Als in den vergangen Wochen bekannt wurde, dass ein Flüchtlingsheim im Viertel geplant ist, schlugen die Wellen sofort hoch. Eine populistische „Ja, aber-Debatte“ über den richtigen Standort, Ausländer gerne, aber nicht vor unserer Haustür und die Flüchtlingsunterbringung im Allgemeinen begann prompt, angeführt von einer anonymen Kampagne, die sich „Die Viertel-Bewohner“ nennt. Kern ihrer Botschaft ist: Kein Flüchtlingsheim im Viertel.

Jetzt steht fest: Ab Frühjahr 2013 werden 60 Menschen, die bei uns Asyl suchen, in der Eduard-Grunow-Straße leben. Wir möchten zeigen, dass die Ablehnung der Flüchtlingsunterbringungen weder im Viertel noch in Bremen eine mehrheitsfähige Meinung ist und die 60 Flüchtlinge stattdessen im Viertel willkommen heißen.

Begründung

Durch das öffentliche Auftreten einer kleinen Gruppe wurde der Eindruck erweckt, dass Flüchtlinge als Nachbarn im 1/4 nicht erwünscht sein, Wir als ¼-Bewohner und Bremer teilen diese Meinung nicht und heißen Menschen, die vor Krieg, Not und Elend fliehen ebenso wie diejenigen, die sich aus freien Stücken für ein Leben in Bremen entscheiden, im ¼ und anderswo herzlich willkommen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tanja Kaller (Jenny Uhlig) aus Bremen
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  • Liebe UnterstützerInnen unserer Aktion "Für ein weltoffenes Viertel",

    1331 UnterzeichnerInnen sind ein großartiges Zeichen für das 1/4, für Bremen und natürlich für die Menschen, die auf der Suche nach einem sicheren Ort zum Leben zu uns kommen!
    Nächsten Dienstag werden wir die Unterschriften an den "1/4-Bürgermeister" Robert Bücking überreichen und hoffen natürlich, dass die Presse breit über unsere Aktion berichtet (wie heute ja schon im Stadtteilkurier des Weser Kuriers).
    Vielen Dank auch an all jene, die per Mail oder in Kommentaren bereits Ideen eingebracht haben, wir werden probieren, diese nach Möglichkeit weiterzuleiten. Wer noch weitere Vorschläge (kultureller, sozialer oder anderer) Natur hat, kann sich gerne an uns wenden, wir leiten das dann an die anderen UnterstützerInnen weiter.
    Wir hoffen sehr, dass das "Herzliche Willkommen" den Weg aus dem Rechner auf die Straßen in ganz Bremen und darüber hinaus findet!
    Tanja Kaller (tanjakaller@yahoo.de) und Jenny Uhlig (jennifer.uhlig@gmx.de)

Pro

Bremen als weltoffene Stadt sollte die Türen nicht verschließen.

Contra

98 % der Bewerber werden nicht anerkannt, sind also keine politisch Verfolgten. Sie nutzen das Asylrecht zur Einwanderung in die Sozialsysteme. Fast ausschließlich geht es um Menschen ohne Berufsqualifikation und mit einem vormodernen Wertesystem, die in einer Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft niemals sinnvoll eingesetzt werden können. Resultat sind unerfüllbare Anspruchshaltung, Frustration und zunehmende Konflikte in Europa, ohne dass irgendein Problem in Ghana oder Tschetschenien dadurch gelöst würde. Wir sollten unsere Hilfe auf die 2 % wirklich politisch Verfolgten konzentrieren.