann.

    Sorry, dass ich keine besseren Neuigkeiten mitgebracht habe....

    Denkt einfach an der nächsten Gemeinderatswahl darüber nach...

    VG PR

Pro

"Familienfreundlichkeit im Fokus" ???? Die Grundlagen für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn und soziale Integration werden in Kindertageseinrichtungen gelegt. Wer mit "Familienfreundlichkeit im Fokus" für sich selbst Werbung macht, der sollte dies auch in die Tat umsetzen. "Haste was - dann wirst Du was - Bildung muss man sich leisten können". Für mich hat das nichts mit "'Familienfreundliche Komune" zu tun, sondern zeigt doch eher, was Kinder(unsere Zukunft), unserer Stadt wert sind

Contra

Wenn hier eine Kürzung der KiGa - Gebühren verlangt wird, werden diese wohl auf die Allgemeinheit abgewälzt. Aber warum sollte die Allgemeinheit das bezahlen? Man sollte sich einfach entscheiden zwischen beruflicher Verwirklichung oder Kind. Und wenn man sich für den Beruf entscheidet, hat man wohl genügend Geld die Kosten für die Kinderbetreuung zu zahlen. Ich bin sogar für eine Erhöhung der Gebühren, damit die Erzieher/innen besser bezahlt werden können. Es ist doch egoistisch, Kosten seine Selbstverwirklichung anderen aufzuzwingen.