Seit Jahren verärgert DFB Präsident Reinhard Grindel die Fußballfans. Kollektivstrafen, schlechter Umgang mit Fans und generell eine sehr schlechte Kommunikation. So schön so gut, doch was die wenigsten wissen ist, dass der DFB Präsident bereits vor seinem Posten beim DFB politisch im Bundestag aktiv war. Von 2002 bis 2016 war Grindel nämlich Abgeordneter der CDU und machte sich auch dort nicht besonders viele Freunde. Laut früheren Parteifreunden sei Grindel schon damals als "Rechtsaußen" aufgetreten und war der Ansicht, dass "multikulti" eigentlich eher "kuddelmuddel" zu heißen habe.

In seiner Zeit als Abgeordneter warnte Grindel demnach immer wieder vor „Masseneinwanderung, Überforderung des Staates, Ausbeutung der Sozialsysteme.In seinem Wahlkreis forderte er mehr Polizei, damit Bürger sich sicher fühlen könnten vor den vielen Zuwanderern“. Außerdem habe er 2013 gegen die doppelte Staatsbürgerschaft bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund argumentiert und gefordert, dass diese sich für eine Staatsbürgerschaft entscheiden müssten. Die Mehrheit des Bundestages entschied 2014 anders.

Doch was jetzt passiert ist, ist wirklich der absolut Gipfel. Anstatt sich beim frühen WM Aus der deutschen Nationalmannschaft einmal selbst zu hinterfragen oder zumindest ein Statement abzugeben, war seine erste Reaktion, dass Mesut Özil aufgrund des umstrittenen Erdogan Fotos am WM-Aus Schuld sei und überrannte den Ex-Nationalspieler mit rassistischen Vorwürfen. Wer dazu näheres lesen möchte, kann sich gerne mal Özils Statement auf Instagram dazu ansehen.

Auf jeden Fall ist für uns nun ein Punkt erreicht, wo wir ein solches Verhalten des wichtigsten nationalen Amtsträgers unseres geliebten Fußballvereins nicht mehr tolerieren können, deshalb fordern wir hiermit den Rücktritt oder Rausschmiss von Reinhard Grindel!

Begründung

Um den deutschen Fußball endlich von Menschen wie Reinhard Grindel zu befreien!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Raphael Schott aus Mainz
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

dass Grindel als Präsident alles andere als eine gute Figur abgibt, steht außer Frage, aber die Bezugnahme auf die weinerlichen und selbstgefälligen Rassismusvorwürfe des Özil entwertet die Petition.